A Plague Tale Requiem: Mehr Ratten, mehr Möglichkeiten, mehr Spaß? - Update mit Video
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Etwa drei Jahre nach dem atmosphärischen A Plague Tale: Innocence steht nun mit Requiem der Nachfolger des Action-Adventures von Asobo in den Startlöchern. Wir durften im Rahmen des Tribeca Film Festivals bereist ein Kapitel des Titels spielen und verraten euch in dieser Vorschau, warum das neue Abenteuer von Amicia und Hugo de Rune sogar noch besser werden könnte als Teil 1.
Drei Jahre ist es nun schon her, dass wir in A Plague Tale: Innocence als Amicia de Rune mit unserem kleinen Bruder Hugo vor Ratten und der Inquisition flüchteten. Aufgrund des Erfolgs des Action-Adventures war es klar, dass ein Nachfolger kommen würde und mittlerweile wissen wir sogar, dass A Plague Tale: Requiem noch in diesem Jahr für PC, Xbox Series, Nintendo Switch und PS5 erscheinen wird. Im Rahmen des Tribeca Film Festivals in New York war es uns nun auch möglich, den Titel per Stream zum ersten Mal anzuspielen. Ein ganzes Kapitel durchlitten wir zusammen mit Amicia. Ganz im Sinne des beliebten Vorgängers stießen wir dabei auf unzählige Ratten, blutrünstige Soldaten, Umgebungsrätsel und unglaublich viel Atmosphäre.
Es ist noch nicht vorbei
A Plague Tale: Requiem spielt etwa sechs Monate nach den Geschehnissen des letzten Teils. Wir befinden uns also wieder in Südfrankreich, Mitte des 14. Jahrhunderts. Amicia und Hugo sind der Inquisition zwar vorerst entkommen, doch der junge de Rune leidet natürlich immer noch unter den Ausbrüchen der Macula. Das von uns gespielte dritte Kapitel setzt genau in so einem Moment ein. Hugo wird von besonders starken Schmerzen geplagt und benötigt dringend Hilfe. Amicia und Lucas beschließen daher, den Kräuterkundigen außerhalb der Stadtmauern aufzusuchen.
A Plague Tale Requiem in der Vorschau
Wer Innocence gespielt hat, kann sich aber wohl schon vorstellen, dass dieser Besuch nicht ganz ereignislos ablaufen wird. Zunächst laufen wir bei strömendem Regen durch die Straßen einer herrlich gestalteten Großstadt. Aufgrund des Mistwetters herrscht kein dichtes Gedränge, trotzdem sehen wir allerhand Bewohner, die ebenfalls durch die Pfützen stapfen. Mit der Zeit klart der Himmel auf, die Sonne zeigt sich und die Stadt erstrahlt in prächtigem Glanz. Der Stil von Innocence ist unverkennbar, dennoch merkt man, dass Asobo die Grafik ordentlich aufgebohrt hat.
Quelle: Focus Entertainment
A Plague Tale Requiem in der Hands-on-Vorschau. (6)
Obwohl Requiem kräftige Farben bietet, wirkt es nicht übertrieben, sondern noch mal etwas realistischer und somit atmosphärischer. Lange können wir uns aber nicht an der Schönheit der Spielwelt laben, denn schon bald lernen wir dann auch wieder die hässliche Seite des Spätmittelalters kennen. Auf unserem Weg durch den Metzger-Bezirk treffen wir auf eine wütende Ansammlung von Menschen. Eine Gruppe Soldaten hat das Tor versperrt und lässt niemanden hinaus. Amicia und Lucas müssen sich also einen anderen Weg suchen. Dieser ist auch schnell gefunden, führt aber leider mitten durch die Schlachtabfälle. Zwischen Knochen, Fleischstücken und verwesenden Kadavern waten wir durch Blut und Unrat, nur um dann auf Ratten und weitere Soldaten zu treffen.
Vertraut, aber verbessert
Genau wie der Vorgänger setzt auch Requiem auf Stealth-Gameplay und den Einsatz von Feuer und Dunkelheit. Die Ratten weichen vor Feuer zurück und halten sich von beleuchteten Stellen fern. Entfernen wir uns vom Lichtschein, sind wir jedoch Nagerfutter. Das lässt sich aber natürlich auch gegen die Soldaten einsetzen. Zunächst treffen wir auf aus Innocence bekannte Mechaniken. Wir beleuchten den Weg, um nicht angeknabbert zu werden, lenken Wachen ab und schleichen anschließend um sie herum oder schalten sie mit einem Schuss aus unserer Steinschleuder aus.
