Eine Hommage an beliebte Horror-Phänomene: Warum sich A.I.L.A. plötzlich wie Resident Evil anfühlt und doch immer wieder aufs Neue überrascht.
Ein Spiel, verschiedene Settings
Neben der Rahmenhandlung taucht ihr in A.I.L.A. immer wieder in verschiedene Spielesettings ein, die auch immer wieder einen anderen Schwerpunkt legen. Während das erste Level seinen Fokus auf atmosphärischen Horror und ansprechende Rätsel legt und Spieler dazu zwingt, schwierige Aktionen wie das Herausziehen eines Nagels aus der eigenen Hand, aktiv selbst auszuführen, entführt euch das zweite Level in ein völlig anderes Szenario. Hier liegt der Fokus auf Verteidigung und dem geschickten Einsatz der sehr begrenzten Ressourcen. Zwischendurch verschlägt es euch natürlich immer wieder zurück in die "wirkliche Welt", in der die KI immer mehr Kontrolle übernimmt.
Quelle: Fireshine Games
Der Pfad zum Farmhaus sieht sehr einladend aus.
Dadurch schafft es A.I.L.A., für jeden Geschmack etwas auf Lager zu haben. Ihr gruselt euch lieber beim Entdecken von Geheimnissen und beim Lösen von Rätseln, wobei euch während einer Konfrontation nur die Wahl zwischen Fliehen und Verstecken bleibt? A.I.L.A. hat das Richtige für euch. Ihr stellt euch lieber bis an die Zähne bewaffnet den Monstern entgegen? Oder wollt ihr euch in bester Mittelalter-Manier mit einem Schwert durch die Gegner schnetzeln? Gar kein Problem! Jedes neue Erlebnis in A.I.L.A. wirft euch in ein anderes Setting und stellt euch vor neue Herausforderungen. Doch Vorsicht: Der Preis der Immersion ist höher, als ihr denkt.
Und plötzlich ist es wie Resident Evil
Während der Start von A.I.L.A. euch zwar bereits sowohl mit atmosphärischem als auch mit Body-Horror konfrontiert, gleichen die ersten Erlebnisse eher Vorbildern wie Outlast. Rätsel lösen, den richtigen Weg aus einer verlassenen Einrichtung finden und dabei völlig schutzlos vermeintlichen Gefahren ausgeliefert sein. Doch sobald ihr das zweite Erlebnis gestartet habt, befindet ihr euch plötzlich beinahe in Resident Evil.
Eure Suche nach eurer ehemaligen Partnerin beginnt ihr an einer praktisch verlassenen Tankstelle. Eingefleischten Resi-Fans dürften schon jetzt die Ohren klingeln. Doch der eigentliche Schauplatz dieses Erlebnisses ist eine verlassene Farm mitten im Nirgendwo. Na, wem kommt das bereits bekannt vor?
Quelle: Fireshine Games
Das verfallene Farmhaus erinnert deutlich an das geistige Vorbild von Resident Evil.
Während ihr euch also einen Weg in das alte Farmhaus sucht, findet ihr verschiedene Items, die ihr nutzen oder im Inventar kombinieren könnt. Beispielsweise lassen sich gefundene Flüssigkeiten mit bestimmten Pflanzen, in diesem Fall Lilien, kombinieren, um ein stärkeres Heilungs-Item herzustellen.
Auch die Rätsel im Farmhaus, wie passende Schlüssel, Puzzlestücke oder einsetzbare Gegenstände zu finden, um Türen, Schlösser, Tore oder Safes zu öffnen, erinnern immer stärker an das geistige Vorbild aus dem Hause Capcom. Selbst das Gegnerdesign ist einem bekannten Monster aus Resident Evil 7 sehr ähnlich. Und wir begegnen ihr unter anderem sogar in einer Garage! Jeder, der Teil 7 der Resi-Reihe gespielt hat, kann sich hieraus ein klares Bild zeichnen.
Bildergalerie
Zu guter Letzt führt uns dieses Erlebnis abschließend auf einen kleinen Steg inmitten eines sumpfartigen Gewässers. Auch hier ist die Inspiration nicht von der Hand zu weisen und das ist auch gar nicht gewollt, im Gegenteil. Die Entwickler haben sogar überall in der Spielwelt (und zwar in jeder der verschiedenen) Hinweise und Easter Eggs auf ihre großen Vorbilder verteilt. Wer gründlich genug sucht, kann Schriftstücke oder ganze Bücher zu diversen Horror-Titeln finden, die alle einen Einfluss auf die Entstehung des Spiels hatten. Eine schöne Hommage an einige der bekanntesten Spitzenvertreter des Horror-Genres.
