Prestige-Master und Zombies in Wellen - So möchte Black Ops 6 die Call-of-Duty-Reihe retten!
Special
Alles auf Anfang und vor allem: alles besser machen! Call of Duty Black Ops 6 könnte die Shooter-Reihe zurück in die Spur bringen. Dafür plant Entwickler Treyarch viele Fan-Lieblinge ein. Wir waren beim Reveal dabei!
Operation Desert Storm
In der zweiten Mission befinden wir uns im Irak, Operation Desert Storm scheint bereits zu laufen. Mit den Worten "Clear the way to Saddam" scheint die Aufgabe klar. Erneut cineastisch gestaltet, brettern wir mit militärischen Fahrzeugen durch Außenposten der Armee und finden uns auf einer Erhöhung wieder. Von hier aus ist es freigestellt, wie die restlichen Soldaten eliminiert werden sollen.
In dem gezeigten Clip entschied man sich für einen Angriff mit einem Sturmgewehr aus der Distanz und einem darauffolgenden Sturm mit Nahkampfangriffen. Zwei Dinge fallen hier besonders auf. Zum einen sehen wir mit dem explosiven Wurfmesser ein Item, das es so bisher noch nicht im CoD-Kosmos gab.
Zum anderen scheint der recht smart agierende MG-Kamerad aus der oben erwähnten Mission eine Ausnahme zu sein, wenn es um die Intelligenz der Gegner geht. Die Feinde in dieser Mission hingegen sind genauso clever und treffsicher, wie wir es aus den früheren Call of Dutys gewohnt sind - nämlich gar nicht.
Das neue Black-Ops-6-Movement
Wie spielt sich Black Ops 6? Das können wir euch leider noch nicht sagen, da wir nicht selbst Hand anlegen durften. Es warten aber einige Movement-Neuerungen auf uns, die das Online-Spiel deutlich verändern könnten.
Ganz stolz präsentiert Treyarch das "Omnimovement". Hierbei handelt es sich um ein neues Sprint-System, das inzwischen auch seitliches und nach hinten gerichtetes Sprinten ermöglicht. Gleiches gilt auch für Sprünge und Slides.
Obendrauf kommt mit "Supine Prone" eine neue Funktion hinzu, die Campern das Leben erleichtern könnte. Die neue Animation vereinfacht jetzt den Blick nach hinten, während man auf dem Boden liegt. Statt sich um 180 Grad in absurden Kriechbewegungen zu drehen, dreht sich der Operator nun auf den Rücken und blickt hinter sich.
Quelle: Activision
Als drittes Feature erwartet und das "Intelligent Movement". Hierbei handelt es sich um eine Funktion, die definitiv von vielen Spielern schnurstracks deaktiviert und die für einige Diskussionen sorgen wird. Das Intelligent Movement ist ein Assistent, der Sprinten, Klettern und Kriechen/Sliden automatisiert.
Läuft der Operator auf eine Wand zu, klettert er beispielsweise selbstständig hoch. Von der breiten Spielermasse wird die Funktion wohl eher nicht genutzt werden, sie ist jedoch vor allem als Barrierefreiheit-Tool gedacht und somit eine sinnvolle Ergänzung. Zu guter Letzt wird es in BO6 einfacher sein, Räume zu säubern. Läuft ein Operator ums Eck, ermöglicht eine neue Animation einen hilfreichen Blick in den Raum.
Classic Prestige ist zurück! - Das bringt der Multiplayer
Eines ist klar: Das Hauptaugenmerk der meisten Spieler wird mal wieder auf dem Multiplayer liegen, nicht der Kampagne. Hier sollen sich die Movement-Neuerungen nahtlos in das bekannte Spielgefühl einfügen. Obendrauf kommen 16 neue Karten und zwölf brandneue Waffen in das Spiel.
Was wohl viele Multiplayer-Fans freuen wird, ist das neue, alte Prestige-System. Wer sich dem intensiven Grind widmen möchte, kann das nun wieder mit zehn Prestige-Stufen à 55 Levels tun. Erreicht man besagten Level, steht die Prestige-Option offen, die den Fortschritt zurücksetzt und bestimmte Belohnungen freischaltet. Wem das noch zu langweilig ist, darf sich nach Prestige Stufe 10 auf den Prestige-Master mit weiteren 1.000 (!) Levels freuen.
