In Battlefield 1 sind Squads äußerst wichtig. Denn der Shooter schreibt das Teamplay groß - auch wenn sich viele Spieler mit Vorliebe als einsame Rambos durch die Schützengräben sterben. Warum ihr einem Squad beitreten solltet, erklären wir euch in diesem Einsteiger-Guide zu Battlefield 1.
Es gibt verschiedene Spielmodi in Battlefield 1, die unterschiedlich umfangreich sind und unterschiedliches Teamwork von den Spielern verlangen. Während Operations ein Modus ist, in dem das große Team funktionieren muss um erfolgreich zu sein, kann man bei Domination oder Rush auch mal Fünfe gerade sein lassen und Privat-Rambo spielen. Allerdings macht es immer mehr Sinn, in einem Squad (Trupp) zu spielen. Die folgenden Gründe sollten euch davon überzeugen, eher den Teamplayer in euch zu suchen, statt einsam zu sterben.
Grundlagen
Quelle: Computec Media GmbH
Wählt immer einen Trupp aus, auch wenn ihr nicht so die Teamplayer seid. Das kommt nicht zuletzt euren Erfahrungspunkten zugute.
Bevor ihr dem Spiel beitretet beziehungsweise eure Klasse wählt, tretet einem Squad bei. Das macht ihr über das "+"-Symbol neben den Squad-Bezeichnungen. Eröffnet ihr ein neues Squad, werdet ihr automatisch Squad-Führer und könnt Angriffs- oder Verteidigungsbefehle geben. Squads bestehen aus bis zu fünf Soldaten, die im Spiel mit grünen Icons (auf der Minimap mit grünen Punkten) markiert werden.
Hinweis: Gesperrte Squads (denen ihr also nicht beitreten könnt) sind solche, die von Spielern gegründet wurden, die bereits in einer Party sind. Battlefield 1 sperrt solche Squads automatisch. Der Squad-Führer kann ein gesperrtes Squad aber auch wieder öffnen.
Squads gründen geht übrigens ganz einfach - klickt einfach auf den "Erstellen"-Button.
Einstiegspunkte
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Vorteil Squad: Bei den grünen Punkten können wir einfach wieder einsteigen und sparen uns viel Lauferei.
Bei euren grün markierten Squad-Mitgliedern könnt ihr jederzeit neu einsteigen, wenn ihr das Zeitliche gesegnet habt. Zumindest solange diese nicht gerade unter Feuer liegen. Das ist besonders wichtig, wenn diese gerade schnell Unterstützung brauchen oder auch einfach nur um eine Menge Laufstrecke (und damit die potenziell höhere Chance mit einer Scharfschützenkugel Bekanntschaft zu machen) zu sparen. Für den Einstieg eines Squadkollegen bei euch, bekommt ihr übrigens Erfahrungspunkte.
Erfahrungsplus
Ein ganz großer Vorteil des Squads ist die erhöhte Erfahrung, die ihr für Squad-Aktionen bekommt. Dazu zählt das Aufmunitionieren, Heilen, Reparieren von Fahrzeugen oder das gemeinsame Erfüllen von Zielen. Beispiel: Repariert ihr den Panzer eines Teamkollegen (blau) bekommt ihr 10 Punkte, schraubt ihr die Karre eines Squaddies (grün) wieder zusammen, kriegt ihr gleich mal 25 Punkte aufs Erfahrungskonto. Auch das Befolgen von Angriffs- und Verteidigungsbefehlen des Squad-Führers bringt ordentlich Boni auf eure Punkte.
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Gemeinsam lassen sich Angriffe und Verteidigungen viel besser durchführen - auch wenn wir uns nicht über Voice-Chat koordinieren. Ihr müsst nur etwas auf die Kollegen achtgeben.
Das bedeutet natürlich auch, dass ihr einigermaßen zusammenbleiben solltet. Gerade mit Zufallsmitgliedern kann sich das schwierig gestalten, wenn ihr euch aber trotzdem etwas an euren Squad-Kollegen orientiert, macht sich das deutlich an euren Erfahrungspunkten bemerkbar.
Strategie und Kommunikation
Wenn ihr mit Freunden unterwegs seid und euch vielleicht sogar über Voice-Chat (beispielsweise Teamspeak) absprecht, dann habt ihr nicht nur einen Kommunikationsvorteil - ihr könnt natürlich auch eure gesamte Strategie abstimmen. Da hilft es dann zu wissen, wie die Klassen funktionieren und was sie füreinander tun können. In unseren kommenden Klassenguides gehen wir im Detail auf die Aufgaben und Möglichkeiten jedes Soldaten ein.
Teamplay erfordert zwar viel Übung, bringt aber den meisten Spaß. Und auch ohne perfekt koordiniertes Squad ist teamdienliches Verhalten immer auch zum eigenen Vorteil. Für die Kommunikation ohne Voice-Chat ist die sogenannte Commo-Rose nützlich. Wenn ihr die Markieren-Taste haltet, könnt ihr beispielsweise Munition oder Heilung anfordern. Was ihr braucht erscheint als dickes Icon über eurem Kopf - aufmerksame Mitspieler wissen nun, was zu tun ist. Ihr könnt aber auch einfach die Spotting-Taste direkt auf die jeweilige Klasse anwenden, von der ihr etwas braucht. Macht ihr das beispielsweise bei einem Unterstützer, brüllt euer Soldat nach Munition.
Spielt also in großen oder im kleinen Team, denn es nützt euch nichts, wenn ihr die Kill-Tabelle anführt, aber ständig die Matches verliert. Und wenn ihr doch mal auf dem Ego-Shooter-Trip seid, könnt ihr die Zusatzpunkte sicher trotzdem ganz gut gebrauchen.
Weitere Einstiegshilfen bekommt ihr in unserem Guide zur Bedienung von Battlefield 1. Details zur Qualität des Shooters beleuchten wir in unserem Battlefield 1-Test.
