Doom: The Boardgame

Special

Vor uns liegt ein dunkler Gang, hinter uns ein knurrender Dämon -- und jetzt ist auch noch die Muni alle! Die typische Doom-Atmosphäre können Sie auch am Küchentisch erleben.

Der Überklassiker des Shooter-Genres als Brettspiel? Vor dem ersten Match zwischen Marines und Höllenkreaturen waren wir vor allem darauf gespannt, wie die permanente Action samt beklemmender Atmosphäre überhaupt vom Schirm auf den Tisch umgesetzt wurde.

Erstaunlich gut hat es der Entwickler Fantasy Flight Games hinbekommen, so viel können wir schon einmal vorab verraten. In Doom -- The Boardgame tritt das Gute in Form von bis zu drei Marines gegen das versammelte Böse an. Ziel ist in der Regel, den Ausgang aus einem Level zu finden, was der »Invader« mit seinem üblen Getier natürlich verhindern will.

Höllengrauen in Pappe

Schauplatz der blutigen Auseinandersetzung sind große, aus diversen Formteilen zusammengesetzte Karton-Levels. Papptüren teilen das Spielfeld in diverse Areale auf. Von ihrem Startplatz aus durchstreifen die Marines nun den Level und versuchen den Ausgang zu finden. Das Spiel läuft dabei in Runden ab.

Wenn ein Marine an der Reihe ist, hat er die Auswahl zwischen vier Aktionen: Die gebräuchliche ist »Advance« (vier Felder weit bewegen und einmal angreifen), er kann aber auch besonders weit rennen (»Sprint«) oder sich nicht von der Stelle rühren und dafür zweimal angreifen (»Unload«). Und wenn er sich entweder nur vier Felder bewegt oder einmal angreift (»Ready«), darf er dafür eine »Spezialorder« empfangen, mit der er zum Beispiel einen Angriff des Invaders unterbrechen kann.

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