In unserem Special zeigen wir euch neben Einsteigertipps, welche Versionen es von Windows 8 gibt und dass das Betriebssystem nicht so schlecht ist, wie es manche Kritiker machen.
Trotz Metro: Desktop ist vorhanden
Microsoft zollt mit Windows 8 der Tatsache Tribut, dass viele User inzwischen Tablets und Smartphones für Dinge nutzen, für die früher nur der PC zuständig war. Mit Windows 8 soll nun ein wenig "Smartphonefeeling" aufkommen, und wer ein neues Tablet oder Smartphone sucht und bereits Windows 8 vom PC her kennt, wird vielleicht eher erneut zu einem Windows-basierten mobilen Gerät greifen. Für eine Nutzung per Maus ist dieses Kachelsystem allerdings für die allermeisten Nutzer eher eine Verschlechterung, denn per Touchscreen mag es sehr gut zu bedienen sein, per Maus jedoch ist es nicht gerade optimal. Vor allem im Punkt Bedienbarkeit ist die Kritik an Windows 8 und Metro aber etwas unangebracht. Es gibt zwar bislang keinen triftigen Grund, auf Windows 8 umzusteigen, aber von einem Rückschritt kann man wiederum auch nicht sprechen.
Denn wer will kann auch Windows 8 wie gewohnt per Desktop bedienen: innerhalb der Metro-Startseite gibt es einen Link beziehungsweise eine "App" mit dem klassischen Desktop - von hier aus lassen sich alle wesentlichen Dinge so durchführen, wie man es von Windows 7 gewohnt ist. Auch zum Beispiel ein Internetbrowser öffnet sich wieder als Fenster und nicht als Vollbild, was bei einem Start über die Metro-Startseite der Fall wäre. Zudem kann man jederzeit per Windows-Taste zwischen Desktop und Metro wechseln - ist man auf dem Desktop, dann ist die Metro-Startseite im Grunde genommen nichts anderes als ein neu designtes Startmenü, das sich im Vollbild öffnet und nicht nur als Popup-Menü.
Quelle: Antonio Funes
PC-Einstellungen
Doch auch das alte Windows-Startmenü, welches bei Preview-Versionen von Windows 8 schmerzlich vermisst wurde, kann durch nachträglich hinzugefügt werden, allerdings nur mit Hilfe einer Freeware, die nicht von Microsoft selber stammt. Wer es ausprobieren möchte, findet hier alle nötigen Infos und den Download zu dem entsprechenden Tool "Classic Shell". Insgesamt gibt es aber wenige Punkte bei Windows 8, die einen dazu zwingen, völlig anders als mit Windows 7 zu arbeiten. Einige Dinge sind genauso schnell zu erreichen, nur auf anderen Wegen, an die man sich gewöhnen muss. Wobei auch hier durch Verknüpfungen auf dem Desktop nachgeholfen werden kann - wer zum Beispiel häufig die Soundeinstellungen in der Systemsteuerung ändert, erstellt sich einfach eine entsprechende Verknüpfung auf dem Desktop. Nur wenige Menüpunkte, die man in der Regel ohnehin sehr selten benötigt, sind etwas versteckter als noch bei Windows 7.
Hier kann man also auch nicht von krassen Nachteilen reden, die eine Nutzung von Windows 8 deutlich behindern, denn wer will, der kann Windows 8 beinah komplett so wie Windows 7 bedienen. Die Sorge, mit der Nutzung von Windows 8 Nachteile erleben zu müssen, teilen wir daher nicht. Einen entscheidenden Vorteil für Windows 8 gibt es allerdings bislang auch noch nicht, außer man ist vom neuen Design begeistert. Wir wollen nur klarstellen, dass Windows 8 keine Verschlechterung sein muss und man sich nicht zu sehr sorgen sollte, wenn ein neuer PC oder Laptop mit Windows 8 daherkommt.
