XCOM: Enemy Unknown im Test: Der Rundentaktik-Klassiker auf dem Prüfstand - Ab sofort im Handel

Test Marc C. Hatke

XCOM: Enemy Unknown im Test: Achtung, die Aliens greifen an! Der Taktik-Klassiker der 1990er Jahre feiert sein Comeback. Lest in unserem Test, warum wir die Neuauflage so grandios finden!

XCOM: Enemy Unknown im Test: Rundenbasierte Taktikspiele sind kompliziert, hässlich und langweilig. Mit diesem Vorurteil hat das angestaubte Genre seit Jahrzehnten zu kämpfen. Kein Wunder, denn seit vor über 13 Jahren Jagged Alliance 2 erschien, gab es so gut wie keinen einzigen hochkarätigen Vertreter dieser beinahe schon vergessenen Zunft. Wie gut, dass nun die Civilization-Macher um die Entwicklerlegende Sid Meyer mit XCOM: Enemy Unknown das Gegenteil beweisen und ein schönes und leicht zugängliches und süchtig machendes Spiel abgeliefert haben.

Wir haben uns gegen Horden von fiesen Aliens gestellt, unsere Basis bis ins kleinste Detail ausgebaut und hunderte Ufos abgeschossen und verraten euch in unserem XCOM: Enemy Unknown-Test, warum das Remake des Taktikspiele-Klassikers der 90er Jahre auch für Genreneulinge ein absoluter Pflichtkauf ist. Natürlich findet ihr wie immer alle positiven und negativen Seiten des Spiels nachfolgend übersichtlich zusammen gestellt. Mehr zu XCOM: Enemy Unknown lest ihr wie immer auf unserer umfangreichen Themenseite.

Bob der Baumeister 2.0

XCOM: Enemy Unknown ist grob in zwei Bereiche aufgeteilt, in die euch das Spiel mit sehr guten Tutorials einführt. Quelle: 2k Games XCOM: Enemy Unknown ist grob in zwei Bereiche aufgeteilt, in die euch das Spiel mit sehr guten Tutorials einführt. XCOM: Enemy Unknown ist grob in zwei Bereiche aufgeteilt, in die euch das Spiel mit sehr guten Tutorials einführt. Ihr als Commander der sogenannten XCOM-Einheit seid dafür zuständig, dass die globale Alien-Bedrohung gedämmt wird und so in keinem Land Panik ausbricht. Dafür baut ihr eine Basis auf, heuert von dort aus Soldaten, betreibt Forschung und kauft Abfangjäger ein. Zudem verbessert ihr in eurer Kommandozentrale eure Einheiten und die Bewaffnung der Truppen, sobald neue Technologien erforscht worden sind. In der Basis kümmert ihr euch auch um eure Finanzen und schickt Satelliten in den Weltraum, damit eure Radarüberwachung Alien-Raumschiffe früh genug erkennt und ihr eure Kampfjets auf die UFOs losschicken könnt. Ihr merkt: Alleine mit der Verwaltung der Basis und dem Verbessern der Einheiten kann man gut und gerne viele Stunden verbringen.

Mal fehlt einem das Geld für ein neues Plasmagewehr, dann muss man deshalb ein paar Alien-Artefakte auf dem Schwarzmarkt verkaufen, anschließend neue Ingenieure anheuern, damit die Waffen fertiggestellt werden, und zum Schluss noch die passenden Soldaten aussuchen, die von der neuen Technologie profi tieren sollen. Insgesamt ist die Zahl der Verbesserungen übersichtlich. Dennoch hat man auch im zweiten Drittel der Einzelspielerkampagne noch das Gefühl, dass es genügend neue Optimierungsmöglichkeiten gibt. Das Schöne ist zudem, dass sich alle Erweiterungen nicht nur in der schicken Basis bemerkbar machen, sondern auch einen großen Einfluss auf die rundenbasierten Kämpfe haben.

An die Fronten!

Ihr wählt aus bis zu sechs Soldaten oder Droiden eine fähige Truppe aus und stattet sie mit den passenden Waffen aus. Quelle: 2k Games Ihr wählt aus bis zu sechs Soldaten oder Droiden eine fähige Truppe aus und stattet sie mit den passenden Waffen aus. Wurde ein Raumschiff abgeschossen, schickt man ein Team an die Absturzstelle. Ihr wählt aus bis zu sechs Soldaten oder Droiden eine fähige Truppe aus und stattet sie mit den passenden Waffen aus. Für größere UFOs mit riesigen Aliens lohnt es sich zum Beispiel, einige schwere Kämpfer mitzunehmen, damit ihr Raketen abfeuern könnt. Unterstützungssoldaten dagegen helfen euch bei vielen Gegnern, da sie mit Sperrfeuer die Feinde niederhalten können. Wenn ihr an die Zukunft denken wollt, solltet ihr zudem einige Rekruten dabeihaben, damit sie Erfahrung sammeln und so Stufen aufsteigen. Sobald das Team komplett ist, geht es ans Eingemachte. In den ersten Gefechten lassen die smarten KI-Gegner noch kleine Fehler zu. Doch im Spielverlauf müsst ihr nicht nur am Ende jeder Runde darauf achten, dass alle Soldaten eine Deckung haben, sondern etwa Truppenmitglieder, die gute Refl exschussfähigkeiten haben, eher vorne abstellen und schwere Unterstützungssoldaten dagegen weiter hinten positionieren.

Auch wenn ihr mit der Zeit eine gute Taktik gegen bestimmte Aliens ent- Wusstet ihr schon, dass die Vorlage von XCOM in Europa UFO: Enemy Unknown hieß und in den USA unter dem Namen XCOM: UFO Defense bekannt ist. Statistik: Vor jedem Schuss wird die Trefferwahrscheinlichkeit angezeigt. (PS3) wickelt, müsst ihr euch im Laufe der Kampagne immer wieder auf neue Gegnerarten einstellen und neue Strategien entwickeln. Langweilig werden die Gefechte so gut wie nie, wofür auch die abwechslungsreichen Kampfanimationen sorgen. Zudem lassen sich die Gefechte sowohl auf PC als auch Konsole leicht steuern. Einziges Manko: Manchmal kommt es vor, dass die Kamera hängen bleibt.

Wertung zu XCOM: Enemy Unknown (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Leicht zu erlernen, schwer zu meisternSchöne InszenierungBasisbau und Kämpfe ideal verzahnt
Kamera bleibt manchmal hängenMehrspielermodi nur mit zwei SpielernKeine Windows-XP-Unterstützung

Meinung

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