Jetzt im Handel! Da fliegen die Fetzen – und alles andere ebenfalls! Die Battlefield: Bad Company sprengt so ziemlich alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist! Hier unser Test!
Goldrausch
Test/Review: Battlefield - Bad Company
Hält man sich vor Augen, dass sich DICE in den Vorgängern mit der Kampagne immer etwas schwer tat, beweisen die Schweden mit Bad Company ein unerwartetes Maß an Kreativität – vor allem bei der Story. Als Newcomer eines U.S.-Squads, der sogenannten „Bad Company", jagt ihr zu Beginn noch recht routiniert den feindlichen (russischen) Truppen hinterher. Doch bald schon rückt für euch und eure drei Kameraden Sweetwater, Haggard und Redford ein anderes Ziel in den Vordergrund. Die unrühmlichen Auf-träge, die das hervorragend gezeichnete Charakter-Quartett von oberster Stelle erhält, verlieren im Verlauf der Kampagne zunehmend an Priorität.
Test/Review: Battlefield - Bad Company
Denn ein bis oben hin mit Gold beladener Lkw besitzt bei Weitem mehr Überzeugungskraft als die attraktive weibliche Stimme aus dem Headset, die den Vieren ein Himmelfahrtskommando nach dem anderen unterjubelt. Und so wandelt sich der ursprüngliche Feldzug des Squads im Laufe der Zeit zu einer interessanten, unerwartet amüsanten Schatzsuche. Dabei gebührt den vier Protagonisten ein besonderes Maß an Beachtung: Die für einen Shooter unüblich scharfe Charakterzeichnung schlägt sich nach spätestens zwei bis drei Stunden zwangsläufig auf den Unterhaltungswert der gesamten Kampagne nieder. Sweetwater wird die Rolle des intellektuellen Strebers zuteil, der zwar immer versucht, nach bestem Wissen und Gewissen seine Kameraden vom Pfad der Abtrünnigkeit abzuhalten, letztendlich an deren Seite aber doch seinen Mann steht.
Haggard ist eher der Mann fürs Grobe, den Raketenwerfer ständig am Anschlag, und mehr als jeder andere besessen da-von, seinen armseligen Wehrsold um den ein oder anderen Goldbarren zu bereichern. Sergeant Redford hingegen ist die strenge Stimme der Vernunft und Disziplin – zu Sweetwaters Unglück aber ebenfalls dem Gedanken an Reichtum verfallen. Lediglich Preston Marlowe – also ihr selbst – wirkt im Vergleich zu seinen Kollegen blass.
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