Warhammer 40k: Warum sich der Einstieg lohnt - und was Henry Cavill damit zu tun hat!
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Was ist ein Tabletop, worum geht es in Warhammer 40k überhaupt, was fasziniert die Fans daran und was hat Henry Cavill damit zu tun?
Videospiele - Das Gateway zum 40k-Universum
Wenn man Fans fragt, wie sie überhaupt zum Hobby gekommen sind, dann antworten viele, dass sie durch Videospiele das erste Mal Kontakt mit dem Thema hatten. Das ist nicht ungewöhnlich: Videospiele als Medium sind sehr viel zugänglicher als das Tabletop-Hobby. Der Kostenfaktor bei Videospielen ist überschaubar, während das Tabletop-Spiel bisweilen tausende Euro verschlingen kann. In der Vergangenheit hatte 40k mit vielen mittelmäßigen Spielen zu kämpfen. So vielfältig und divers das Universum auch ist, den Mut, das auch umzusetzen, hatten aber nur wenige Entwickler. Nur hin und wieder erscheint ein richtig gutes Spiel, das eine Menge Leute an das Hobby heranführt. Die Anzahl guter Spiele nahm glücklicherweise in den letzten Jahren zu, da sich immer mehr Hersteller an das düstere Setting wagen.
Für mich persönlich war dieses Spiel Dawn of War von Relic Entertainment aus dem Jahr 2004. In den Echtzeitstrategie-Spielen hat man die Kontrolle über eine Vielzahl an Soldaten, Panzern und Monstern aus dem 40k-Universum, während man eine aberwitzige Geschichte erlebt. Besonders hervorzuheben ist die wahnsinnig unterhaltsame Synchronisation, die dem dunklen Setting Leben einhaucht. Relic glückte die perfekte Gratwanderung zwischen episch und absurd.
Noch bis heute wird Dawn of War von ambitionierten Fans mittels Modding unterstützt, weshalb auch noch im Jahr 2023 neuer Content erscheint. Mittlerweile lassen sich dutzende weitere Fraktionen spielen und ganz neue Modi wurden eigens erstellt.
Für Fans des Hack&Slash-Genre ist der Startpunkt aber vielleicht Space Marine aus dem Jahr 2010. Hier spielt man die Poster-Boys des Universums: die Space Marines auf einem Kreuzzug gegen alle Aliens und Ketzer. Orks und Häretiker werden in diesem Spiel mit einer Vielzahl an Waffen niedergemacht.
Nach über zwölf Jahren erscheint dieses Jahr übrigens die langersehnte Fortsetzung. Anstatt Orks werden dieses Mal die gefräßigen Tyraniden von den heldenhaften Ultramarines verdroschen. Mal schauen, wie viele neue Spieler auf diesem Weg in das Warhammer 40k-Universum einsteigen.
Quelle: Saber Interactive
Es ist also egal, wie man in das Universum als Gamer eintauchen will. Mittlerweile gibt es für fast jedes Genre ein Videospiel mit 40k-Thematik, ob RTS, Hack&Slash, Ego-Shooter, Rennspiel oder 4X-Titel. Es gibt so viele Facetten dieses Universums, die Stoff für ein gutes Videospiel bieten, und es kommen jährlich immer mehr hinzu.
Goldene Zeiten für das düstere Universum?
Ex-Superman Henry Cavill ist ebenfalls ein großer Fan des Sci-Fi-Epos und arbeitet aktuell mit Amazon zusammen, um die Weltraum-Saga zu verfilmen. Games Workshop war in den letzten Jahren bei diesem Thema sehr zurückhaltend. Zwar gibt es produzierte Serien beim eigenen Streaming-Anbieter Warhammer+, doch das wissen nur die wenigsten.
Eine Serie für Mainstream-Streaming-Dienste wie Amazon könnte dabei helfen, Warhammer 40k weiter in den Fokus der breiten Masse zu schieben. Zuletzt hat Dune gezeigt, dass große und unübersichtliche Weltraumgeschichten durchaus das Zeug haben, auch dem Casual-Zuschauer zu gefallen. Vielleicht gelingt es dem 40k-Universum ja, mit der Unterstützung von Henry Cavill in der Öffentlichkeit durchzustarten.
