Die Shooter-Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Action! Criterion antwortet: Ach was, ihr bekommt die volle Dröhnung: "Black"!
Ihr erinnert euch vielleicht noch dunkel an die vielen Genre-Vertreter, bei denen Pistolenschüsse wie müde Silvesterknaller klangen? Vergesst sie einfach! Wird nämlich bei "Black" geschossen, dann bricht umgehend die Hölle los. Besonders Besitzer einer ordentlichen Surround-Anlage freuen sich auf eine brachiale Geräuschkanonade der Marke "Nachbarn-Erzürner".
Doch verwöhnt "Black" nicht nur eure Ohren, auch strahlende Äuglein sind garantiert. Ob Effekte, Texturen oder Spielfiguren: In wirklich jeder Grafikkategorie verdient sich das Technik-Wunder Bestnoten. Und wie sieht's mit störenden Rucklern aus? Ganz hervorragend - die gibt's nämlich nicht! Dafür in Hülle und Fülle vorhanden: Atmosphäre. Denn jedes der insgesamt acht Spielareale versprüht ein ganz und gar eigenes, immer jedoch ausgesprochen faszinierendes Flair. Ein schummriger Friedhof, eine nächtliche Werft, ein zerrüttetes Stahlwerk, eine irre Irrenanstalt - alles schon mal irgendwie da gewesen, aber noch nie so majestätisch wie hier.
Bricht allerdings erst einmal die Bildschirm-Action los, bleibt kein Stein auf dem anderen: Fensterscheiben bersten, Holzkisten splittern, Wände bröseln. Euer Job als wandelnde Abrissbirne hat zwei ganz entscheidende Vorteile: Zum einen sieht die Sprengmeisterei verdammt cool aus, zum anderen könnt ihr den Schutt auch zur Waffe umfunktionieren: Piesackt euch beispielsweise ein Scharfschütze, müsst ihr nicht mühsam und millimetergenau auf den lästigen Burschen zielen - jagt doch lieber gleich seinen ganzen Unterschlupf in die Luft! Manchmal drehen eure Widersacher aber auch den Spieß um: Wer ausgerechnet hinter einem parkenden Auto Deckung sucht, muss sich nicht wundern, wenn die Karre urplötzlich explodiert. Tja, da haben die gemeinen Russensöldner wohl den Benzintank getroffen...
