In unserem Special zeigen wir euch neben Einsteigertipps, welche Versionen es von Windows 8 gibt und dass das Betriebssystem nicht so schlecht ist, wie es manche Kritiker machen.
Windows 8 Pro Upgrade-Version
Von Windows 8 Professional gibt es eine Update/Upgrade-Version ab 50 Euro. Diese kostet somit nicht einmal die Hälfte der OEM-Version von Windows 8 Pro und ist auch etwa 30 Euro günstiger als das normale Windows 8. Die Upgradeversion kann allerdings nur auf PCs/Laptops installiert werden, auf denen bereits ein anderes Windows (XP SP3, Vista oder 7) vorhanden ist. Es reicht nicht aus, bei der Installation einen Lizenz-Key einer alten Windows-Version einzugeben. Das Setup von Windows 8 erkennt die vorhandene Version und ersetzt das bestehende Windows komplett, bei WIndows 7 können installierte Programme und Einstellungen übernommen werden. Nachteil der Upgrade-Version: wollt ihr Windows 8 erneut installieren, zum Beispiel wegen des Kaufes einer neuen Festplatte oder SSD, auf der ihr Windows betreiben wollt, müsst ihr eventuell vorher erst euer altes Windows XP, Vista oder 7 installieren.
Wer also nicht nur alle Jubeljahre neu installiert und nicht unbedingt die "Pro"-Features von Windows 8 benötigt, greift wohl eher zur OEM-Version des normalen Windows. Verführerisch ist allerdings trotz der Einschränkungen ein aktuelles Angebot von Microsoft, das bis Ende Januar 2013 gilt: eine Download-Version für ein Windows 8-Upgrade für nur knapp 30 Euro, welches ihr hier oben auf der Microsoft-Shopseite findet. Zudem gibt es eine weitere Aktion, die allerdings nur PCs und Laptops betrifft, die mit vorinstalliertem Windows 7 im Zeitraum vom 2.Juni 2012 und 31.Januar 2013 neu gekauft wurden/werden - für solche Fälle ist ein Upgrade auf Windows 8 sogar für nur 15 Euro zu haben.
Umstrittenes Kacheldesign "Metro"
Quelle: Antonio Funes
Links: aktive Apps
Viele Nutzer kritisieren Windows 8 vor allem wegen des Metro-Designs, also der kachelartigen Anordnung von Programm-Symbolen in einer Art Startbildschirm, der als Zentrale für Windows 8 dient. Strenggenommen unterscheidet sich diese Ansicht aber auch nicht wirklich sonderlich stark von den Desktops zahlreicher User, die den Desktop mit Verknüpfungen zu ihren Programmen oder Ordnern geradezu zugepflastert haben. Hauptunterschied: es gibt keine Taskleiste und keinen Desktop, auch ein Startmenü fehlt, zudem sind es anstatt kleiner Icons nun größere Vierecke (Kacheln), in denen der Programmname oder auch ein Symbol zu sehen ist. Zudem gibt nun auch Anwendungen direkt über Microsoft als "App", genau wie man es von Smartphones gewohnt ist. Bei geeigneten Anwendungen wird zudem eine Vorschau oder auch Informationen in Echtzeit eingeblendet, zum Beispiel sieht man auf der Kachel einer Wetter-App aktuelle Wetterdaten des Ortes, den man in der App zuvor festgelegt hatte. Ordner, die Bilder beinhalten, spielen auf ihrer Kachel eine Art Diashow ab und so weiter. Startet man eine App, so öffnet sie sich im Vollbild und nicht nur als Fenster. Da die Kacheln aber deutlich größer sind als Icons, wie man sie vom Desktop gewohnt ist, ist der Monitor natürlich schneller voll als mit den klassischen Icons.
Man kommt also schnell in die Situation, scrollen zu müssen. Einige Apps sind zudem so ausgelegt, dass man sehr weit seitlich scrollen muss, um alle Inhalte der App zu nutzen. Spätestens hier merkt man dann, dass die kachelartige Organisation und das App-System mit dem Hintergedanken entwickelt wurden, einer Smartphone oder Tablet-Bedienung sehr zu ähneln. Doch die Kritik einiger User ist oftmals übertrieben, denn wer will, kann Windows 8 fast komplett so nutzen, wie er es von Windows 7 gewohnt ist, denn es gibt weiterhin den bekannten Desktop.
