Wie oft laufen wir in Videospielen eigentlich fast ohne jeglichen freien Willen nur in Richtung einer Markierung, knallen dabei gesichtslose Wachen ab und hinterfragen so gut wie nie die Motivation? Wir ändern das nun und hinterfragen eine handvoll Games! Schaut rein!
Wenn uns Andrew Ryan aus Bioshock eine Sache beigebracht hat, dann, dass ein Mann wählt und ein Sklave gehorcht. Ein Slave läuft ohne zu fragen den linearen Gang entlang und hüllt sich in seine Illusion von Handlungsfreiheit. Nicht, dass wir etwas gegen lineare Spiele haben, selbst der König der linearen Shooter, Call of Duty, bietet mit Black Ops 2 alternative Storylines und -Enden an. Was uns wichtiger ist, ist eindeutig die Perspektive. Wie sieht es eigentlich am anderen Ende des Revolvers aus, den wir so oft auf namenlose NPCs gerichtet haben?
Viel zu oft haben wir schon im Spiel als "wir selbst" oder als Protagonist einen Befehlshaber und seine Unfähigkeit, Entscheidungen zu fällen, kritisiert. Wie sieht es aber aus, wenn wir oben auf unserem Thron sitzen und dann zusehen müssen, wie unsere Truppen an die Front laufen. Moralische Grauzonen nehmen mehr und mehr in Games zu und das sowohl bei simpleren als auch bei komplexeren Storys. Nur Super Mario scheint sich noch in seiner friedliche Wiege entspannen zu können. Wie seht ihr das, freut ihr euch über den wachsenden Grad an Komplexität in Games oder seht ihr euch nach einfacheren Zeiten?