Warlander in der Vorschau:Mittelalter trifft Fantasy und Sci-Fi - Seite 2
Special
Toylogik arbeitet derzeit an einem actiongeladenen Multiplayer-Hack&Slash namens Warlander. Wir verraten euch, wie sich der Titel bisher spielt.
Als Team agieren wir in Warlander stärker. Nicht nur kaputte Belagerungswaffen lassen sich mit mehreren Mitspielern schneller reparieren, sondern auch das Flankieren von Gegnern und Vordringen hinter feindliche Linien wird in der Gruppe natürlich erleichtert.
Dieser Fokus auf Squad-Gameplay ist von den Entwicklern so vorgesehen und Warlander soll sich in diesem Punkten ordentlich von anderen Spielen des Genres unterscheiden. Und tatsächlich macht das Ausarbeiten von bestimmten Strategien gemeinsam mit unserem Team jede Menge Spaß. Bei 100 Figuren gleichzeitig kann es im Kampfgebiet schon einmal wild zugehen. Daher haben sich die Entwickler gegen "Friendly Fire" entschieden. Es bleibt also folgenlos, sollten wir in der Hektik einmal unsere Teammitglieder unter Beschuss nehmen. Auch Sturzschaden fällt sehr großzügig aus.
Roboter gegen Ritter
Einen interessanten Faktor bekommen wir in ausgeglichenen Partien zu Gesicht. In längeren Spielen spawnen nämlich mächtige Mechs, die das Spielgeschehen zugunsten eines Teams drehen können. Diese riesigen Roboter haben Platz für mehrere Spieler. So kann einer die Kontrolle des Ungetüms übernehmen und ein weiterer klemmt sich hinter das Geschütz.
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Quelle: Plaion
Mit dieser Belagerungsramme geht's dem feindlichen Haupttor an den Kragen. Wir können das Gerät aber auch nur als Ablenkung einsetzen.
Das Eintreffen dieser Metallmonster hatte in den Runden immer etwas Besonderes an sich. Neben Mittelalter und Fantasy ist somit auch der Sci-Fi-Bereich abgedeckt. Ob sich Warlander mit diesem bunten Allerlei gegen die Genre-Veteranen durchsetzen kann, steht jedoch noch in den Sternen. Ein paar Probleme gibt's nämlich schon auch noch.
Das Drei-Minuten-Spiel
Während einer Session des 2-Army-Battle-Modus sprinteten beispielsweise drei Spieler aus unserem Team zum gegnerischen Kern und zerstörten diesen innerhalb von nur wenigen Minuten - Game Over! Am Balancing sollten die Entwickler also definitiv noch ein wenig schrauben.
Wie bereits angesprochen, sind uns auch die Fernkampfangriffe mancher Figuren etwas zu stark. Mehr Abklingzeit oder weniger Schaden würden dem Spiel in diesem Bereich auf jeden Fall guttun.
Außerdem überfordert das unübersichtliche Menü besonders zu Spielbeginn ordentlich. Equipment anpassen, Perks einsetzen und Figuren aufwerten, gerät da bisweilen zu einer nervigen Plackerei. Doch genau für solche Anpassungen ist eine Beta schließlich da.
Quelle: Plaion
Die Geschütze haben ordentlich Wumms, aber wir sind darin ein leichtes Ziel.
Zerstörbare Objekte
Grafisch und soundtechnisch gibt's in Warlander soweit keine Besonderheiten. Schön ist allerdings, dass sich Angriffe mit dicken Schwertern auch wirklich wuchtig anfühlen. Obendrein lassen sich bestimmte Mauern und Tore zerstören, um sich neue Wege in die gegnerische Basis zu bahnen. Eine weitere Taktikkomponente, die am Ende hilfreich für den Sieg sein kann.
Für die weitere Entwicklung sind übrigens Season Pass, Ranglisten und ein Shop geplant. Was es in diesem zu kaufen gibt, bleibt allerdings noch das Geheimnis der Entwickler. Wir vermuten, dass es sich größtenteils um optische Anpassungen handeln dürfte.
Meinung
Warlander befindet sich seit dem 12. September auf Steam in der Beta-Phase. Das fertige Spiel soll frühestens im Dezember 2022 auf PC erscheinen. Crossplay mit der PS5 und der Xbox Series X/S sind bereits ebenfalls in Planung. Wann die Konsolen-Umsetzung auf den Markt kommt, steht jedoch noch nicht fest.
