A.I.L.A.: Einer der besten Horror-Titel dieses Jahres und ein Muss für alle Resi-Fans
Special
Als Indie-Titel fliegt A.I.L.A. komplett unter dem Radar. Doch Horror-Liebhaber und insbesondere Resident-Evil-Fans sollten diesen Geheimtipp auf gar keinen Fall verpassen.
Horror-Fans konnten sich in diesem Jahr wirklich nicht beklagen. Mit Silent Hill f und Cronos: The New Dawn haben gleich zwei hochkarätige Horror-Titel Spieler in Angst und Schrecken versetzt. Und das waren natürlich nicht die einzigen Releases, die 2025 dem Horror-Genre alle Ehre gemacht haben. Doch nicht nur 2025 hatte für Horror-Fans viel zu bieten, 2026 schließt sich bereits im ersten Quartal an diesen Trend an und versorgt Resident-Evil-Fans nach knapp fünf Jahren mit Nachschub.
Am 27. Februar 2026 soll Resident Evil Requiem für PC, PlayStation 5, Xbox Series S|X sowie für Nintendo Switch 2 erscheinen. Alle Resi-Fans, die sich die Wartezeit bis dahin verkürzen wollen und/oder eine Beschäftigung (oder Ablenkung) über die Feiertage brauchen, sollten einen genauen Blick auf A.I.L.A. werfen. Das psychologische Horrorspiel der Pulsatrix Studios versteht sich selbst als eine Hommage an erfolgreiche Horror-Titel wie Resident Evil, Outlast und SOMA und macht um die Inspiration durch diese Titel kein Geheimnis.
Alle Resi-Fans unter euch werden schnell Parallelen zu verschiedenen Teilen der Reihe erkennen, die in A.I.L.A. einzigartig umgesetzt wurden. Gleichzeitig stellt das Spiel aber auch unangenehme Fragen und mischt diese mit tiefgreifenden psychischen Elementen. Ein psychologischer Horror der Extraklasse.
Willkommen im Jahr 2035
Wer jetzt befürchtet, dass es sich bei A.I.L.A. nur um einen weiteren "billigen Klon" der Resident-Evil-Reihe handelt, mit hirnlosen Untoten, wenig Substanz und ohne einen eigenen Ansatz, kann an dieser Stelle beruhigt sein. Denn A.I.L.A. erzählt eine eigene, tiefgreifende Geschichte, die thematisch nicht besser in die heutige Zeit passen könnte.
In A.I.L.A. übernehmt ihr die Rolle des Spieletesters Samuel im Jahr 2035. Aus dem Homeoffice heraus testet ihr also verschiedene Spiele und entsprechend dazugehörige Hardware. Zehn Jahre in der Zukunft ist natürlich alles modernisiert. Das heißt, eure Wohnung ist ein voll ausgestattetes Smart-Home inklusive Sprachsteuerung. Pakete, Lebensmittel und sämtliche andere Bestellungen werden per Drohne geliefert und via Fingerabdruck-Scan entgegengenommen.
Quelle: PC Games
A.I.L.A. erscheint uns in Gesprächen als ein junges Mädchen. Sie kommt uns seltsam bekannt vor.
Das namensgebende A.I.L.A.-System ist eine brandneue VR-Gaming-Konsole inklusive eigener KI, die das Spielerlebnis durch Auswertungen eurer körperlichen Reaktionen (Herzfrequenz, Körpertemperatur etc.) und eurer Entscheidungen im Spiel individuell auf euch zuschneiden soll. Eure Aufgabe ist es nun, die neue Hard- und Software von A.I.L.A. zu testen und einen Bericht an Hersteller und Entwickler zu schicken. Klingt alles ziemlich gut, wäre da nicht die Tatsache, dass A.I.L.A.s KI die Kontrolle über euer Smart-Home übernimmt.
Zunächst scheint das keine schlechte Sache zu sein, immerhin funktioniert auf einmal alles genauso, wie ihr es haben wollt. Die KI macht den Tee oder Kaffee, so wie ihr ihn gern habt, bestellt fehlende Ersatzteile automatisch im Internet und formuliert sogar E-Mails für euren Testbericht, die ihr nur noch abschicken müsst. Doch sollte eine KI wirklich so viel Kontrolle über euer Leben haben? Eine Frage, die durch die immer weiter ansteigende Nutzung von ChatGPT und Co. aktueller ist denn je.
