Mit Cairn erwartet uns ein intensives Kletter-Abenteuer, das nicht nur an Peak erinnert, sondern mit realistischer Survival-Atmosphäre und Free-Solo-Nervenkitzel auf der Gamescom für Gänsehaut sorgte.
Ein Gesundheitsbalken zeigt an, wie es um Aava steht. Jeder Sturz zieht Schaden nach sich. Manchmal reicht ein einziger Fehler, der sie das Leben kosten kann. Genau dieser ständige Balanceakt zwischen Planung, Vorsicht und Mut macht den Reiz von Cairn aus. Hier ist jeder Schritt ein Risiko und jede Rast eine kostbare Möglichkeit, sich wieder fit für das weitere Vorankommen zu machen.
Quelle: The Game Bakers
Nach einem Fehlversuch könnt ihr immer sehen wie ihr geklettert seid. Sehr praktisch um die optimale Route zu planen.
Mehr als nur eine Klettersimulation
Ganz alleine sind wir bei unserem Kletterabenteuer allerdings nicht. Wir werden begleitet von Climbot, einem kleinen Roboter, der uns bei unserem Aufstieg zur Seite steht und uns beispielsweise mit seinen Reparatur-Skills unterstützt. Generell kommt es immer mal wieder vor, dass man anderen Bergsteigern über den Weg läuft. Durch Gespräche erfahren wir mehr über die Geschichte des Berges und Aavas Beweggründe. Eine schöne Möglichkeit, Story-Elemente organisch zu integrieren, ohne dass es sich erzwungen anfühlt. Abwechslungsreich bleibt es auch, da wir nicht immer nur an Felswänden klettern, sondern auch mal auf Höhlenerkundung gehen können.
Hübsch und erbarmungslos
Grafisch orientiert sich das Spiel an einem Cel-Shading-Look. Trotz der comicähnlichen Optik sieht das Spiel wirklich sehr schön aus. Besonders, wenn wir beim Herauszoomen und Umschauen zum majestätischen Gipfel hinaufblicken oder unseren Blick über die Landschaft schweifen lassen, macht das schon einiges her. Technisch lief die Demo auch einwandfrei, ganz ohne Probleme.
Quelle: The Game Bakers
Für diese schöne Aussicht lohnt es sich auf jeden Fall auch mal den Blick von der Felswand abschweifen zu lassen.
Nicht in der Demo spielbar, aber dafür auf der Gamescom, war der neue Free-Solo-Modus. Der ist aber wirklich nur Kletterprofis zu empfehlen, denn Seile, Speicherpunkte oder Sicherheitshaken gibt es hier keine. Stattdessen sind wir komplett auf uns allein gestellt und haben nur einen Versuch. Stürzen wir ab, war es das - und wir müssen von vorn beginnen.
Meinung
Auch wenn der Berg derselbe bleibt, ist diese Erfahrung noch einmal eine ganz andere und voller Nervenkitzel. Allzu lange müsst ihr nicht mehr auf Cairn warten, denn es erscheint bereits am 5. November dieses Jahres. Dann könnt ihr euch am PC oder auf eurer PlayStation 5 selbst Mount Kami stellen!
