Im zweiten Akt unserer großen Konsolen-History widmen wir uns ganz dem PlayStation-Macher.
The Next Generation
Designerstück: Sonys PS3.
Auch wenn die Erfolgsstory der PlayStation durch ein Redesign (PSone) sowie einen langen Software-Support noch bis 2005 fortgeführt wird – und an dessen Ende mehr als 102 Millionen verkaufte Konsolen stehen – gibt man die Pläne für das Nachfolgegerät bereits 1999 bekannt. Das gerade populär werdende DVD-Format soll der wichtigste Eckpfeiler der PlayStation2 sein. Das Gerät soll nicht nur Film-DVDs abspielen können, auch die Spiele sollen von der großen Speicherkapazität des Mediums profitieren. Im März 2000 erscheint die Konsole in Japan, im Oktober 2000 in den USA und im November desselben Jahres in Europa.
Die Konkurrenz reagiert nach Sonys Vorstellungen: Das im Prinzip abgeschriebene N64 und die noch junge Dreamcast von Sega werden nur ein Jahr später eingestellt. Sega zieht sich ganz aus dem Konsolengeschäft zurück, während Nintendo 2001 mit dem GameCube den Versuch wagt, verlorenen Boden wieder gutzumachen. Fast zeitgleich mit dem N64-Nachfolger betritt ein neues Unternehmen die Videospielbühne: Microsoft. Mit der Xbox möchten auch die Amerikaner etwas vom großen Videospielkuchen abhaben und sich ihren Platz im Wohnzimmer sichern. Doch statt der neuen, technisch besseren Konkurrenz viel Raum zum Atmen zu lassen, übertrifft der Erfolg der PS2 den ihres Vorgängers. Innerhalb von nur sechs Jahren stellt Sony seinen eigenen Rekord ein und überholt die PlayStation mit knapp 110 Millionen verkaufter Konsolen bis Ende 2006.
Morgen gibt's den zweiten Teil der großen Sony-Historie, am Mittwoch präsentieren wir die wichtigsten Spiele aus Sonys Portfolio. Unser erstes Kapitel, dass sich mit Pionier Nintendo befasst, findet Ihr unter diesem Inhaltsverzeichnis.
UPDATE: Teil 2 ist online
