WWE SmackDown! vs. Raw 2006 feiert unglaubliche Erfolge. Alle WWE-Fans finden hier die Story hinter der Ring-Action -- für mehr PS2-Spaß!
Ein weiterer Aufsteiger dieser Zeit war der ehemalige "Rocker" Shawn Michaels. Seine Verwandlung zum "Heartbreak Kid" ermöglichte ihm eine erfolgreiche Solo-Karriere. So gewann er den Intercontinental-Champion-Titel im Jahr 1992, bestritt gegen Razor ein grandioses Leitermatch bei Wrestlemania X und sollte nur zwei Jahre später Bret Hart in einem 60-minütigen Ironman-Match schlagen -- endlich Champion! Shawn steht für technisch innovatives Wrestling ohne Rücksicht auf den eigenen Körper.
In der Krise
Die Konkurrenz schläft nicht: 1996 nahm die World Championship Wrestling (WCW) Scott Hall (Razor Ramon) und Kevin Nash (Diesel) unter Vertrag. Gemeinsam mit dem zum Bösewicht mutierten "Hollywood" Hulk Hogan gründeten sie die New World Order (n.W.o.) beim Bash at the Beach '96. Ein Mangel an Ideen und Talenten auf Seiten der WWE und innovative Storylines bei der WCW sorgten für rote Zahlen.
Ein weiterer Trumpf der WCW: Der Einfluss echter Wrestler, die sich bereits in Japan und Mexiko ihre Sporen verdient hatten. Chris Jericho, Chris Benoit, Eddie Guerrero und viele weitere Leichtgewichte sprangen und rangen sich in die Herzen der Fans. Als Folge stand die WWE kurz vor dem Aus!
Die Attitude-Ära
Ein Mann aber wendete die Geschicke: 'Stone Cold' Steve Austin. Nachdem er telefonisch vom arroganten WCW-Boss Eric Bischoff gefeuert wurde, begann 1996 seine Zeit, die Zeit der Klapperschlange. Seine wilde Entschlossenheit und seine Bereitschaft zur Aufopferung für die Fans machten den einstigen Schurken bald zu einem absoluten Fan-Favoriten. Er beendete die blutige Fehde mit Bret Hart und schnappte sich den Intercontinental-Titel von dessen Bruder Owen, verletzte sich aber schwer. Knirschende Rückenwirbel und ständige Schmerzen quälten den texanischen Glatzkopf auch in den Folgejahren.
