Die Shooter-Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Action! Criterion antwortet: Ach was, ihr bekommt die volle Dröhnung: "Black"!
Graue Zellen? Nicht notwendig!
Abseits der fabelhaft inszenierten Feuergefechte hat "Black" nicht sonderlich viel zu bieten. Auf Rätsel verzichtet der Knarrenkrawall komplett, noch nicht mal irgendwelche Schalter müsst ihr betätigen. Und wenn doch mal Missionsziele eingeblendet werden, lauten die in den meisten Fällen: "Zerstöre X und fliehe nach Y".
Nichtsdestotrotz lohnt es sich, die Areale fein säuberlich abzuklappern. Denn nur so entdeckt ihr die überall versteckten Geheimdokumente, die wiederum eure Abschlussbewertung verbessern. Fleißige Zocker werden nach dem Durchspielen außerdem mit einem knüppelharten Bonus-Schwierigkeitsgrad namens "Black Ops" belohnt. Ebenfalls im freischaltbaren Extrasortiment: Silberwaffen, die unendlich Munition ausspucken. Anhänger der gepflegten Rudelballerei gehen hingegen komplett leer aus - das Spiel bietet leider keinerlei Multiplayer-Optionen.
Der Held, der keiner war
Zum Schluss wollen wir doch noch mal auf den eingangs erwähnten Jack Kellar zurückkommen: Der brave Geheimagent kämpft im Ostblock gegen eine Terrorgruppe, die sich selbst Seventh Wave schimpft. Doof nur, dass die Gutmenschen-Mission mächtig schief läuft. Warum? Weshalb? Das erfahrt ihr in schicken Videosequenzen mit professionellen Schauspielern. Aber letztlich bleiben die Dialoge schmückendes Beiwerk. Denn wer die wahren Hauptdarsteller sind, wisst ihr ja bereits...
