Battlefield 6 Release 2025: Wir haben die neuen XXL-Maps getestet - voller Action, Nostalgie und Detail. Hält das Comeback, was es verspricht?
An den Spielmodi könnte man aber definitiv noch etwas herumschrauben. Neben Eroberung und Durchbruch konnten wir jetzt endlich auch noch den brandneuen Modus Eskalation ausprobieren. Das ist eine Abwandlung des klassischen Eroberungsmodus. Es geht also grundsätzlich darum, Flaggenpunkte einzunehmen und zu halten.
In diesem Artikel
Totale Eskalation
Allerdings geht es hier nicht darum, den Gegnern möglichst alle Respawn-Tickets abzuziehen, sondern um Punkte. Die gewinnt man, wenn man über eine bestimmte Zeit die Mehrheit der Flaggen eingenommen hat. Das Team, das sich zuerst drei Punkte sichern kann, gewinnt.
Quelle: pcgames.de
In Mirak Valley könnt ihr mit eurem Panzer auch mal wieder schön durch die Felder pflügen.
Der Clou am Eskalations-Modus ist, dass sich Teams mit einem gewonnenen Punkt auch den Flaggenpunkt dauerhaft einverleiben, der am nächsten an der eigenen Basis liegt. Das gegnerische Team hat also weniger Flaggenpunkte zur Verfügung. Das führende Team muss aber auch tiefer Richtung Feindbasis vordringen, um genügend Flaggenpunkte für die Mehrheit zu halten.
Die Idee dahinter ist, dass sich der Kampf so immer weiter zuspitzt auf immer weniger Flaggenpunkte. Nur leider kam uns der Modus beim Anspielen etwas zu kurz gedacht vor, denn er ist zu schnell vorbei. Sammelt jedes Team zwei Punkte für den Matchball, dann fallen insgesamt vier Flaggenpunkte weg. Bei sieben Stück auf Operation Firestorm, bleiben also noch drei übrig.
Quelle: pcgames.de
In Battlefield 6 hat Operation Firestorm viel mehr Details spendiert bekommen.
Das klingt wenig, aber einerseits gab es selten Runden mit so knappen Ausgängen und andererseits kam so ein richtiges Ballungsgefühl dann doch nicht auf. Hier dürfen die Entwickler also sehr gern noch etwas mehr anpassen und herumprobieren.
An anderer Stelle wurde nämlich bereits optimiert im Vergleich zur Beta. So wurden vor allem Waffen angepasst. Der Rückstoß wurde spürbar verstärkt und übermächtige Waffen, wie die M87A1-Shotgun, wurden etwas abgeschwächt. Auch das Sliden wurde abgeschwächt und die Zielgenauigkeit aus der Bewegung heraus verringert. Der 1080-NoScope und das um-die-Ecke-rutschen braucht jetzt also einiges mehr an Skill.
Es bleibt kompakt
Wenige Wochen vor Release bleibt Battlefield 6 also weiter auf Kurs. Wie schon in der Beta macht das Kern-Gameplay bereits einen Heidenspaß und wurde an den richtigen Stellen angepasst. Nachdem wir jetzt aber auch die großen Karten ausprobieren konnten, sind wir auch hier vom reinen Gameplay zuversichtlich. Die Maps sind balanciert, durchdacht und bieten viele Möglichkeiten. Nur sind sie eben doch nicht so groß, wie es sich einige Fans wünschen würden.
Ohne Zweifel sind Mirak Valley und Operation Firestorm weitaus größer, als alles, was man in der Beta spielen konnte, und bei Call of Duty sind wir auch noch lange nicht angekommen. An El Alamein, Dragon Valley oder Golmud Bahn aus früheren Serienteilen kommt man hier aber definitiv nicht heran. Der Start von Battlefield 6 wird also kartentechnisch ein kompakteres Erlebnis.
Trotzdem freuen wir uns darauf, endlich die finale Version von Battlefield 6 in die Finger zu bekommen. Beim Kern-Gameplay haben die Battlefield Studios unserer Meinung nach nämlich schon sehr vielversprechende Arbeit geleistet. Die Vergangenheit hat uns außerdem gezeigt, dass man den Kopf bei kompakteren Karten nicht gleich in den Sand stecken sollte. Battlefield 3 ist schließlich auch mit vergleichsweise kleinen Standardkarten gestartet und wurde zum Fanliebling.
Meinung
Battlefield 6 erscheint dann am 10. Oktober 2025 für PC, PS5 und Xbox Series. Neben dem klassischen Multiplayermodus werden eine Singleplayer-Kampagne und ein Baukasten für eigene Maps und Spielmodi mit drin sein. Auch ein Battle-Royale-Modus wurde bereits angekündigt. Der soll dann im Rahmen des geplanten Live-Service dazukommen. Transparenzhinweis: Das Vorschau-Event zu Battlefield 6 fand digital statt.
