Lang war der Weg in die holländische Kriegshölle. Inzwischen sind wir dort angekommen und haben das Spielspaß-Thermometer ins Feuer gehalten.
Viel Abwechslung bieten die Missionen in den Niederlanden nicht. Ab und an steigt ihr in den Bauch eines Panzers und übernehmt kurzzeitig die Rolle eines englischen Tank-Commanders. Hinzu kommt der traditionelle Scharfschützen-Abschnitt: Vom Dach eines Fabrikgebäudes aus beschützt ihr einen Jungen, der bei der Suche nach seinem Vater zwischen die Fronten geraten ist.
Liebe und Hass
Im Gegensatz zu den allermeisten Kriegsspielen trefft ihr in Hell’s Highway auch auf Zivilisten. Entwickler Gearbox nutzt die Begegnungen mit den Bürgern dazu, beim Spieler Emotionen zu wecken. Beispiel: Von einer Windmühle aus beobachten wir, wie eine junge Frau von deutschen Soldaten brutal in ein Bauernhaus geschleift wird. Wenig später erreichen wir das Gebäude. Wir blicken nach oben und sehen das Mädchen leblos an einem Seil baumeln.
