15 Jahre Assassin's Creed: Die Evolution der Schleichspiel-Saga
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Wir blicken zurück auf Ubisofts Assassin's Creed. Lest in unserem Report, wie die Serie Open-World-Spiele prägte - und was wir noch von ihr erwarten können.
Zudem führte Assassin's Creed 2 mit Ezio Auditore da Firenze eine der beliebtesten Figuren der Serie ein. Zu Beginn erlebt man sogar dessen Geburt mit. Seine Familiengeschichte bindet Ubisoft geschickt in das Gameplay ein - etwa durch die Upgrade-Funktionen für die verfallene Auditore-Villa in Monteriggioni. Auch geschichtliche Figuren wie etwa den als Erfinder fungierenden Leonardo da Vinci integrierten die Maacher passend in das Universum. Assassin's Creed 2 war dem Vorgänger in nahezu allen Bereichen überlegen und gilt auch Jahre später noch als das Aushängeschild der Reihe, das den Startpunkt der überaus gelungenen Ezio-Trilogie bildete.
Denn auf Assassin's Creed 2 folgte bereits ein Jahr später Assassin's Creed: Brotherhood, das Ezio zum größten Teil nach Rom führte. Die wichtigste Neuerung: Der Attentäter konnte nun computergesteuerte Mitstreiter rekrutieren, in Aufträgen ausbilden und schließlich im Kampf kommandieren. Der eigene Spielfortschritt spiegelte sich am Zustand des virtuellen Roms wider, welches man Stück für Stück aufbauen konnte. In Puncto Kampf- und Schleich-Mechanik gab sich Brotherhood verbessert: Die Steuerung wirkte straffer und gerade die Schwertschlachten auf Basis des flotten Kontersystems funktionierten gut. Wichtig: Brotherhood führte als erstes Spiel der Serie einen Mehrspielermodus ein, der spielerisch stark an den Solo-Modus angelehnt war.
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Nach zwei sehr guten Teilen zeigten sich bei dem bereits 2011 veröffentlichten Assassin's Creed: Revelations Abnutzungserscheinungen. Ezio verschlug es diesmal über weite Teile in die erneut wunderschön nachgebildete Großstadt Konstantinopel. Die Metropole wurde wunderbar nachgebaut und so heimste Revelations für seine Orient-Atmosphäre viel positives Feedback ein.
Quelle: Moby Games
Ezio ist zu Beginn von Assassin’s Creed 2 ein ziemlicher Rüpel. Erst der Verrat an seiner Familie machte ihn letztlich zum Assassinen und zu einem Kämpfer gegen die Templer.
Spielerisch trat die Serie indes spürbar auf der Stelle. Daran änderten auch kleinere Verbesserungen wie der Bomben-Baukasten oder der Kletterhaken nichts. Gerade das Open-World-Design wirkte inzwischen sehr formelhaft und altbekannt. Assassin's Creed: Revelations war ein solider, aber keinesfalls glanzvoller Abschluss der Ezio-Trilogie, mit der viele Fans trotzdem auch heute noch viele großartige Erinnerungen verbinden.
Ubisofts Piraten
Mit der im Anschluss folgenden Kenway-Saga brachen Ubisoft und Assassin's Creed wortwörtlich zu neuen Ufer auf. Nach der Ezio-Trilogie verließ man Europa und suchte sich mit dem Amerika der Kolonialzeit eine neue Heimat. Assassin's Creed 3 (2012) brachte einige notwendige Veränderungen in die Serie, die auch in den kommenden Jahren noch von Bedeutung sein würden.
Quelle: Moby Games
Mit Assassin’s Creed 3 stecht ihr erstmals in See. An Bord der Aquila tragt ihr in der Rolle von Connor Kenway bereits Schlachten aus und bereist die Spielwelt.
Als Ureinwohner-Halbblut Connor Kenway (beziehungsweise Ratonhnhaké:ton) müsst ihr nicht nur dessen Vergangenheit, sondern auch die Beziehung zu seinem Vater aufarbeiten. Interessant: Assassin's Creed 3 spielte nicht allein in einer städtischen Umgebung, sondern auch in der Wildnis des Grenzlands.
Das wiederum gab dem Parkour-Running und Klettern einen neuen, wenn auch nicht makellosen Twist.
Connor greift zudem auf den Rope Dart zurück und fertigt Feinde so aus der Distanz ab. Im Nahkampf wiederum verwendet er keine Healthpacks mehr, sondern regeneriert Energie, sobald er sich ausruht. Die Kämpfe selbst basieren massiv auf Kontern und erinnern stark an das System aus Rocksteadys Arkham-Serie.
Quelle: Moby Games
Die Wildnis des Grenzlands offenbart neue Möglichkeiten für lautlose Angriffe und Freerunning. Die Steuerung wurde bei Assassin’s Creed 3 angepasst, sodass Automatismen die Navigation in den Baumkronen erleichtern.
Im Grenzland könnt ihr jagen, Forts erobern und sogar auf Schatzsuche gehen. Und ein für Assassin's Creed 4: Black Flag entscheidender Aspekt taucht hier bereits in einer prominenten Nebenrolle auf: die Seefahrt. Das im Oktober 2013 veröffentlichte Black Flag gilt bis heute als Fan-Liebling - und das nicht nur, weil die Rahmenhandlung hier Ubisoft selbst mit einem Augenzwinkern auf die Schippe nimmt. Mit Edward Kenway macht ihr die Karibik an Bord der Jackdaw unsicher.
