Wolfenstein 2 im Test - Seite 4 - Switch-Umsetzung und Wertung
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Bethesdas Anti-Nazi-Shooter im großen Test: Warum auch die deutsche Version von Wolfenstein 2 eine erstklassige Fortsetzung geworden ist, klärt der Test.
Es ist kein Geheimnis, dass sich die Switch so langsam zum echten Umsetzungskönig mausert: Immer mehr Studios entdecken Nintendos smarten Hybriden für sich, der Strom an Portierungen reißt nicht ab! Ganz vorn mit dabei: Publisher Bethesda, der schon mit Skyrim und Doom zwei starke Umsetzungen auf die Switch brachte und nun die nächste folgen lässt: Mit Wolfenstein 2 bekommt die Switch einen echten Shooter-Blockbuster spendiert, der trotz deutlicher Abstriche technisch begeistert!
In diesem Artikel
Wolfenstein 2 im Test: Die Switch-Umsetzung (Update)
Quelle: PC Games
Grafisch angepasst, inhaltlich identisch: Die Switch-Umsetzung bietet das volle Wolfenstein 2-Erlebnis.
Wenig überraschend: Im Vergleich zu PS4, PC und Xbox One muss die Switch-Umsetzung von Wolfenstein 2 zumindest grafisch ein paar Federn lassen. Doch dass der Shooter überhaupt in dieser Qualität auf der Switch läuft, ist schlicht beeindruckend! Hinter der Umsetzung steckt erneut das Entwicklerteam Panic Button, das bereits Doom und Rocket League erfolgreich auf die Nintendo-Konsole brachte.
Wolfenstein 2 sieht auf der Switch gut aus und spielt sich gewohnt prima! Aber es gibt auch klare Abstriche: Besonders die deutlich detailärmeren Texturen stechen ins Auge sowie die niedrige Bildauflösung, die sich dynamisch an das Geschehen anpasst. Dadurch geht die Pixeldichte in anspruchsvolleren Szenen merklich runter und das Bild wirkt verwaschen. Ein Eindruck, der sich durch eine übertrieben eingesetzte Bewegungsunschärfe noch verstärkt. Im mobilen Betrieb fällt das unscharfe Bild weniger auf als im Dock-Modus, hier haben uns eher die etwas häufigeren Framerate-Einbrüche und langsam nachladenden Texturen gestört.
Grundsätzlich peilt Wolfenstein 2 auf der Switch "nur" 30 Bilder pro Sekunde an, ein guter Wert, der meistens erreicht wird und zum Spielen völlig ausreicht! Auch die Beleuchtung kann sich auf der Switch absolut sehen lassen. Dass die Wasser- und Waffeneffekte merklich runtergeschraubt wurden, schadet dem Gesamteindruck kaum: Nachdem wir uns an das unscharfe Bild gewöhnt hatten, waren wir immer wieder erstaunt, wie klasse das Spiel auf der Switch aussieht! Die Atmosphäre bleibt völlig intakt, die Action flutscht und auch die Zwischensequenzen sind durchweg ansehnlich. Ärgerlich allerdings, dass manche Videos auf der Switch nicht lippensynchron ablaufen - hier bitte schnell nachpatchen, Panic Button!
Quelle: PC Games
Niedrigere Auflösung, verringerte Details: Die Switch-Umsetzung muss mit Abstrichen leben, sieht aber immer noch prima aus!
Exklusiv in der Switch-Version: Ihr könnt auch per Gyrosteuerung zielen, indem ihr die Konsole neigt - ein nettes Gimmick, das wir aber kaum genutzt haben, da wir mit der regulären Steuerung gut zurechtkamen. Solltet ihr aber Probleme beim Zielen mit den Joycons haben, probiert die Gyrosteuerung einfach mal aus!
Achtung: Selbst wenn ihr das Spiel im Laden kauft, müsst ihr zusätzlich noch ca. 8 GB an Daten runterladen. Die digitale Version aus dem eShop belegt 21 GB, zur Installation ist eine SD-Karte nötig! Trotz der stattlichen Größe nicht in der Switch-Umsetzung enthalten: Die drei DLC-Erweiterungen, die auf PC, PS4 und Xbox One im Paket Die Freiheitschroniken erhältlich sind.
