Content in Massen

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Quelle: Mundfish

Mit dem abgefahrenen Setting und skurrilen Charakteren ist Atomic Heart die große Hoffnung für Bioshock-Fans. Wir konnten den Shooter endlich Probe spielen.

Grundsätzlich bekommt man mit Atomic Heart einen Story-Shooter mit Rollenspiel-Elementen. Gerade der Story-Aspekt wird großgeschrieben. Die ersten 30 Minuten ist es unsere einzige Aufgabe, Anlage 3826 zu bestaunen. Wir laufen von A nach B und saugen die Atmosphäre auf, essen ein Eis und versuchen, die Ausmaße der Stadt zu begreifen. Die Anleihen an Bioshock sind schon hier kaum zu übersehen. Die Story wird regelmäßig durch Zwischensequenzen aufgelockert und konfrontiert uns mit abgefahrenen Momenten und skurrilen Charakteren. Laut Entwickleraussage soll uns die Story von Atomic Heart ungefähr 25 Stunden bei der Stange halten.

Wie im großen Vorbild lässt die Katastrophe aber natürlich nicht lange auf sich warten: Die Roboter drehen durch, das Utopia bricht zusammen und wir müssen uns auf die Suche nach den Drahtziehern machen. Der Protagonist ist nämlich ein Spezialagent im Auftrag des Ober-Wissenschaftlers von Anlage 3826. Um dem ganzen auf den Grund zu gehen, schießen und kloppen wir uns einmal quer durch die Stadt.

Knallige Kampfeinlagen

Atomic Heart: Bioshock mit Bruderkuss (4) Quelle: Mundfish Atomic Heart: Bioshock mit Bruderkuss (4) Atomic Heart gibt uns nicht nur eine große Bandbreite Knarren in die Hand, sondern auch Äxte, Prügel und mehr. Gerade der Nahkampf bildet einen der Höhepunkte des Spiels. Zwar läuft es am Ende nur auf Ausweichen und Zuschlagen hinaus, doch jeder Gegnertyp hat ein markantes Moveset. Menschliche Robos bewegen sich erratisch und machen auch mal beeindruckende Verrenkungen, kleine Kreissägen-Modelle rennen mit dem Sägeblatt voran auf uns zu und zombieähnliche Monster stürzen sich mit ihrem ganzen Gewicht auf uns. All die Bewegungen sind einwandfrei lesbar und mit etwas Geschick tänzeln wir regelrecht um die Gegner.

Munition ist zwar gerade anfangs rar gesät, wichtig ist der Fernkampf trotzdem. Bei Bossgegnern sollten wir erst mal auf Distanz gehen. Die brennen nämlich ein Feuerwerk unterschiedlichster Bewegungen und Angriffsmuster ab. Unser Kampf gegen eine durchgedrehte Robo-Kugel gehörte eindeutig zu den Höhepunkten während der Vorschau.

Zusätzlich zu Knarren und Nahkampfwaffen gibt es besondere Fähigkeiten. Dafür hat die Spielfigur einen kleinen Handschuh, aus dem Tentakel kommen. Das Stück Stoff ist das Bindeglied zur Wundertechnik und ermöglicht es uns, verschiedene Skills erlernen. Das sind einerseits Elementar-Angriffe wie Blitz oder Eis, wir können uns damit aber auch in Computerterminals einklinken oder Schlösser knacken.
Obendrauf quatscht der Handschuh regelmäßig mit uns, ist also eine Art Sidekick. Atomic Heart: Bioshock mit Bruderkuss (5) Quelle: Mundfish Atomic Heart: Bioshock mit Bruderkuss (5)

Ausrüstung wird an Upgrade-Stationen aufgewertet. Dort stecken wir Ressourcen rein, die wir in der Spielwelt oder von besiegten Gegnern erhalten und bekommen dafür neue Nahkampfangriffe, Aufsätze für die Waffen und stärkere Spezialfähigkeiten. Im spielbaren Vorschauabschnitt wirkten sich die Aufwertungen spürbar aus. Ob das auch für das gesamte Spiel gilt, lässt sich noch nicht absehen. Dafür gehört die Aufsammel-Animation für uns schon mal zu den elegantesten der vergangenen Jahre. Wir halten dabei nämlich nur die Hand allmächtig nach oben, schon springen alle Schubladen und Schränke auf und der Kram fliegt uns entgegen!

  1. Seite 1 Bioshock mit Bruderkuss
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