Retro-Reise zu Black Flag: Die goldene Ära von Assassin's Creed
Special
Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Mit Black Flag hat Ubisoft nicht nur eines der besten Piratenspiele überhaupt abgeliefert, man hat die nach Teil 3 angestaubte Marke auch mithilfe eines nie dagewesenen Freiheitsgefühls erfolgreich in ein spielerisches Paradies der Meisterklasse manövriert, das selbst 10 Jahre später noch lautstark und euphorisch nachhallt. Kommt an Bord, es geht in unserem heutigen Retro-Rückblick zurück ins goldene Zeitalter von Assassin's Creed.
Doch nicht nur die Story und Plot-Twists gefallen, auch die gesamte Inszenierung weiß zu beeindrucken: Die Action wird wunderbar in den Cutscenes eingefangen und ist passend zum Setting schön wuchtig und chaotisch, die gleiche Qualität zeigt sich aber auch in den Charaktermomenten und ruhigen Gesprächen. Wenn Black Flag erzählt, dann hockt man wie gebannt am Lagerfeuer und lauscht. Im letzten Drittel baut die Handlung leider etwas ab, zum Finale findet das Piratenabenteuer aber wieder zur gewohnten Stärke - und geht sogar noch einmal deutlich darüber hinaus! Im großartigen Finale gelingt es dem manchmal etwas narrativ schwachen Ubisoft, einen überraschenden und - ganz besonders wichtig - einen überraschend emotionalen Abschluss zu finden. Was nach dem Finale feststeht: Man hat Momente fürs Leben mitgenommen - kein Scherz!
Blackbeard & Co.: Eine Geschichtsstunde war selten so cool!
Die wahre Stärke ist aber natürlich die Einbindung der vielen historischen Elemente, die Ubisoft so gekonnt wie eh und je mit dem wandelbaren Assassinen-Universum verwebt. Ob es Edward Thatch (aka Blackbeard) ist, der berühmte Piratenjäger Benjamin Hornigold, Fan-Liebling Anne Bonney oder der ausgefuchste Jack Rackham, Black Flag spart nicht mit historischen Figuren und berühmten Ereignissen. Und die Kombination aus allem schafft es eindrucksvoll, die Faszination der Piraterie meilenweit zum Strahlen und Funkeln zu bringen. Das ist bei Weitem keine Übertreibung!
Quelle: Ubisoft
Es macht einfach irrsinnig viel Spaß, mit an Deck zu sein bei Edwards ganz persönlicher Reise vom unbedeutenden Piraten zum legendären Assassinen. Auf dem Weg dorthin gibt es überraschend viele emotionale Momente, herbe Rückschläge und Selbstreflexion seitens Edwards, die ihn vereint dazu zwingen, seine Egomanie über Bord zu werfen und zum waschechten Meisterassassinen und Krieger der Gerechtigkeit aufzusteigen - so geht Charakterentwicklung!
Doch auch bei den eigens erfundenen Figuren gelingt es Ubisoft deutlich besser, interessante Persönlichkeiten aufzubauen, die uns tatsächlich am Herzen liegen und über die man gerne wirklich abseits der Missionsziele mehr erfahren möchte. Allen voran muss hier der als Sklave geborene Freiheitskämpfer Adéwalé erwähnt werden, der in Black Flag zu unserem Quartiermeister und Freund wird. Im Deutschen wird Adéwalé von Schauspieler Oliver Stritzel gesprochen, der oftmals als Synchronstimme für Idris Elba dient - eine gute Wahl. Darüber hinaus bekommt der sympathische Kumpane von Edward auch noch eine ganz eigene Geschichte spendiert, im gelungenen DLC "Freedom Cry". Hier stehen die Sklaverei der Karibik und das Plantagensystem sowie die Auswirkungen der Kolonialisierung im Zentrum. Wer die gelungene Story-Erweiterung nicht gespielt hat: unbedingt nachholen!
- Seite 1 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Mit Black Flag hat Ubisoft nicht nur eines der besten Piratenspiele überhaupt abgeliefert, man hat die nach Teil 3 angestaubte Marke auch mithilfe eines nie dagewesenen Freiheitsgefühls erfolgreich in ein spielerisches Paradies der Meisterklasse manövriert, das selbst 10 Jahre später noch lautstark und euphorisch nachhallt. Kommt an Bord, es geht in unserem heutigen Retro-Rückblick zurück ins goldene Zeitalter von Assassin's Creed.
- Seite 2 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Auf Seite 2 unseres Retro-Rückblicks gehen wir auf die vielen Piratensagen und Legenden ein, die Ubisoft gekonnt und spannend ins Action-Adventure webt. Darüber hinaus geht es um den äußerst beliebten Adéwalé sowie die Erweiterung
- Seite 3 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Walfang, Schiffskämpfe und grenzenloser Erkundungsspaß. Keine Frage, die Open-World in Form der paradiesischen Karibik in Black Flag ist natürlich der wahre Star
- Seite 4 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Black Flag fällt im Vergleich zu vielen anderen Ubisoft-Spielen äußerst emotional aus. Ein Grund dafür: Die grandiose und mehrfach prämierte Musik, aber auch das tolle Sound-Design! Abschließend verraten wir euch noch, was es alles zu beachten gibt für all jene, die 2023 oder später zum ersten Mal die Segel hissen.
