WWE SmackDown! vs. Raw 2006 feiert unglaubliche Erfolge. Alle WWE-Fans finden hier die Story hinter der Ring-Action -- für mehr PS2-Spaß!
Dies rief Vince McMahon auf den Plan: Erstmals war der Präsident von WWE Teil einer echten Storyline. Er verbot Austin aufzutreten und machte sich damit bei den Fans unbeliebt. Der Eklat folgte bei der Survivor Series '97: Im Hauptkampf zwischen Bret Hart und Shawn Michaels trat Vince auf, ließ die Glocke läuten und erklärte Michaels zum Champion.
Gemäß einer Absprache hätte Hart seinen Gürtel aber erst einen Tag später verlieren sollen. Das Resultat: Bret spuckte McMahon vor laufenden Kameras ins Gesicht und verpasst ihm bei einer Rangelei im Backstage-Bereich ein Veilchen. Der "Hitman" wechselt daraufhin zur WCW und Austin rückte zunehmend ins Rampenlicht.
Von Nasen und Augenbrauen
Während in der WCW alternde Stars am Ruder waren, baute WWE junge Talente auf. Das Gegenstück zu n.W.o. bildete die D-Generation X (kurz DX), bestehend aus Shawn Michaels, Triple H und Chyna. Die Regelbrecher trumpften mit komischen Interviews und dreisten Sprüchen ganz groß auf. Nachdem sich Michaels bei Wrestlemania XIV im Fight mit Steve Austin schwer verletzte, formierte Triple H die DX mit X-Pac, Billy Gunn und Road Dog neu. Sein Verlangen nach Gold sollte aber erst im August 1999 gestillt werden.
Parallel, wenn auch deutlich schneller, verlief die Entwicklung von Dwayne 'The Rock' Johnson. Als Strahlemann zu WWE gekommen, wurde er alsbald von den Fans mit "Rocky sucks"-Rufen bedacht. Die Wendung zum Heel war die logische Folge: In perfekten Interviews konnte der Samoaner sein ganzes Können ausspielen. Coole Sprüche, etliche Ringschlachten gegen Austin oder Mankind und
eine hochgezogene Augenbraue später eroberte er den WWE-Titel gleich fünf Mal. Seine weitere Laufbahn führte ihn unter anderem zu einem legendären Match gegen "Hollywood" Hulk Hogan bei Wrestlemania XVIII. Die beiden trafen vor über 60.000 Zuschauern im Skydome von Toronto aufeinander.
