Neben den empfehlenswertesten Prozessoren von AMD und Intel haben wir auch passende Mainboards zu unseren Kauftipps. Außerdem gibt es noch einige allgemeine Tipps zum CPU-Kauf, denn stur auf die Anzahl an CPU-Kernen und den Takt zu blicken ist ein Fehler.
Kaufempfehlungen Intel Sockel 1150
Der erfolgreiche Sockel 1150 bietet etliche CPUs zur Auswahl. Wir haben insgesamt sieben Modelle als Kaufempfehlung herausgesucht, die ihr in der Tabelle weiter unten findet. Einige passende Mainboards haben wir auf der nächsten Seite für euch herausgesucht, wo wir auch einige Worte zum Intel Sockel 2011-3 sagen werden. Die erste empfehlenswerte Sockel 1150-CPU ist ein Pentium Dualcore, der G3250 mit zwei Kernen zu je 3,2 Gigahertz bietet und 55 Euro kostet.
In diesem Artikel
Die Leistung ähnelt einem alten, aber für viele Spiele immer noch ausreichendem Quadcore-Prozessor wie dem AMD X4 955 oder Intel Q9400, so dass der Pentium als billige Einsteigerlösung durchaus passabel ist. Doch für einen Spiele-PC wäre eher mindestens der Core i3-4150 für 110 Euro zu empfehlen. Die Leistung des Dualcores übertrift in den meisten Spielen die eines AMD FX-6350 und nähert sich sogar der eines AMD FX-8350 an. Dies gelingt durch Hyperthreading: jeder der zwei Kerne kann zwei Threads bearbeiten - effektiv wird der Core i3 daher also quasi zum Quadcore. Waschechte Quadcores sind alle Sockel 1150-Core i5-CPUs bis auf den Core i5-4570T. Zu welchem Core i5 ihr genau greift, hängt sehr vom Preis ab. Denn die meist kleinen Taktunterschiede machen nur wenig bei der Leistung aus.
Quelle: Gigabyte
Gigabyte GA-H97-HD3
Derzeit sind entweder der Core i5-4660 für 175 Euro oder der Core i5-4590, der beim Turbotakt 0,3 Gigahertz drauflegt und 20 Euro mehr kostet, zu empfehlen. Wichtig zu wissen: wer den Prozessor übertakten will, findet nur bei den CPUs mit dem Zusatz-Kürzel K passende Modelle. Für den Core i5 ist hierbei der Core i5-4690K die beste Wahl (230 Euro). Wer einen Core i7 sein Eigen nennen und somit von mit acht Threads, die er beherrscht, auf der zukunftssicheren Seite sein will, sollte den Intel Xeon E3-1231v3 für 250 Euro nehmen. Denn er ist günstiger als der fast baugleiche Core i7-4770, und es reicht Standard-Mainboard für 70 bis 90 Euro völlig aus. Dem Xeon fehlt nur eine eigene Grafikeinheit, die ihr bei Nutzung einer Grafikkarte aber ohnehin nicht benötigt. Übertakter mit Core i7-Ambitionen müssen allerdings für den Core i7-4790K satte 335 Euro berappen, zudem empfiehlt sich ein gutes Übertakter-Mainboard ab 130 Euro. Zusammen sind dies schnell 150 Euro mehr als für ein Xeon-Paket, obwohl selbst ein übertakteter Core i7 derzeit kaum mehr Leistung in Spielen bringt als der Xeon E3-1231v3. Wer trotzdem zum Übertakter-Set mit dem Core i7-4790K greift, der kann auch über den Kauf eines Sockel 2011-3-Settings nachdenken, zu dem wir auf der nächsten Seite kommen werden.
| Modell | Kerne (Threads) | Takt | Turbotakt | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| Pentium G3250 | 2 (2) | 3,2 GHz | keiner | 55 Euro |
| Core i3-4150 | 2 (4) | 3,5 GHz | keiner | 110 Euro |
| Core i5-4460 | 4 (4) | 3,2 GHz | 3,4 GHz | 175 Euro |
| Core i5-4590 | 4 (4) | 3,3 GHz | 3,7 GHz | 195 Euro |
| Core i5-4690k | 4 (4) | 3,5 GHz | 3,9 GHz | 230 Euro |
| Xeon E3-1231 v3 | 4 (8) | 3,4 GHz | 3,8 GHz | 250 Euro |
| Core i7-4790k | 4 (8) | 4,0 GHz | 4,4 GHz | 345 Euro |
