Joachim Herrmann: "Deshalb bin ich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot solcher Spiele."

Special Markus Rehmann

Bayerns Innenminister im Interview zum Thema Killerspiele.

Joachim Herrmann (CSU) Joachim Herrmann (CSU) Im Zuge des Wahlkampfes sorgte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit seiner Forderung nach einem "Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Killerspiele" für Aufruhr unter Zockern. Als Reaktion haben wir nicht nur die Aktion "Ich wähle keine Spielkiller" ins Leben gerufen, sondern auch bei Herrn Herrmann persönlich nachgefragt, wie er zu seiner radikalen Ansicht kommt. Die interessantesten Antworten aus seinem Interview mit PC-Games-Chefredakteurin Petra Fröhlich lest ihr auf den folgenden Seiten.

Petra Fröhlich:
Herr Minister Herrmann, Sie fordern ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für sogenannte „Killerspiele“; diese Forderung findet sich auch im CSU-Wahlprogramm. Wie definieren Sie „Killerspiele“?

Joachim Herrmann:
Im Unterschied zu vielen normalen Computerspielen haben Killerspiele menschenverachtende Gewalt zum Gegenstand. Der Spieler bringt virtuell, aber aktiv andere Menschen auf teilweise bestialische Art und Weise um. Deshalb bin ich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot solcher Spiele.

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