Ist das noch Battlefield? Wir haben die XXL-Karten von Battlefield 6 gespielt
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Battlefield 6 steht in den Startlöchern. Fans feiern das Comeback-Feeling, hadern aber mit den kleinen Maps. Wir konnten jetzt die XXL-Maps ausprobieren und sind weiterhin zwiegespalten, ob es wirklich ein Battlefield wie früher wird.
Ob ihr es glaubt oder nicht, aber der Preis für das Comeback des Jahres geht 2025 potenziell an EA und DICE. Die wollen mit Battlefield 6 nach Jahren von verqueren Designentscheidungen oder Komplettkatastrophen endlich wieder abräumen. Dafür orientiert man sich an den alten Stärken der erfolgreichsten Serienteile Battlefield 3 und Battlefield 4. Ob das aber wirklich die beliebtesten Serienteile sind, könnt ihr in unserer großen Umfrage übrigens selbst entscheiden.
Dieser Weg sieht bisher auch äußerst vielversprechend aus. Schon während unseres ersten Vorschautermins hatten wir eine Menge Spaß und auch die darauffolgende Beta konnte Spielerrekorde aufstellen. Doch bei einem Thema sind sich die Fans sicher. Die gespielten Karten der Beta waren zwar schon nicht schlecht, allerdings waren sie auch vergleichsweise winzig. Dabei lebt Battlefield doch von den großen Weiten, in denen man mit Panzer, Jet und Helikopter vorrückt.
Der Ruf der Community scheint wohl angekommen zu sein, denn kurz darauf meldete sich EA bei uns mit einem Angebot, im Rahmen eines zweiten Vorschau-Events auch mal die großen Karten auszuprobieren. Dabei hatten wir wieder genauso viel Spaß, wie noch in der Beta. Allerdings haben uns die vermeintlich großen Maps auch nicht komplett vom Hocker gehauen.
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Zurück zu den Wurzeln
Aber spulen wir noch mal etwas zurück. Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) kommt am 10. Oktober 2025 für PC, PS5 und Xbox Series raus, mit neun Karten für den Multiplayer. Einerseits durch die offene Beta, aber auch durch Beschreibungen der Maps und Entwickleraussagen, lassen sich Rückschlüsse auf die Größe der Spielgebiete ziehen. So sieht es schwer danach aus, dass mindestens sechs der Release-Karten nur mittlere Maps mit eingeschränktem Fuhrpark oder sogar reine Infanterieschlachtfelder sind.
Wir durften jetzt mit der maximalen Spielerzahl von 64 Leuten die zwei größten Maps, Mirak Valley und Operation Firestorm, ausprobieren. Letztere ist ein Remake des Fan-Lieblings aus Battlefield 3 & 4. Ihre Ausmaße entsprechen ungefähr denen aus dem Original, nur an den Seiten wurde etwas vom Spielgebiet weggesäbelt. Dort haben sich aber auch im Original schon nur verwirrte Scharfschützen oder Panzerfahrer hin verirrt.
Fahrzeugtechnisch steht euch hier der gesamte Fuhrpark zur Verfügung. Von Jets und Helikoptern für die Luftunterstützung, über Panzer und LAVs für den nötigen Bumms auf dem Boden, bis hin zu Jeeps und Quads für den schnellen Ortswechsel ist hier alles dabei. Firestorm war bereits in früheren Battlefields ein Fan-Liebling durch seinen geschickten Aufbau.
Quelle: pcgames.de
Operation Firestorm ist im Layout so, wie ihr es aus Battlefield 3 & 4 gewohnt seid.
Die Karte ist groß genug, um Jets und Panzern genügend Auslauf zu bieten. Die Architektur macht das Ganze aber nicht zur reinen Schießbude für die Fahrzeuge. Handlungsort von Operation Firestorm ist schließlich eine Ölraffinerie, auf der es überall Häuser, Pipelines, Türme und mehr gibt. Das macht sie auch zu einem Fest für Infanterie. Mit insgesamt sieben Flaggenpunkten im Eroberungsmodus hat man als Team auch einiges zu tun, um die Mehrheit der Punkte zu übernehmen und zu halten.
Operation Firestorm rockt
Für Battlefield 6 hat man Operation Firestorm aber noch mal etwas überarbeitet. Logischerweise sind nach einem Jahrzehnt und zwei Konsolengenerationen sehr viel mehr Details möglich, und das sieht man auch! Zwar ist und bleibt es ein Industriegebiet, aber Pipelines und Tanks haben mehr Details. Allgemein liegen viel mehr kleinere Objekte herum, wie Reifenstapel oder schlichter Dreck auf den Straßen. Das erhöht den Realismus.
Doch auch am Layout wurden dezente Anpassungen getroffen. So wurde Deckung in Form von Felsen und Barrikaden hinzugefügt, die der Infanterie zugutekommt. Grundsätzlich hat sich die Map aber trotzdem sehr vertraut angefühlt und wir konnten schnell auf in Erinnerung gebliebene Locations zurückgreifen, wie die Dächer der Lagerhallen oder die Türme für die Sniper.
Etwas schade ist, dass man die Zerstörung nicht etwas mehr aufgedreht hat im Vergleich zu den Originalen. Nicht falsch verstehen, das Ding ist immer noch eine Ölraffinerie und überall stehen Tanks und Fässer mit Sprit rum, die man natürlich spektakulär in die Luft jagen kann. Bei den Gebäuden sieht das aber wieder anders aus.
Bildergalerie
Zwar ist es möglich, Löcher in Wände und Decken zu ballern. Richtig dem Erdboden gleichmachen kann man die größeren Lagerhallen aber auch nicht. Das ist einerseits verständlich, da sich darin auch teilweise Flaggenpunkte verbergen, allerdings hätte man sich dafür sicher auch etwas einfallen lassen können. Auf der nächsten Seite folgt unser Spieleindruck von Mirak Valley, der größten Map, die es zum Release geben wird.
