Die Pappmaché-Fuguren melden sich mit einer fetten Party zurück! Zu Süßigkeiten und guter Lauen kommt aber nur wenig Spielspaß hinzu.
Test/Review: Viva Pinata - Party Animals
Mit der witzigen Lebenssimulation Viva Piñata plante Microsoft den begehrten Markt der Gelegenheitsspieler zu erobern. Dies gelang hierzulande nur mit mäßigem Erfolg, unter anderem weil die TV-Serie mit den lustigen Pappmaché-Figuren noch immer auf einen Start im deutschen Fernsehen wartet. Dass beim Test von Viva Piñata: Party Animals der Funke nicht so wirklich überspringen wollte, lag aber nur teilweise an der fehlenden Identifikation mit den Charakteren. Viel mehr störte uns die Gleichförmigkeit der über 40 Minispiele.
Jeder zweite bis dritte Wettbewerb lässt die bis zu vier Spieler in einem Renn-Event antreten. Dieses erinnert schon nach wenigen Kurven ganz stark an Mario Kart. Wie beim Nintendo-Racer dürfen Sie Extras einsammeln und Ihr Piñata beispielsweise fliegen lassen. Im Splitscreen geht dabei allerdings sehr leicht die Orientierung flöten.
Der Rest der Wettkämpfe besteht aus Sammel- und Schießspielen oder aus Rhythmus-Tests, die sich ebenfalls nur leidlich voneinander unterscheiden. Die Piñatas versprühen dabei zwar eine Menge Humor. Diesen schwächen aber, wie so oft, die deutsche Übersetzung sowie einige unpassende Synchronstimmen. Vor allem der französische Akzent des Kommentators nervt.
