Battlefield 6: Ausgerechnet die Xbox Series S-Version sorgt für ordentlich Stabilität
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In weniger als einem Monat erscheint endlich Battlefield 6. Die Entwickler haben jetzt über Herausforderungen bei der Umsetzung für Xbox gesprochen und verraten, weshalb ausgerechnet die Xbox Series S für stabiles Gameplay im Shooter sorgt.
Battlefield 6 erscheint am 10. Oktober 2025 für den PC, die PS5 und die Xbox Series X und Series S. Die Xbox Series S ist dabei ganz klar die schwächste Plattform und schon der Vergangenheit gab es Entwickler, die große Probleme hatten, ihre Spiele auf der "kleinen" Xbox zum Laufen zu bringen.
Das Team hinter dem neuen Battlefield hatte mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen, was angesichts der großen, detaillierten Maps, den vielen interagierenden Spielern und der dynamischen Zerstörung wahrlich kein Wunder ist. Die Lösung dieser Probleme sorgte aber auch dafür, dass der Shooter jetzt insgesamt stabiler und besser läuft.
Battlefield 6 läuft auf der Xbox Series S mit 60 FPS
Einige Entwickler von Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) waren kürzlich beim Magazin Kotaku zu Gast und haben dort ausführlich über den neuen Shooter gesprochen. Dabei ging es unter anderem auch um die verschiedenen Versionen des Spiels. Obwohl die Frostbite-Engine laut den Entwicklern gut skalierbar ist, gab es in der Entwicklung des Xbox-Series-S-Ports ein paar ernsthafte Schwierigkeiten.
Ein großes Problem war dabei wohl, dass die Series S nur 10 GB RAM bietet. Das ist weniger als die Mid-Spec-PCs, die die Entwickler von EA zum Testen des Spiels genutzt haben. 16 GB RAM sind mittlerweile der Standard bei den allermeisten Gaming-PCs. Viele Spieler setzen mittlerweile sogar auf 32 GB oder sogar noch mehr Arbeitsspeicher.
Laut Christian Buhl, dem technischen Direktor von Battlefield 6, gab es deshalb einen Punkt vor etwa sechs bis zwölf Monaten, in denen man erkannte, dass die Maps auf der kleinen Xbox allesamt zu Abstürzen führten. In der Folge habe man sich darauf konzentriert, das RAM-Management von Battlefield 6 zu optimieren. Und davon profitieren nun alle Versionen des Spiels.
Selbst auf der Xbox Series S soll der Shooter so mit stabilen 60 FPS laufen. Ein gutes technisches Grundgerüst ist eine gute Basis für ein erfolgreiches Spiel. Die Series S ist vielen Entwicklern ein Dorn im Auge, weil die Konsole sie mit starken technischen Einschränkungen konfrontiert. Sieht man sich aber an, wie oft aktuelle Spiele auf den Top-Plattformen mit der Stabilität kämpfen, scheint eine solche Optimierung gar nicht so schlecht zu sein.
Quelle: Kotaku
