Bloodborne im Test: Gemeinsam statt einsam + Wertung

Test Katharina Pache
In unserem Test zu Bloodborne lest ihr, ob sich der Kauf des neuen Action-Rollenspiels der Souls-Macher lohnt.
Quelle: Computec Media GmbH

Bloodborne im Test für PS4! Das neue Action-Rollenspiel von From Software ist ein geistiger Nachfolger der Souls-Spiele, lässt die titelgebenden Seelen aber zu Gunsten von sogenannten Blutechos fallen, vereinfacht das Skillsystem und versucht so, eine noch größere Menge Spieler anzusprechen. In unserem spoilerfreien Test klären wir, ob den Entwicklern das gelungen ist.

Gemeinsam statt einsam

Wie in den geistigen Vorgängern kann man sich im Verlauf des Spiels unterschiedlichen Eiden anschließen, die vor allem Einfluss haben auf die Möglichkeiten zum Koop-Spielen und PvP. Noch ist der Mehrspielerpart allerdings zu jung, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Der erste Eindruck ist jedoch gut, auch wenn die Vielfalt an Builds, denen man gegenübertritt, noch überschaubar ausfällt – schließlich haben noch lange nicht alle Spieler im PvP Bloodborne abgeschlossen und alle Ausrüstungsgegenstände Durch die maximale Anzahl von 20 Heiltränken können sich Auseinandersetzungen durchaus in die Länge ziehen Quelle: Computec Media GmbH Durch die maximale Anzahl von 20 Heiltränken können sich Auseinandersetzungen durchaus in die Länge ziehen gefunden. Die Zukunft wird zeigen, ob sich gewisse Strategien und Kombinationen als besonders erfolgsversprechend herausstellen. Durch die maximale Anzahl von 20 Heiltränken können sich Auseinandersetzungen durchaus in die Länge ziehen, durch das aktive Kampfsystem kommt aber kaum Langeweile auf. Natürlich kann man gewohntermaßen bei schwierigen Stellen auf die Hilfe von anderen Spielern über den Online-Koop-Part setzen (diesmal sogar mit einem Passwortsystem, das ermöglicht, mit Freunden zu spielen) oder einen NPC vor Bossfights herbeirufen. Für jede Invasion oder Koop-Beschwörung wird ein Punkt Einsicht verbraucht. Diese Punkte sammelt man automatisch wenn man im Spiel voranschreitet (für das Besiegen eines Bosses gibt es beispielsweise einen), man findet aber auch Items, die Einsicht generieren und wenn man es bei einer Invasion schafft, den Host zu töten, erhält man seinen verbrauchten Punkt zurück. Anders als zunächst befürchtet kommt es also nicht zu einem Engpass bei den Einsicht-Punkten.

Bist du zu schwach?

Bloodborne ist zugänglicher als die Souls-Spiele, deshalb aber nicht einfacher zu meistern. Die Laternen, die als Leuchtfeuerersatz fungieren, sind recht selten, man sollte also tunlichst nach Abkürzungen Ausschau halten. Ob und wie oft man an einer bestimmten Stelle versagt, hängt viel mit dem persönlichen Spielstil zusammen. Die meiste Zeit bleibt Bloodborne fair und stellt den Spieler nicht vor unmögliche Aufgaben, oft muss man einfach die eigene Strategie überdenken und flexibel auf Bedrohungen reagieren. In Sachen Boss-Design gibt es viele Höhepunkte aber auch einige weniger spannend gestaltete Kämpfe. Gerade in den letzten Spielstunden sind die eigentlichen Levels anspruchsvoller als die Bossgegner, die den Spieler am Ende erwarten. Eine genaue Spielzeitangabe ist aus diesen genannten Gründen schwierig, 25 Stunden für geübte Veteranen sind genauso denkbar wie etwa 50 Stunden für Neulinge oder Spieler, die gerne auf Nummer sicher gehen und die Levels nach Secrets durchkämmen. Zwar liegt der Wiederspielwert durch die begrenzte Anzahl Waffen, Rüstung und Magie nicht ganz so hoch wie bei Dark Souls, die Chalice Dungeons, PvP und jede Menge versteckter Geheimnisse motivieren aber auch nach dem ersten Durchgang. Allerdings solltet ihr Vorsicht walten lassen: wenn ihr den letzten Boss besiegt, wechselt das Spiel automatisch in den Modus New Game Plus, ihr könnt also nicht mehr in Ruhe bereits besuchte Gebiete erkunden.

Wertung zu Bloodborne (PS4)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Tolles KampfsystemGutes TrefferfeedbackGroßartiges LeveldesignGruselige SoundkulisseGute Sprecher und packende MusikuntermalungPvP und Koop erweitern SpielerlebnisChalice Dungeons mit zusätzlichen Bossen und GegnernAbwechslungsreiche UmgebungMotivierendes SpielprinzipViel Liebe zum DetailStimmungsvolle BeleuchtungGegner- und BossvielfaltZahlreiche optionale Gebiete, viele GeheimnisseTransformierende Waffen machen Kämpfe flexiblerSchusswaffemechanik funktioniert gutEntscheidungen haben KonsequenzenTeilweise phantastisch gestaltete BosseSelten unfair
Lange LadezeitenGelegentliches KantenflimmernViele NPCs bekommt man nicht zu GesichtGelegentliches Farmen von Tränken nervtRüstung hat keinen Einfluss mehr auf AusdauerGelegentlich Clipping-FehlerKamera zickt manchmalVereinzelte Bosse sind sehr einfachFrustgefahrKI verhält sich manchmal dummWenig Magie- und Waffenvielfalt

Bildergalerie

  1. Seite 1 Bloodborne im Test
  2. Seite 2 Bloodborne im Test: DEX oder STR?
  3. Seite 3 Bloodborne im Test: Dungeon Keeper
  4. Seite 4 Bloodborne im Test: Gemeinsam statt einsam + Wertung
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