Next-Gen-Konsolen: Technische Daten
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Noch vor Weihnachten soll in diesem Jahr die neue Konsolengeneration von Sony und Microsoft starten. Zu der Xbox Series X gibt es schon seit einiger Zeit genauere technische Daten. Sony ist mit den Angaben zur Playstation 5 erst am 17. März rausgerückt. Wir schauen uns die Daten näher an und versuchen, die beiden kommenden Konsolen einzuschätzen.
Xbox Series X und PS5: Technische Daten
Schauen wir uns nun die technischen Daten der beiden Konsolen von Sony und Microsoft an, die von den Herstellern bisher bekanntgegeben wurden. Einen Blick darauf hatten wir in kürzerer Form bereits am Donnerstag, den 19. März. Beide Konsolen setzen bei der CPU- und Grafik-Leistung auf AMD. Der Chiphersteller hat zu diesem Zweck spezielles SoCs (System on a Chip) entwickelt, einer Art Einheit aus CPU und Grafik-Chip. Der CPU-Part basiert dabei auf der Zen 2-Architektur, die auch bei den aktuellen CPUs von AMD wie dem seit Monaten die Verkaufscharts dominierenden Ryzen 5 3600 verwendet wird.
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Dabei arbeitet der CPU-Part mit acht Kernen und kann dank SMT (Simultanenous Multi-Threading) 16 Threads verwalten. Der Takt liegt bei der Xbox Series X bei 3,6 GHz mit SMT beziehungsweise 3,8 GHz, wenn SMT nicht benötigt wird. Sonys Playstation 5 verwendet einen variablen Takt von bis zu 3,5 GHz, was ein wenig geringer als bei der Xbox Series X ist.
Quelle: Letsgodigital
Ein mögliches Design der PS5 kursierte schon seit Monaten im Netz.
Als Arbeits- und Videospeicher verwenden beide Konsolen 16 Gigabyte GDDR6-RAM, wobei es bei der PS5 eine Bandbreite von 448 GB/s besitzt, bei der Xbox Series X ist die Bandbreite geteilt: 10 GB haben eine Bandbreite von 560 GB/s, die restlichen 6 GB laufen mit 336 GB/s. Was die Grafikeinheit angeht, handelt es sich um eine speziell angefertigte Grafikeinheit mit AMDs RDNA2, der Gaming-Architektur von AMD. Dabei setzt Sony auf 36 Compute Units (CUs) mit einem variablen Takt von 2,23 GHz und kommt zusammen mit den RAM-Werten auf eine Rechenleistung von 10,28 TFLOPS. Die Grafikeinheit für die Xbox One X hat einen geringeren Takt von 1,825 GHz, dafür sind es aber gleich 52 CUs. Die Rechenleistung liegt in der Summe höher als bei der Playstation 5, nämlich bei 12 TFLOPS. Dies ist ein Plus von 16,7 Prozent.
Beim Thema Festspeicher setzen Sony und Microsoft auf eine NVMe-SSD, die dank PCIe-Anbindung sehr hohe Leseraten erreichen können. Microsoft gibt 2,4 GB/s für Rohdaten an, komprimierte Daten fließen effektiv mit 4,8 GB/s von der 1000 Gigabyte großen SSD in der Xbox Series X. Sony hebt die besonders hohe Geschwindigkeit der PS5-SSD hervor, die wegen einer optimalen Interface-Anbindung die ungewöhnliche Kapazität von 825 Gigabyte hat: 5,5 GB/s sind es bei Rohdaten, 8-9 GB/s bei komprimierten Daten. Intern bietet die Playstation 5 einen Slot für eine NVMe-SSD, die Xbox Series X hat einen Port für eine 1000GB-Erweiterungskarte. Beide Konsolen unterstützen auch per USB angebundene Festplatten oder SSDs und bieten ein Ultra-HD-BluRay-Laufwerk. Hier nun alle technischen Daten in einer Tabelle:
| Komponente | Playstation 5 | Xbox Series X |
|---|---|---|
| Prozessor-Familie | AMD Zen 2 | AMD Zen 2 |
| CPU: Kerne und Threads | 8 Kerne, 16 Threads | 8 Kerne, 16 Threads |
| CPU: Takt pro Kern bis zu | 3,5 GHz (variabel) | 3,6 (mit SMT) bis 3,8 GHz |
| Grafikeinheit | AMD RDNA2, 36 CUs | AMD RDNA2, 52 CUs |
| Takt der Grafikeinheit | 2,23 GHz (variabel) | 1,825 GHz |
| Rechenleistung | 10,28 TFLOPS | 12 TFLOPS |
| Arbeits/Grafik-Speicher | 16GB GDDR6 | 16GB GDDR6 |
| Bandbreite des Speichers | 448 GB/s | 336 und 560 GB/s |
| NVMe-SSD | 825 GB | 1000 GB |
| Rohdaten Lesespeed | 5,5 GB/s | 2,5 GB/s |
| Komprimierte Daten | 8-9 GB/s | 4,8 GB/s |
| Erweiterbarkeit | NVMe-Slot | Expansion-Modul |
| Externe Medien | ja, per USB | ja, per USB |
| Disc-Laufwerk | UHD-BluRay | UHD-BluRay |
