Bloodborne im Test: Dungeon Keeper

Test Katharina Pache
In unserem Test zu Bloodborne lest ihr, ob sich der Kauf des neuen Action-Rollenspiels der Souls-Macher lohnt.
Quelle: Computec Media GmbH

Bloodborne im Test für PS4! Das neue Action-Rollenspiel von From Software ist ein geistiger Nachfolger der Souls-Spiele, lässt die titelgebenden Seelen aber zu Gunsten von sogenannten Blutechos fallen, vereinfacht das Skillsystem und versucht so, eine noch größere Menge Spieler anzusprechen. In unserem spoilerfreien Test klären wir, ob den Entwicklern das gelungen ist.

Dungeon Keeper

Für anhaltenden Spielspaß sollen die sogenannten Chalice Dungeons sorgen. Mit Hilfe von Kelchen, die man im Hauptspiel oder in generierten Chalice Dungeons findet, erstellt man per Zufall Verliese, die mit Fallen, Extra-Bossen und -Gegnern gespickt sind. Jeder Dungeon verfügt über drei Ebenen, am Ende jedes Stockwerks wartet ein Boss. Während die ersten Dungeons noch kaum eine Herausforderung darstellen, fordern spätere Versionen die volle Konzentration des Spielers – zum Beispiel kann man durch spezielle Items den Schwierigkeitsgrad weiter erhöhen und mit halbierter Lebensenergie die Schatzssuche starten.

Die Belohnung besteht jedoch zum großen Teil aus Verbrauchs-Items und Gegenständen, die man zum Generi Während die ersten Dungeons noch kaum eine Herausforderung darstellen, fordern spätere Versionen die volle Konzentration des Spielers. Quelle: Computec Media GmbH Während die ersten Dungeons noch kaum eine Herausforderung darstellen, fordern spätere Versionen die volle Konzentration des Spielers. eren neuer Dungeons benötigt. Vereinzelt gibt es natürlich seltene Objekte zu erbeuten, die Regel ist das aber nicht. Auch die Räume wiederholen sich rasch, was durch die opulente Gestaltung der Umgebung aber teilweise wettgemacht wird. Sehr selten hängt mal ein Feind in der Luft, weil bei der Generierung des Dungeons das Modell mit der Umgebung kollidiert ist. Theoretisch zumindest sorgen die Dungeons für unbegrenzte Spieldauer, da man die eigenen Verliese teilen oder die Werke anderer Spieler ebenfalls besuchen kann. Und typisch From Software sind auch in den Chalice Dungeons ein paar sehr interessante Geheimnisse und Extras versteckt, die Perfektionisten bei Stange halten werden.

Wieso, weshalb, warum

Bloodborne ist gespickt mit optionalem Content, zusätzlichen Bereichen und Bossen. Eines dieser Gebiete ist Cainhurst Castle, dessen Zugang zwar gut versteckt ist und von dem einen oder anderen Spieler sicher komplett übersehen wird, das aber gestalterisch zu den Highlights des Spiels zählt. Die schiere Menge an geheimen Content belohnt die Spieler, die gerne jedes Eck genau unter die Lupe nehmen. Und nicht nur im Großen, auch im Kleinen merkt man den Entwicklern die Liebe zu ihrem Werk und ihre Vision an. Wenn ein NPC-Jäger den Spieler erlegt, verbeugt er sich vor ihm. Eine ängstliche Nonne im Spiel redet nur dann mit euch, wenn ihr ein Kirchengewand tragt. All diese Kleinigkeiten machen Bloodborne zu einem extrem faszinierenden Erlebnis und sorgen dafür, dass der Spieler danach giert, der Welt von Yharnam noch mehr Geheimnisse zu entreißen. Wie von From Software gewohnt wird wenig auf dem Silbertablett präsentiert und die Story beginnt, verläuft und endet kryptisch – für manche vielleicht zu kryptisch. Vielmehr wird dem Spieler überlassen, Schlüsse aus den Geschehnissen zu ziehen, was seit jeher einen Teil der Faszination der Souls-Spiele ausmacht. Kenner von Demon's Souls entdecken zudem die eine oder andere Anspielung an die Handlung des PS3-Rollenspiels.

Bloodborne im Video-Review

Bildergalerie

  1. Seite 1 Bloodborne im Test
  2. Seite 2 Bloodborne im Test: DEX oder STR?
  3. Seite 3 Bloodborne im Test: Dungeon Keeper
  4. Seite 4 Bloodborne im Test: Gemeinsam statt einsam + Wertung
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