Winchester: Das Haus der Verdammten: Review zum Grusel-Biopic mit Helen Mirren
Test
Sarah Winchester ist die Witwe des berühmten Waffenherstellers William Winchester. In der festen Überzeugung, von den Geistern der mit Winchester-Waffen getöteten Männer verfolgt zu werden, gibt sie den Bau eines riesigen Anwesens in Auftrag. Der Labyrinthartige Aufbau soll ihrem Schutz dienen. Noch heute gilt das Haus als Wahrzeichen Kaliforniens
Winchester (jetzt kaufen 12,90 € ) ist von einer wahren Geschichte inspiriert. Sarah Winchester, die millionenschwere Witwe eines Gewehrfabrikanten, ließ ein völlig absurdes Haus bauen und ihr Leben lang erweitern. In dem riesigen Anwesen öffnen sich die Türen ins Nichts, die Treppen enden einfach und die Gänge führen nirgendwohin - niemand weiß, was sich die alte Dame dabei gedacht hat. Der Vorstand des Winchester-Konzerns will die bauwütige Witwe in eine Anstalt sperren lassen und engagiert den drogensüchtigen Quacksalber Dr. Eric Price, der zu diesem Zweck anreist. Er ahnt nicht, dass er dort auf seine eigene Vergangenheit trifft...
Die Gebrüder Michael und Peter Spierig (Jigsaw) liefern einen nur in Maßen überzeugenden Film vor, der etwas überfrachtet wirkt. Die renommierten Schauspieler, allen voran Helen Mirren, sind bemüht, sich in den mitunter unbeholfenen Dialogen nicht zu verlieren. Gegen Ende kommt dafür ordentlich Grusel auf, so dass das Finale ein wenig entschädigt.
Fazit:
Eine schöne Spukhausfilm-Idee mäßig umgesetzt. Leider verzichten die Regisseure auf das Spiel mit gruseligen Andeutungen und Überraschungen bleiben aus.
