Visions of Mana zeigt im Test, dass Herz und Spaß manchmal das Allerwichtigste sind!
Test
Secret of Mana war eines der beliebtesten Rollenspiele für das Super Nintendo. Mit Visions of Mana will Square Enix die Genialität von einst wiederbeleben. Unser Test!
Jede Reliquie gehört zu einem der acht Elemente: Feuer, Wasser, Wind, Erde, Dunkel, Licht, Mond und Holz. Je nach eingesetztem Element reagieren die Gegner unterschiedlich stark auf eure Angriffe.
Die Reliquien haben aber noch einen weiteren Zweck: Mit ihrer Hilfe kann man an bestimmten Stellen die Spielwelt manipulieren und beispielsweise mithilfe des Windes über einen Abgrund schweben oder die Zeit verlangsamen, um sicher über einen reißenden Fluss voller Eisschollen zu springen.
Unabhängig davon könnt ihr eure Charaktere noch mit Fähigkeitssamen aufwerten, um etwa eure Angriffsstärke weiter zu verbessern oder euch gegen bestimmte Elementattacken des Gegners zu schützen. Manche Samen müsst ihr aus erbeuteten Seelenkristalle extrahieren und ermöglichen gar das Beschwören der Kreatur, aus jener der Kristall entstanden ist.
Alles in allem bietet Visions of Mana viele Möglichkeiten, die Helden zu gestalten und mit welchen Fähigkeiten man in die Schlacht ziehen möchte. Das kann am Anfang aber auch etwas überwältigend wirken, vor allem wenn eine neue Reliquie hinzukommt: Theoretisch erhält jeder Charakter einen ganzen Haufen neuer Fähigkeiten und darf ein komplett neues Waffenset nutzen. In der Praxis könnt ihr jedoch nur einen mit der Reliquie ausstatten, weshalb man sich bezüglich der Wahl etwas verloren und ratlos fühlt.
Quelle: Square Enix/Medienagentur plassma
Zauberhafte Kulisse
Wenn Visions of Mana mit etwas glänzt, dann sind es Farben - und zwar viele Farben. Schon die Vorgänger waren für ihre farbenfrohe Spielwelt bekannt, doch mit dem neuesten Streich übertrifft sich Square Enix einmal mehr selbst. Allein die Vielfalt an roten, gelben und orangefarbenen Tönen ist ein Gedicht und wird durch die herausragende Zeichenqualität doppelt unterstrichen. Auch die verschiedenen Abschnitte der Spielwelt sorgen für optische Abwechslung und vermitteln gleichzeitig ein einheitliches Gesamtbild.
Hinzu kommt ein sehr gelungener Kontrast zwischen Kulisse, Monstern und Spielfiguren, sodass man auch in besonders hektischen Kämpfen stets den Überblick behält. Die verspielten Animationen tun ihr Übriges und beeindrucken vor allem durch ihren Variantenreichtum, der durch die verschiedenen Waffensets entsteht. Bei den Gegnern punkten vor allem die Endbosse durch ihre Masse und Individualität.
Quelle: Square Enix/Medienagentur plassma
Die angenehme Musik unterstützt die Grafikpower und macht Visions of Mana zusammen mit den guten Soundeffekten und der professionellen englischen Sprachausgabe zu einem Kandidaten für die beste Präsentation 2024. Wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, dann ist es die etwas altbackene Menüführung, die zwar auch in leuchtenden Farben erstrahlt, ansonsten aber zu sehr an ein Videospiel von vor 20 Jahren erinnert.
Visions of Mana ist ab dem 29. August 2024 erhältlich, unser Test basiert auf der PC-Version. Zusätzlich erscheint das Spiel auch noch für die Playstation 5, die Playstation 4 und für Xbox Series X/S. Eine Umsetzung für Xbox One ist nicht geplant, ebenso gib es bisher keine Ankündigungen bezüglich einer Version für Nintendo Switch. Transparenzhinweis: Die Textversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.
