Warlander in der Vorschau: Wenn Mittelalter auf Fantasy und Science-Fiction trifft
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Das Entwicklerstudio Toylogik arbeitet derzeit an einem actiongeladenen Multiplayer-Hack&Slash namens Warlander. Wir durften uns bereits in erste Schlachten stürzen und verraten euch, für wen der Titel wie gemacht ist.
Beinahe wie aus dem Nichts starteten Entwicklerstudio Toylogik und der deutsche Publisher Plaion eine Beta zum Hack&Slash-Multiplayerspiel Warlander auf Steam. Der Online-Actiontitel soll sich jedoch ordentlich von anderen Spielen des Genres unterscheiden. Zwar sticht ein Mittelalter-Setting mit Schwertkämpfen ziemlich deutlich heraus, doch auch Magie, Schusswaffen und mächtige Roboter spielen eine Rolle.
Wer also ein neues Chivalry oder For Honor erwartet, der ist dezent fehl am Platz. Einerseits steuern wir unsere Figuren in Warlander aus der Third-Person-Perspektive, andererseits stehen Teamplay, Taktik und nicht selten auch Fernkampfangriffe im Mittelpunkt. Das Spiel lässt sich daher eher mit Titeln wie Smite vergleichen. Schon bevor die offene Beta online gegangen ist, hatten wir die Gelegenheit, einige Runden als Ritter, Klerikerin und Magier verschiedene Spielmodi auszuprobieren und Warlander ausgiebig anzutesten. Unser erster Eindruck fällt dabei durchaus positiv aus, wenngleich die Entwickler in der Zeit bis zum Release noch einigen Feinschliff am Balancing vornehmen sollten.
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Klassische Rollen mit besonderen Fähigkeiten
Quelle: Plaion
Die Klerikerin hat zwar mächtige Angriffe, Schaden einstecken, ist jedoch nicht gerade ihre Stärke.
Vor dem Start einer Runde wählen wir derzeit aus drei Klassen aus: Da hätten wir den Ritter, mit dem wir uns in packende Nahkämpfe stürzen, die Klerikerin, die hauptsächlich als Unterstützung dient, und einen Magier, der den Gegnern mit Fernangriffen und Zauberattacken zusetzen kann.
Bis hierhin klingt das Gameplay noch sehr klassisch, doch alle Charaktere haben zusätzlich offensive Sekundärfähigkeiten, die mehr für den Fernkampf ausgelegt sind. Diese sind unserer Meinung nach noch etwas zu kraftvoll und wir können innerhalb kürzester Zeit etliche Feinde mit diesem Angriff niedermähen.
Auf Tastendruck gibt es noch mehr Funktionen: Der Ritter kann beispielsweise mit einem Schildwirbel für einige Sekunden gegnerische Attacken abblocken und der Magier teleportiert sich ein Stück in eine bestimmte Richtung, um auszuweichen oder sich eine neue Position zum Angriff zu suchen.
Sollten wir in einem Spiel einen Zweikampf verlieren, können wir ganz einfach mit einem anderen Charakter respawnen. Dazu wählen wir aus einem vor jeder Runde erstellten Deck von bis zu fünf Figuren aus. Wer also keine Lust mehr auf offensives Gekloppe mit dem Ritter hat, übernimmt kurzerhand die Kontrolle über Magier oder Klerikerin.
Quelle: Plaion
Heimlich, still und leise können wir uns auch über geheime Wege und Leitern in die feindliche Burg schleichen.
Verteidigen oder Einnehmen
Bevor wir uns überhaupt in die Schlacht stürzen, stehen uns zwei verschiedene Spielmodi zur Auswahl: Da hätten wir einmal den 2-Army-Battle-Modus, bei dem zwei Teams mit jeweils 20 Spielerinnen und Spielern gegeneinander antreten. Außerdem den 5-Army-Battle-Modus, bei dem ganze fünf Gruppen aufeinander losgelassen werden. Bis zu 100 Leute tummeln sich dann auf dem Schlachtfeld.
Pro Runde gibt es am Ende einen Gewinner. In manchen Spielen müssen wir unser Schloss verteidigen, in anderen auf der Karte verteilte Türme einnehmen und wiederum in anderen die Kerne der feindlichen Festungen zerstören.
Dabei ist auch ausgesprochen viel Teamplay gefragt. Wer allein mit dem Kopf durch die Wand in die Gegnerhorden stürmt, wird nicht viel zum Erfolg seiner Truppe beitragen. Schon vor jeder Runde melden wir uns daher für eine Aufgabe an: Verteidigen wir eher unsere eigene Basis, oder kämpfen wir doch lieber an vorderster Front. Das allein sorgt für einen gewissen strategischen Tiefgang.
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