13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 2
Test
Mit dem Switch-Release von Vanillawares 13 Sentinels: Aegis Rim wird es Zeit im Test herauszufinden, was diesen preisgekrönten Titel so besonders macht.
Ein schöner Touch ist die Lokalisation. Das verantwortliche Team hat sich Mühe gegeben, Brücken für alle Kulturklüfte zu bauen. Sie erklären etwa die Herkunft von Spitznamen, die man nicht verstehst, wenn man sich mit japanischen Schriftzeichen nicht auskennt. Es gibt viele Infotexte, die unwichtig für das Spiel sind, aber spannende Einblicke in japanische Kultur und Geschichte geben. Es lohnt sich, darauf hinzuarbeiten, alle Geheimakten freizuschalten.
Neben dem Archiv gibt es noch bestimmte Punkte in beiden Modi, die erreicht werden müssen, um im anderen Modus Fortschritte zu machen. Außerdem verdient man für das Abschließen von Episoden im Abenteuer und für den Sieg in einer Welle sogenannte Meta-Chips. Die Meta-Chips sind ein wichtiges Element im Kampf gegen die Kaiju, die im Spiel Deimos heißen. Mit diesen Chips verstärken wir die Sentinels, also die Mechs der Piloten. Wir können verschiedene aktive und passive Fähigkeiten erwerben und aufwerten. Später sind dann auch die Werte der Sentinels selbst anpassbar und wir können Chips in Verteidigung, Schusskraft und so weiter investieren.
In diesem Artikel
- Seite 1 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 1
- Seite 2 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 2
- Seite 3 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 3
- Seite 4 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 4
- Seite 5 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 5
- Seite 6 Bildergalerie
Neben den Piloten lässt sich auch das Gesamtsystem anpassen: So erhöhen wir etwa die Zahl der Meta-Chips, die wir für den Sieg erhalten, oder wir erwerben Meta-Fähigkeiten. Diese Fertigkeiten betreffen den Kampf im Ganzen: Zu Beginn können wir sie nur einmal pro Auseinandersetzung nutzen, später stehen sie mehrfach pro Welle zu Verfügung.
Diese Meta-Fähigkeiten können das Blatt zu unseren Gunsten wenden, indem sie beispielsweise alle fliegenden Einheiten auf dem Schlachtfeld abstürzen lassen.
Wer nicht tanzt, der nicht gewinnt
Quelle: PC Games
Um sich bestmöglich auf den Kampf vorzubereiten, können wir hier die Bewaffnung und die Eigenschaften des Sentinels anpassen. Für die Switch-Version bekommt jeder Charakter übrigens zwei zusätzliche Waffen.
13 Sentinels kann zwar als Strategie-RPG beschrieben werden, für ausgeklügelte Taktiken bleibt aber wenig Zeit. Die Zahl der Gegner ist signifikant höher als in Spielen wie Fire Emblem und sie tauchen während des Kampfes von allen Seiten auf. Kurz bevor sie landen, zeigt ein fallender Meteor, wo sie in etwa zu Boden gehen, aber das ist kaum genug Information, um zu planen.
Das Spielfeld ist auch nicht in Schachfelder aufgeteilt, sondern ein frei begehbarer isometrischer Abschnitt einer Stadtkarte. Diese Stadtkarte simuliert die echte Stadt, die im Kampf beschädigt werden kann. Hinzu kommt ein Tower-Defense-Aspekt in Form des Aegis-Terminals. Die Sentinels haben nicht nur die Aufgabe, die Deimos zu besiegen, das eigentliche Ziel ist, Feinde von den Terminals fernzuhalten, solange diese hochfahren.
Sobald sich die Terminals aktivieren, befreit das Aegis-System das Gebiet von allen Deimos und wirkt wie eine Art Schutzfeld vor weiteren Angriffen. Die Zeit bis zur Aegis-Aktivierung beträgt meist zwei Minuten. Ist die Zeit abgelaufen und das Terminal steht noch, haben wir gewonnen. Wir können Kämpfe aber auch viel früher für uns entscheiden, indem wir alle Deimos vernichten. Genauso können wir früher verlieren, wenn einer unserer Piloten stirbt.
Um dafür zu sorgen, dass Terminals, Sentinels und auch die Stadt heil bleiben, müssen wir dauerhaft den Überblick behalten, schnell und vor allem klug entscheiden. Da ist es hilfreich, dass die Kämpfe nicht wirklich innerhalb von Minuten vorbei sind, die Zeit stoppt, während wir entscheiden, was ein Pilot als Nächstes tun soll. Wir haben stets die Auswahl zwischen vier Optionen: Aktion, Bewegen, Reparieren und Verteidigen. Letztere Punkte füllen jeweils TP und EP wieder auf.
Quelle: PC Games
In den Wellen greifen Deimos von allen Seiten an. Egal, wie chaotisch es dabei wird, es bleibt essenziell, das Terminal zu verteidigen.
TP entspricht der Gesundheit eines Sentinels. Erreicht die Anzeige null, ist der Sentinel funktionsunfähig. Das bringt den Piloten in große Gefahr, weshalb wir Sentinels reparieren sollten, sobald sie einen kritischen Zustand erreichen. Im Verlauf der Reparatur können wir den Sentinel logischerweise nicht einsetzen. Ferner ist der Pilot in dieser Phase ebenfalls verwundbar. Wir benötigen also einen sicheren Ort für die Instandsetzung.
EP sind die klassischen Energiepunkte, die aus jedem JRPG bekannt sind. Wir benötigen sie, um einen Großteil der Aktionen auszuführen. Es lässt sich nicht vermeiden, dass wir gelegentlich auch verteidigen zu müssen. Das kann zu extrem stressigen Momenten führen, wenn wir eine Aktion nicht wie geplant ausführen können, weil wir erst die EP laden musst.
Dasselbe gilt für die Abkühlzeiten nach jeder Aktion. Meist ist das Timing so, dass wir pausenlos von einem Piloten zum anderen springen. Es gibt aber immer wieder Momente, in denen alle Piloten gesperrt sind. Dies dauert bloß Millisekunden, ist aber genug, um Panik hervorzurufen. So fordert 13 Sentinels weniger strategische Planung, denn schnelle Reaktionen und Aufmerksamkeit.
Das spiegelt perfekt die Situation wider, in der sich Pilotinnen und Piloten befinden. Es handelt sich nicht um eine kalkulierte, militärische Schlacht, sondern um eine Kaiju-Invasion - also um absolutes Chaos. Unsere Aufgabe ist es, ruhig zu bleiben und Ordnung in die Situation zu bringen, sodass alle sie überstehen.
Das Ungeheuer und der Angriff der Engel
Das Gefühl, stets flexibel und auf der Hut sein zu müssen, wird verstärkt durch die Deimos. Keine Welle ist wie die andere. Die Zahl der Deimos-Typen ist zwar begrenzt, aber sie verlangen sehr unterschiedliches Vorgehen und entwickeln sich ebenso wie die eigenen Sentinels. Mit jeder neuen Welle kommt eine neue Herausforderung, an der man ohne die korrekte Herangehensweise scheitert.
Essenziell ist die richtige Team-Komposition. Es gibt 13 spielbare Pilotinnen und Piloten, von denen jeweils sechs ein Angriffsteam bilden. Der Rest stellt die Verteidigung, wir können im Kampf nicht direkt auf sie zugreifen. Es ist also wichtig, genau zu wissen, wen man für sein Sechserteam benötigt.
Weiter geht's auf Seite 3!
- Seite 1 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 1
- Seite 2 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 2
- Seite 3 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 3
- Seite 4 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 4
- Seite 5 13 Sentinels Aegis Rim im Test: A Dream in a Dream - Seite 5
