A Plague Tale: Requiem in der Gamescom-Vorschau - Hurra Hurra, die Pest ist da!
Special 44,99 €
Drei Jahre nach A Plague Tale: Innocence melden sich die Entwickler mit einem Nachfolger des Action-Adventures zurück! Requiem erzählt erneut vom dramatischen Schicksal der Geschwister Amicia und Hugo, die sich dem knallharten Überlebenskampf gegen Pest, Ratten und Inquisition stellen. In Sachen Gameplay und Grafik wurde eine ordentliche Schippe draufgelegt. Wir haben A Plague Tale: Requiem auf der Gamescom gespielt, hier sind unsere Eindrücke!
Pest, Ratten und die Inquisition - aus diesen Zutaten mixte A Plague Tale: Innocence zu seinem Release vor knapp drei Jahren einen absoluten Überraschungshit. Das Action-Adventure von Asobo Studio erzählte eine spannende Geschichte rund um das junge Geschwister-Paar Amicia und Hugo, das im Frankreich des 14. Jahrhunderts überleben muss, während ihm quasi alles und jeder an den Kragen möchte. Zusammen mit der atmosphärischen Inszenierung und dem gelungenen Gameplay-Mix aus Stealth und Rätseln schnürten die Entwickler daraus ein absolut überzeugendes Gesamtpaket, das am Ende des Jahres konsequenterweise mit einer Nominierung bei den Game Awards honoriert wurde.
Mit A Plague Tale: Requiem (jetzt kaufen 29,99 € / 44,99 € ) bekommen wir jetzt endlich einen Nachfolger des Third-Person-Abenteuers vorgesetzt. Der soll bereits am 18. Oktober 2022 für PC, Playstation, Xbox und Nintendo Switch erscheinen. Bevor es soweit ist, konnten wir das Abenteuer auf der Gamescom einem finalen Check unterziehen.
In diesem Artikel
So schön ist der Schwarze Tod
Im Rahmen des Tribeca Film Festivals durften wir vor knapp zwei Monaten in einen recht frühen Abschnitt des Spiel reinschnuppern. Dieses Mal ging es mit Kapitel 6 mehr in Richtung Spielmitte. Das macht sich direkt im Setting bemerkbar: Wir sind nicht mehr mit Amicia allein unterwegs, während der kleine Bruder krank das Bett hütet. Das Geschwisterpaar macht sich jetzt wieder zu zweit auf die Reise durch ein wunderschönes Südfrankreich des 14. Jahrhunderts. Und wir meinen wirklich "wunderschön".
Auch interessant: Alle wichtigen News, Trailer und Vorschauen von der Gamescom auf der Übersichtseite
Quelle: Asobo Studio
A Plague Tale: Requiem in der Gamescom-Vorschau - Hurra Hurra, die Pest ist da! (2)
Dass die Entwickler es verstehen, die Trostlosigkeit zur Zeit des Schwarzen Todes mit absoluter Härte auf den Bildschirm zu bannen, hat A Plague Tale: Innocence ja bereits eindruchsvoll unter Beweis gestellt. Wenn ihr euch einen Weg durch die matschigen Straßen einer verseuchten Stadt schlagt, vorbei an röchelnden Pestkranken und verrottenden Tierkadavern, über denen bereits die Fliegen kreisen, schnürt es einem echt die Kehle zu. In Requiem geht einem jetzt aber auch endlich mal das Herz auf. In Kapitel 6 liefern sich Amicia und Hugo etwa ein Wettrennen durch eine bunte Blumenwiese, die mit Bienen und Schmetterlingen voller Leben steckt. Da freut man sich zur Abwechslung über ein klein wenig Leichtigkeit. Auch die Spielwelt selbst, die diesmal deutlich mediterraner wirkt, glänzt mit absoluter Grafikpracht: gluckernde Bäche, die im Licht der Sonne glitzern, Bäume, die sich leicht im Wind wiegen und rostrote Felsformationen - hier kann man sich gar nicht sattsehen!
Zurück in Aktion
Aber natürlich sind wir nicht zum Sightseeing hier. Amicia und Hugo sind auf der Suche nach einer Insel mit zwei Bergen (und einem Tunnel mittendurch?), der wohl in einem von Hugos Träumen aufgetaucht ist. Leider haben die beiden überhaupt keine Ahnung, wo die sein könnte, oder ob es sie denn überhaupt gibt. Also bitten sie im Lager einer Pilgerfahrt um Hilfe. Zeit, zurück in die Action zu starten!
Bereits wenige Minuten später platzt dann auch schon die Illusion vom friedlichen Idyll und es geht wieder ums nackte Überleben: Wir verstecken uns unter einem Heuwagen, während die Inquisition Jagd auf uns macht. Wir flüchten in einer flott inszenierten Verfolgungssequenz in eine nahegelegene Mine. Der bekannte Gameplay-Mix funktioniert auch im Nachfolger noch gut. Dazu gehört auch, dass wir an manchen Stellen die Möglichkeit haben, Hugo auf Tastendruck Befehle zu erteilen. Wir können den Kleinen etwa durch einen Spalt klettern lassen, um uns auf der anderen Seite eine Tür zu öffnen. So finden wir Sammelgegenstände oder Truhen voller Munition und Materialien.
Weiter geht's auf Seite 2!
