Retro-Reise zu Black Flag: Die goldene Ära von Assassin's Creed

Special Maci Naeem Cheema
Retro-Reise zu Black Flag: Die goldene Ära von Assassin's Creed
Quelle: Ubisoft

Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Mit Black Flag hat Ubisoft nicht nur eines der besten Piratenspiele überhaupt abgeliefert, man hat die nach Teil 3 angestaubte Marke auch mithilfe eines nie dagewesenen Freiheitsgefühls erfolgreich in ein spielerisches Paradies der Meisterklasse manövriert, das selbst 10 Jahre später noch lautstark und euphorisch nachhallt. Kommt an Bord, es geht in unserem heutigen Retro-Rückblick zurück ins goldene Zeitalter von Assassin's Creed.

Wenn man über den besten Teil der Ubisoft-Reihe Assassin's Creed spricht, dann landet man recht schnell bei den Abenteuern des Meisterassassinen Ezio Auditore, insbesondere Assassin's Creed 2. Kein Wunder, neben dem äußerst charmanten Italiener wirken viele andere Protagonisten und ihre dazugehörigen Serienteile ziemlich blass - doch nicht so bei Black Flag! Ubisofts Meuchelreihe steht seit dem Erstling von 2007 voll im Zeichen der Freiheit, was sich beispielsweise im Parkour-Gameplay zeigt, aber auch im ikonischen Todessprung. Edward Kenways Abenteuer aus dem Jahr 2013 setzt hier noch eine Schippe drauf. Wir haben unser ganz eigenes Piratenschiff, die Jackdaw, aber auch eine traumhaft-paradiesische und offene Spielwelt in Form der Karibik sowie eine Atmosphäre der Meisterklasse - in den Animus steigen war selten so befriedigend und aufregend!

Passend zum zehnten Geburtstag des Piraten-Meisterwerks von Ubisoft Montréal stürzen wir uns ein weiteres Mal mit Edward Kenway in die hart umkämpfte und bildhübsche Karibik. Kommt mit uns an Bord für unsere Retro-Reise zurück zum goldenen Zeitalter von Assassin's Creed, perfekt für den bevorstehenden Winter und die eisigen Temperaturen!

"Wie bitte? Der Templer-Orden?! Juckt mich nicht!"

Wütende Wikinger, die griechische Mythologie, Fantasy-Wesen ... heute gilt es als ein Running-Gag unter Fans, dass ein Assassin's Creed nur noch wenig mit Assassinen am Hut hat. Im Jahr 2013 war es aber tatsächlich etwas Besonderes, dass sich Ubisoft auf eine Hauptfigur konzentrierte, die so gar nichts mit dem jahrhundertealten Konflikt der Templer und ihrer Erzfeinde am Hut hat. Edward hat seine große Liebe und seine Heimat London - nicht ganz freiwillig - hinter sich gelassen, um sich und seiner Frau Caroline eine lukrativere Zukunft mit haufenweise Gold, Macht und Freiheit zu ermöglichen.

Schwuppdiwupp, da segelt Edward auch schon als Teil der Mannschaft von Kapitän Abel Bramah über das Karibische Meer, wobei es zu einem intensiven Aufeinandertreffen mit einem mysteriösen Schiff kommt, dem die Crew nicht gewappnet ist. Aus der brutalen Seeschlacht entkommen einzig Edward und der Assassine Duncan Walpole lebendig, am Strand angespült merkt Duncan dann schnell: Von einem kaltblütigen Piraten wie Edward sollte der naive Ordensanhänger keine Hilfe erwarten.

Edward und seine Crew werden bei Nacht von einem Assassinen angegriffen - ohweh! Quelle: PC Games Hardware Stattdessen jagt unser "Held" und Freibeuter den verwundeten Assassinen über eine Insel und ermordet ihn, ohne lange zu zögern. Die versteckte Klinge wird vom desinteressierten Edward in den nächstgelegenen Busch geworfen, nicht jedoch die blutbefleckte Assassinenrobe. Auf Duncan warten nämlich reiche Auftraggeber in Havanna, die seine wahre Identität nicht kennen und darüber hinaus mit einer satten Belohnung winken. Wie passend, das klingt doch nach einer perfekten und recht einfachen Möglichkeit für Edward, um an gutes Geld zu kommen, nicht wahr? Nun ...

Im weiteren Verlauf der knapp 20-stündigen Handlung rutscht der ahnungslose Edward immer tiefer in den serientypischen Konflikt, wobei wir als Spielerschaft natürlich einige Entwicklungen deutlich vor dem Protagonisten erahnen und kommen sehen. Und damit spielt Ubisoft auf effektive Art und Weise! Die Geschichten sind meist zweitrangig bei einem Assassin's Creed, doch bei Black Flag zündete Ubisoft ein aus Kanonenfeuer, Chaos und Piratenlegenden gestricktes Mega-Feuerwerk, das zurecht noch viele Jahre nachhallt.

  1. Seite 1 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Mit Black Flag hat Ubisoft nicht nur eines der besten Piratenspiele überhaupt abgeliefert, man hat die nach Teil 3 angestaubte Marke auch mithilfe eines nie dagewesenen Freiheitsgefühls erfolgreich in ein spielerisches Paradies der Meisterklasse manövriert, das selbst 10 Jahre später noch lautstark und euphorisch nachhallt. Kommt an Bord, es geht in unserem heutigen Retro-Rückblick zurück ins goldene Zeitalter von Assassin's Creed.
  2. Seite 2 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Auf Seite 2 unseres Retro-Rückblicks gehen wir auf die vielen Piratensagen und Legenden ein, die Ubisoft gekonnt und spannend ins Action-Adventure webt. Darüber hinaus geht es um den äußerst beliebten Adéwalé sowie die Erweiterung
  3. Seite 3 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Walfang, Schiffskämpfe und grenzenloser Erkundungsspaß. Keine Frage, die Open-World in Form der paradiesischen Karibik in Black Flag ist natürlich der wahre Star
  4. Seite 4 Ein brillantes und höchst emotionales Open-World-Meisterwerk: Black Flag fällt im Vergleich zu vielen anderen Ubisoft-Spielen äußerst emotional aus. Ein Grund dafür: Die grandiose und mehrfach prämierte Musik, aber auch das tolle Sound-Design! Abschließend verraten wir euch noch, was es alles zu beachten gibt für all jene, die 2023 oder später zum ersten Mal die Segel hissen.
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