10.000 Euro für ein Videospiel? - Teil 1

Special Felix Kothe

Videospiele für 10.000 Euro? Gibt's nicht. Gibt's doch! Wir begeben uns auf die Suche nach dem heiligen Gral!

10.000 Euro für ein Videospiel? - Teil 1 Ab dann markiert eine freie Veröffentlichung im Internet den Tiefpunkt im Marktwert eines Spiels. Anders ausgedrückt wird PC-Spielen eine andere Wertschätzung entgegengebracht, die das Sammeln ad absurdum führt. Diesbezüglich sind die Joypad-Artisten der Tastatur-und-Maus-Fraktion deutlich voraus. Weil eine Konsolenplattform wie ein festgelegter Standard ist, spielt der Zeitfaktor keine so große Rolle. Zudem werden Videospiele im Prinzip nie verramscht, sodass eine gewisse Wertstabilität eintritt, auch wenn diese auf einem im Vergleich zum Neupreis niedrigen Niveau liegt, zumindest bei einem Großteil der Titel.

Das Erleben alter Spiele ist ebenfalls kein so großes Problem, da ein NES relativ schnell an den heimischen Fernseher angestöpselt ist. Aufgrund all dieser Faktoren sind selbst 20 Jahre alte Konsolenklassiker für viele Zocker heute noch interessant. Wie ging das damals los auf dem NES mit Metroid, wie spielte sich das erste Phantasy Star auf dem Master System oder was ist an der Game-Boy-Variante von Tetris so genial? Das ursprüngliche Flair wollen echte Fans nur auf der Plattform erleben, für die das Spiel seinerzeit entwickelt wurde, und das geht eben nur mit dem Original auf der entsprechenden Konsole.

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