A Plague Tale: Requiem gespielt: Rückkehr des Rattentornados - Seite 2
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Drei Jahre nach A Plague Tale: Innocence melden sich die Entwickler mit einem Nachfolger des Action-Adventures zurück! Requiem erzählt erneut vom dramatischen Schicksal der Geschwister Amicia und Hugo, die sich dem knallharten Überlebenskampf gegen Pest, Ratten und Inquisition stellen. In Sachen Gameplay und Grafik wurde eine ordentliche Schippe draufgelegt. Wir haben A Plague Tale: Requiem auf der Gamescom gespielt, hier sind unsere Eindrücke!
Diese Materialien spielen in Requiem eine noch größere Rolle, weil wir sie gleich für eine ganze Reihe von Systemen benötigt: Es gibt deutlich mehr Crafting-Optionen. Außerdem können wir Amicias Ausrüstung wie etwa ihre neue Armbrust, aber auch die Heldin selbst verbessern. Investieren wir in Leichtfüßgkeit, sind wir schneller unterwegs. Ein Angriff-Upgrade lässt uns Leute flotter abmurksen und mit mehr Raffinesse verbrauchen wir beim Basteln weniger Rohstoffe.
Aber auch Hugo hat ein paar zusätzliche Fähigkeiten spendiert bekommen. Durch die Macula, eine mysteriöse Kraft, die in ihm schlummert, hat er dieses Mal etwa die Möglichkeit, durch die Augen von Ratten zu sehen. Die "Echo" genannte Mechanik hebt auf Knopfdruck die Umrisse unserer Gegner in der Umgebung hervor. Das funktioniert quasi wie der Lauschmodus aus The Last of Us. Das erleichtert das Schleichen ein wenig.
In diesem Artikel
The Last of Us lässt grüßen
Und das ist auch durchaus von Vorteil, denn A Plague Tale: Requiem setzt immer noch einen starken Fokus auf heimliches Vorgehen. Im offenen Kampf ist Amicia meist leichte Beute. Nach zwei Treffern gehen ihr die Lichter aus. Besonders starke Gegner machen sogar noch schnelleren Prozess. Zwar gibt es neuerdings so eine Art "letzten Ausweg": Wenn wir drohen, von einer Horde Ratten gefressen zu werden, können wir mit einem Pyrit-Stein auf den Boden schlagen und die Nager mit den entstehenden Funken abschrecken. Gegen menschliche Widersacher steht euch ein Messer zur Verfügung. Da die Dinger aber nur einmalig nutzbar sind und nur vereinzelt in der Umgebung herumliegen, raten wir, es besser nicht darauf anzulegen und im Schatten zu bleiben.
Lasst die Ratten los!
Im Rahmen der Geschichte bekommt die arme Amicia nämlich schon genug ab. Gegen Ende des sechsten Kapitels bricht sie verletzt zusammen, wodurch wir dann zu Hugo wechseln. Der muss dann anstürmende Gegner aus dem Weg räumen, indem er Wellen von Ratten auf sie einprasseln lässt. Die Rückkehr des Rattentornados! Danach sind euch die miesen Nager aber natürlich selbst im Weg. Sogar mit entzündeten Fackeln und Feuerschalen wollen die Biester einfach nicht abhauen. Da hilft dann nur noch eins: Teer, die letzte neue Spielmechanik unserer Demo. Den craften wir über das Menü und schmeißen ihn dann in ein Feuer, wodurch es stärker brennt. So entsteht noch mehr Licht und das Ungeziefer macht endlich einen Rückzieher.
Quelle: Focus Entertainment
A Plague Tale: Requiem in der Gamescom-Vorschau - Hurra Hurra, die Pest ist da! (1)
Das schwarze Zeug hilft uns schließlich auch im finalen Abschnitt, einem ausgewachsenen Bosskampf gegen einen gepanzerten Ritter. Der schwingt eine Art brennendem Morgenstern, den wir mit Teer bewerfen müssen. So entsteht ein kleines Inferno, das den Gegner blendet. Wir nutzen den Moment, um mit unserer Schleuder die Rüstung von seinem Rücken zu lösen. Dann noch ein gezielter Armbrustbolzen in den Rücken und der Typ ist Geschichte! Danach endet unsere Demo mit einer schicken Cutscene und einem fiesen Cliffhanger. Die gewitzten Typen von Asobo Studio wissen eben, wie man die Spannung auf den Release anheizt. Dann müssen wir eben im Herbst wiederkommen und uns in der Testversion anschauen, wie das Abenteuer von Amicia und Hugo endet.
Meinung
A Plague Tale: Requiem erscheint am 18. Oktober 2022. Entwickler Asobo Studio und Publisher Focus Entertainment peilen eine PC-Veröffentlichung via Steam an, außerdem sind Konsolen-Versionen für Playstation 4 und 5 sowie Xbox One und Series S|X geplant. Auf der Nintendo Switch wird der Titel per Cloud-Streaming spielbar sein.
