Xbox One: Tastatur-Support, Spiele-Demos, flexibles Kinect - Hier sollte Microsoft nachbessern
Special
Seit dem Start der Xbox One im November vergangenen Jahres wurde bereits eine Handvoll Updates für die neue Konsole veröffentlicht. Erst im März hat eine neue Systemsoftware für mehr Nutzerfreundlichkeit in puncto Online-Gaming gesorgt. Gut so, denn die Multiplayer-Features stellen eine wichtige Angelegenheit für Microsoft dar - vor allem im Zusammenhang mit dem kostenpflichtigen Online-Dienst Xbox Live Gold! Doch es gibt noch mehr Stolpersteine, die eine Überarbeitung benötigen würden. Um was es sich dabei im Detail handelt, erfahrt ihr im Special.
Mit der Xbox One steht seit November vergangenen Jahres die neue Spielekonsole von Microsoft in den Regalen. Seit dem Launch veröffentlicht der Redmonder Konzern regelmäßig neue System-Updates und fügt somit neue Funktionen hinzu. In Kürze lassen sich etwa externe USB-Festplatte an der Xbox One betreiben. Dennoch: Auf das eine oder andere Feature müssen sich Xbox One-Spieler allerdings weiterhin gedulden. Zum Beispiel die Verwaltung von DLC- und Spielständen: Der Download und die Installation von Spielen ist auf der Xbox One verhältnismäßig langsam.
Daran kann Microsoft wahrscheinlich nur schwer etwas ändern. Dagegen ließe sich aber leicht ein Optionsmenü namens "Downloads und Installationen" in der Systemsoftware verankern. So könnte der Nutzer auswählen, auf welche Dateien sich die Xbox One zuerst konzentrieren soll, anstatt den Zufall entscheiden zu lassen, wann der von euch am dringendsten erwartete Download schließlich an die Reihe kommt.
Flexibles Kinect - Konversation anstatt Kommandos!
Derzeit besteht nur ein begrenztes Repertoire an Sprachbefehlen, mit denen Kinect wirklich zurechtkommt. Sogar das Herunterfahren der Konsole erfordert ein striktes "Xbox aus", wenn ihr den Vorgang über die Sprachsteuerung auslösen wollt. Variationen sind nicht erlaubt und hier kommt die Frage auf, warum sich Sprachkommandos nicht editieren lassen? Es gibt nur ein Set an entsprechenden Befehlen.
Der User darf keine eigenen Befehle aufzeichnen, wodurch das System viel besser auf die eigene Stimme reagieren würde. So ist es notwendig, eine stark begrenzte Anzahl von Wortbefehlen auswendig zu lernen, um mit der Konsole kommunizieren zu können. Microsoft sollte in diesem Punkt nachbessern! Aktuell kann im Fall der Xbox One von einer funktionierenden Bedienung per Sprachkommandos nur geträumt werden. Auf die Zukunftsvisionen aus Sci-Fi-Filmen müssen wir also noch weiter warten!
Snap vereinfachen - Nicht intuitiv, auch wenn Microsoft anderer Meinung ist!
Quelle: X3
Snap vereinfachen!
Derzeit sind nur eine begrenzte Anzahl von Apps mit dem Snap-Feature kompatibel. Diese Funktion ermöglicht es, während eines laufenden Spiels und mittels Sprachbefehlen ein Fenster auf dem Bildschirm zu öffnen, um beispielsweise zu prüfen, was eure Freunde gerade spielen, ein Multiplayer-Match vorzubereiten oder schlicht um kurz im Internet etwas nachzuschlagen.
1 - Ist es zu viel verlangt, dass alle verfügbaren Xbox-One-Apps auch im Snap-Modus funktionieren? Microsoft hat es bei den Achievements und sogar bei XBLA-Demos hinbekommen, die Software im zusätzlichen Fenster laufen zu lassen, warum dann nicht bei allen Apps? Problemlösung: Apps dürfen nur veröffentlicht werden, wenn diese auch Snap-kompatibel sind!
2 - Da die Snap-Funktion ein Kinect-Feature darstellt, werden die einzelnen Funktionen über Sprachbefehle aktiviert. Zwar lässt sich Snap auch mit dem Controller bedienen, aber nicht vollständig. So gibt es Probleme, wenn man das Snap-Fenster schließen möchte, denn das Beenden geht nur per Blabla, obwohl wir eigentlich bloß "B" drücken wollen!
3 - Warum gibt es keine dynamischen Anzeigen in Form ständig aktualisierter Daten? Es wäre doch eine feine Sache, wenn ihr etwa bei Forza 5 im Snap-Fenster eine Liste der Topzeiten eurer Freunde sehen könntet, die alle paar Sekunden um die Daten von gerade aufgestellten Rekorden oder den neuesten Zwischenzeiten ergänzt werden würde!
Globale Einstellungen - Gefummel bei jedem neuen Spiel vermeiden!
Die Xbox 360 hat ein praktisches Feature an Bord: So lassen sich Steuerungsoptionen, beispielsweise zur Invertierung der Y-Achse des Analogsticks, global festlegen und werden dann automatisch von jedem neuen Spiel übernommen. Warum geht das nicht auch auf der Xbox One? Und wenn wir schon mal dabei sind, lasst uns doch bitte auch die anderen Optionen wie die Helligkeit oder die Lautstärkeeinstellungen in einem globalen Menü einstellen. So könnten wir zu Beginn jedes neuen Games direkt in die Action abtauchen, ohne uns durch eine Menge von Menüs hindurchklicken zu müssen.
