Valheim: Konstruktions-Tipps für unterschiedliche Biome - So baut ihr eine unzerstörbare Basis
Tipp
Valheim-Tipps zur Konstruktion eurer Basis für unterschiedliche Biome: Wir verraten euch in diesem Guide, worauf ihr achten müsst, wenn ihr eine Basis in feindseligen Biomen konstruiert. Dabei berücksichtigen wir ebenso die einzigartigen Feinde in einem bestimmten Biom, wie die Möglichkeit einzigartige Ressourcen zu farmen.
Konstruktions-Guide für eure Basis in den unterschiedlichen Biomen in Valheim. Wir liefern euch Tipps für den richtigen Aufbau und mehr. Die Biome von Valheim sind der geheime Star der zehnten Welt: Mit jedem Schritt in unbekanntes Land wächst der Sinn für Abenteuer und die Vorfreude auf neues Crafting-Material steigt. Was aber, wenn die Taschen voller Eisen und die heimatlichen Feuer noch fern sind? Die Metalle von Valheim stellen den größten Indikator für eure Stärke dar, können aber nicht teleportiert werden. Mutige Wikinger laden ihre Beute auf ein Schiff und segeln zurück, doch was wenn ihr bereits wisst, das euch auf dem Weg eine Seeschlange auflauern wird?
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Die Antwort darauf ist einfach: Ihr konstruiert ein Heim, fern der Heimat! Wir verraten euch in diesem Guide, wie ihr in jedem Biom eine felsenfeste Basis errichtet, in der ihr euer Metall in Barren - und die Barren in teleportierbare Rüstungen verwandeln könnt. Natürlich ist es recht aufwändig, die nötigen Handwerksmaterialien an Ort eurer vorgeschobenen Basis zu verfrachten, doch wir bauen in diesem Artikel keine Außenposten - wir konstruieren vollwertige Basen, samt allen Annehmlichkeiten. Und wer weiß? Vielleicht mögt ihr eure neue Festung ja so sehr, dass ihr euren Hauptstandort verlagert?
Valheim: Konstruktions-Tipps für verschiedene Biome
Mit Hammer und Meißel: Konstruktions-Tipps für Entdecker
Bevor wir uns auf spezielle Biome konzentrieren, behandeln wir einige wichtige, grundlegende Tipps, die für alle Umgebungen in Valheim (jetzt kaufen ) gelten. Dabei ist es egal, ob ihr lediglich eine Wegstation, einen Außenposten oder eine vollumfängliche Basis bauen wollt.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Unser wichtigster Tipp für den Bau in feindlicher Umgebung: Holzeisenpfosten sind euer Freund! Die Dinger tragen gigantische Konstruktionen und sorgen für starke Fundamente – selbst in einhundert Metern Höhe.
Verlassene Strukturen sind euer Freund. Valheim generiert Bauwerke wie Hütten, Türme und Ruinen garantiert auf flachem Boden. Wie im echten Leben auch, ist ein guter Standort entscheidend für den Erfolg eurer Basis - und wenn ihr die Spitzhacke im Rucksack lassen könnt, erspart euch das eine Menge Arbeit. Eventuelle Unebenheiten könnt ihr, nach der Demontage der Ruine, mit der Hacke ausgleichen.
Baut vorhandene Steinstrukturen aus. Urteilt selbst: Ist der verfallene Steinturm groß genug, um eine Handwerksstation darin aufzubauen? Besitzt er mehrere Stockwerke, die ihr leicht mit Treppen verbinden könnt? Ist die Umgebung frei von den Vegvisir-Steinen, die euch den Standort des nächsten Bosses anzeigen? Wenn die Antwort auf alle diese Fragen "ja" lautet, ist es sinnvoll, die Struktur einfach auszubauen, anstatt etwas Neues hochzuziehen.
Stein ist ideal, Holz geht auch. Wenn ihr in feindlicher Umgebung baut, zieht ihr eine Steinkonstruktion immer einer Holzkonstruktion vor. Solltet ihr Holzbauten als schöner empfinden oder schlicht und ergreifend noch nicht mit Stein bauen können, ist das auch kein Beinbruch. Einen guten Kompromiss stellen Holzstrukturen auf einem Steinfundament dar, denn auf diese Weise sichert ihr die empfindlichste Stelle eures Bauwerkes. Im Idealfall baut ihr ohnehin auf eine Weise, die es dem Feind komplett unmöglich macht, eure Festung überhaupt zu erreichen. Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt:
Baut so, dass ihr (fast) unverwundbar seid. Eine gute Festung zu errichten erleichtert euch den Aufenthalt in gefährlichen Biomen - eine unverwundbare Basis lässt euch auch dann in Seelenruhe schlafen, wenn gerade eine Invasion über eure Basis hereinbricht. Generell erreicht ihr das, indem ihr entweder sehr hoch oder auf einer eigenen Insel baut. In unserem Guide lernt ihr, wie ihr in jedem Biom eine unverwundbare Basis hochzieht.
Holzeisenpfosten sind euer stärkstes Werkzeug. Mit der Hilfe von Holzeisenpfosten könnt ihr selbst hoch über dem Boden
Fundamente errichten - sprich, im Baumodus die begehrte blaue Farbe bekommen die anzeigt, dass eure Festung sicher steht. Zusätzlich gelten Bodenplatten, die mit einem oder mehreren Holzeisenpfosten verstärkt wurden, als Felsuntergrund. Das bedeutet, dass ihr auch in zweihundert Metern Höhe einen Kohlemeiler, eine Schmelze und ein Lagerfeuer errichten könnt... Wenn ihr auf Holzeisenpfosten baut. Im Ernst, die Pfosten sind so stark, dass sie geschickten Baumeistern völlig neue Horizonte eröffnen. Aber seht selbst.
Burggraben: Das Grasland
Wer seine Basis, wie im normalen Spielverlauf üblich, im Grasland errichten möchte, ist mit unserem Guide zum Basis-Bau: Layout-Tipps für eine uneinnehmbare Festung gut beraten. Die Umgebung wird auch nach mehreren besiegten Bossen nie so gefährlich, dass ihr besonders starke Register ziehen müsstet. Zur Erklärung: Sobald ihr Eikthyr besiegt, gesellen sich reguläre Grauzwerge zu den umherziehenden Gräulingen hinzu. Wenn ihr den Uralten zu Fall bringt, wandern nachts sogar ein oder zwei Skelette durch den Anfänger-Wald. Das alles ist aber kein Grund, um schwere Geschütze auszupacken. Zur Sicherheit wiederholen wir aber noch einmal die wichtigsten Tipps aus unserem Anti-Invasions-Bauguide in Kurzform.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Bei eurer Anfangsbasis muss ihr nur auf die üblichen Anti-Invasions-Eigenschaften achten: Ein Burggraben, eine gute Mauer und ein paar spitze Pfähle wehren in der Regel alles ab.
Wachtürme ermöglichen euch eine schnelle und präzise Reaktion auf alle Angriffe, von Land aus oder in der Luft. Eventuelle Invasionen lassen sich so auch hervorragend abwehren.
Ein Burggraben hindert Nahkampfgegner daran, euren Palisadenwall zu erreichen. Je tiefer der Wall ist, desto sicherer seid ihr vor großen Feinden, die Belagerungsschaden anrichten. Wer es schafft, seinen Graben mit Wasser zu füllen, bindet kleinere Gegner sogar in der Schwimmanimation und schaltet sie damit komplett aus.
Spitze Pfähle sind günstig und richten soliden Schaden bei eurem Feind an. Ab und zu werden Gegner sogar durch den Stichschaden zurückgeworfen und in ihrer Angriffsanimation unterbrochen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Das Wichtigste in eurer Anfangsbasis ist eine solide Portalgalerie, mit deren Hilfe ihr eure Biom-Basen erreicht. Denkt daran, die Portale eindeutig zu beschriften.
Alles in Allem empfehlen wir euch für das Grasland schlicht und ergreifend, eure Basis an einem hübschen Ort zu errichten. Nichts kann euch hier wirklich gefährlich werden und selbst die Invasions-Events könnt ihr mit unseren Tipps gut bewältigen. Entspannt euch, baut solide Verteidigungsanlagen und züchtet ein paar Schweine. Pflanzen, die es nur im Grasland gibt wie in etwa Pilze und Himbeeren, sind leicht zu ernten. Ihr müsst euch während eures Grasland-Aufenthaltes nicht wirklich anstrengen. Seht eure Grasland-Basis als angenehmen Rückzugsort, der auch in schweren Valheim-Zeiten immer einen sicheren Hafen bietet.
Seefestung: Der Dunkle Wald
Wenn wir unsere erste Basis im dunklen Wald errichten, wird es schon interessanter: Neben Grauzwergen, Skeletten und Grauzwerg-Schamanen begegnet ihr hier auch Grauzwerg-Berserkern und vor allem Trollen. Die letzten beiden Gegnerarten haben eines gemein: Sie richten Belagerungsschaden an. Wo Berserker euren Palisaden empfindlichen Schaden zufügen können, schubsen Trolle selbst starke Holz-Festungen um, wie Kartenhäuser. Wie schützt man sich also vor dem Zorn der acht Meter großen Ungetüme? Dazu gibt es im Kern zwei große Herangehensweisen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Unser Pfahlbau wird im Anschluss ein wenig an eine hölzerne Bohrinsel erinnern. Die Grundplattform solltet ihr weit auf dem Meer errichten, damit Feinde wie der Troll im Hintergrund fern bleiben.
Nutzt Steinkonstruktionen. Wenn ihr mit Stein baut, werden Trolle deutlich länger brauchen, um eure Zitadelle einzureißen. Wer noch keine eigenen Steinwände setzen kann, behilft sich, indem er ein bestehendes Steingebäude mit Holzbauteilen ausbessert. Der dunkle Wald strotzt nur so vor Ruinen - nutzt sie! Selbst ein großer Steinblock in eurer Holzhütte hindert eine Trollkeule daran, durch euer gesamtes Lager zu fegen. Ihr haltet Trolle auch mit Steingebäuden nicht komplett auf, sondern ihr verlangsamt sie so stark, dass ihr einen Gegenangriff mit Feuerpfeilen starten könnt. Wenn eure Basis im Anschluss noch steht, wart ihr erfolgreich.
Nutzt Inseln und konstruiert Pfahlbauten. Die in unseren Augen beste Strategie ist, sich eine der vielen kleinen Inseln in Küstennähe zu suchen und einen Pfahlbau darauf zu setzen. Das hat zweierlei Vorteile: Zum einen seid ihr so weit von allen Feinden entfernt, dass ihr im Normalfall eure Ruhe habt. Zum anderen könnt ihr euch leicht in eure Inselfestung zurückziehen, wenn es brenzlig wird und seid dort auch vor Berserkern und Trollen sicher - wenn ihr weit genug auf dem Meer baut, dass die Trolle nicht ihre Größe nutzen können, um einfach zu euch hinüber zu waten. Da diese Methode so gut funktioniert, erklären wir euch nun die Vorgehensweise für eure eigene Dunkelwald-Bohrinsel.
Ihr beginnt mit dem Auskundschaften der Küstengegend. Was ihr sucht, ist eine kleine Insel, die nicht zu nahe am Festland liegt. Wenn ihr euer Traum-Eiland gefunden habt, beginnt ihr mit der Vorbereitung: Stapelt eure Pfähle wie auf dem Bild gezeigt, mindestens zwei, eher drei Längen hoch. Der Grund dafür ist zum einen, dass ihr euch weit außerhalb der Reichweite eurer Feinde aufhalten möchtet. In Valheim gilt für die KI oft "aus den Augen, aus dem Sinn", sodass euer Pfahlbau hoch in den Himmel ragen sollte. Zum anderen baut ihr eure Festung in der Brandung - und wer schon einmal den Seegang bei einem Dunkelwald-Sturm erlebt hat weiß, wie hoch die Wellen schlagen können. Das ist an sich nicht schlimm, denn einreißen wird das Meer eure Konstruktion nicht... Es ist trotzdem extrem störend, andauernd nasse Füße zu haben, weil ihr nicht hoch genug gebaut habt.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Die fertige Waldfestung ist durch eine lange Brücke mit dem Festland verbunden. Trolle zerprügeln im Normalfall die Brücke, sodass ihr auf eurer künstlichen Insel sicher seid. Reißt die Brücke im Zweifelsfall ein.
Wir setzen die mächtigen Holzeisenpfosten ein, weil wir ein starkes Fundament und eine innen liegende Schmiede haben möchten. Wenn ihr gerade am Anfang der Bronzezeit steht und trotzdem eine Inselfestung bauen wollt, könnt ihr das Ganze auch mit normalen Holzbalken bewerkstelligen. Denkt nur daran, dass ihr eure Indoor-Schmiede nur mit Eisenholzpfosten konstruieren könnt. Sobald euer Grundgerüst steht, geht es an den Hochbau, der im Endeffekt euch obliegt. Denkt daran, dass ihr neben einem Schmiede- und Handwerksraum auch eine Feuerstelle, ein Bett, einen Fermentierer und ein Portal aufstellen müsst. Je nach der Breite eurer Gebäudebasis empfehlen wir deshalb, mindestens ein bis zwei zusätzliche Stockwerke einzuziehen. Eine solide Stützkonstruktion ermöglicht es euch indes, ein hübsches Dach zu errichten. Verbindet die Ozean-Basis per Brücke mit dem Festland. Sollte euch die Platzierung der Brückenstützen schwerfallen baut ihr einzelne Holzplattformen an die Stützbeine und versucht, die Balken präzise unter der Brücke ins Meer zu setzen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Wir haben den Schlot der Schmelzen durch den Boden des ersten Stocks gezogen, damit wir eine verräucherte Dunkelwald-Schmiede erhalten. Keine Sorge: Der Qualm ist weit genug entfernt, um euch nicht zu ersticken.
Sollte euch nun ein Troll angreifen, rennt ihr eure selbstgebaute Brücke entlang und schlagt eure Haustüre hinter euch zu. Normalerweise wird der Troll nun die Brücke attackieren und sich damit selbst den Weg zu eurer Festung abschneiden. Wenn das nicht passiert und der Troll eure Brücke nutzt, um in Richtung eurer Festung zu schlendern packt ihr euren Hammer aus und demontiert die Brücke von Hand. Das hat zur Folge, dass der Troll entweder wütend an der Brückenkante stehen bleibt oder in Wasser fällt und dort verwirrt umherirrt. So oder so, Problem gelöst. Glückwunsch zu eurer Dunkelwald-Festungsinsel!
Baumhaus: Der Sumpf
Wenn es an einen längeren Aufenthalt im Sumpf geht, sind die Möglichkeiten eher beschränkt: Ihr könnt das Land zwar begradigen und Wasserflächen zu buddeln, doch die Gegner lassen sich von solchen Maßnahmen kaum beeindrucken: Draugr richten zwar keinen Belagerungsschaden an, attackieren aber in hoher Frequenz. Die Schleime sind währenddessen in der Lage, Schlecht platzierte Palisaden und Gräben zu überspringen. Mit ihrem ätzenden Schleim fressen sie sich obendrein durch alles, was kein Stein oder von Grund auf unempfindlich gegenüber Schaden ist. Selbst die bewährten spitzen Pfähle helfen nur eingeschränkt gegen die fiesen Schleimlinge. Was nun?
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Ein umfangreiches Baumhaus ist im Sumpf die beste Möglichkeit, damit ihr sicher und in aller Ruhe eurem Handwerk nachgehen könnt. Verbindet die einzelnen Ebenen durch Holzbrücken.
Pfahlbauten funktionieren auch im Sumpf, doch das Ganze ist mit einem höheren Risiko verbunden. Eure Brücke wirkt nicht gut gegen Draugr und Schleime, die allesamt klein genug sind, um sich problemlos Zutritt zu verschaffen. Solltet ihr das Pech haben an Surtlinge zu geraten, können diese Holzbauten in Brand setzen und euren Tag damit deutlich hektischer machen.
Baumhäuser stellen im Sumpf die einzige, wirklich unangreifbare Festungsvariante dar. Das hat den Grund, dass wir für unsere Wipfel-Festungen ausschließlich die unverwundbaren Riesen-Bäume nehmen. Sucht dafür nach enorm großen, dicken Baumstämmen. Testet euren Baum im Zweifelsfall mit der Axt: Solltet ihr keine Schadenszahlen sehen, habt ihr euer neues Heim gefunden. Wenn ihr mit Holzeisenpfosten arbeitet, könnt ihr eure gesamte Produktion vom Boden, hoch in die Baumkronen des Sumpfes verlegen. Der Vorteil daran ist zum einen, dass ihr in der Regel so weit von euren Feinden entfernt wohnt, dass diese euch komplett ignorieren. Zum anderen werden selbst Fernkampf-Feinde, die auf euch aufmerksam werden, unentschlossen Kreise um euren Baumstamm drehen. Das hat den Grund, dass Fernkämpfer euren Charakter in Valheim zwar leicht entdecken, sich aber trotzdem erst in Reichweite ihrer Waffe begeben müssen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Ein offenes Handwerksareal bietet euch einen guten Ausblick, eine Angriffsplattform und lässt ein wenig Endor-Stimmung aufkommen. Wer sich lieber dreifach absichert, schließt die Handwerks-Ebene.
Um euer Traumbaumhaus zu konstruieren, sucht ihr euch zunächst wie oben erwähnt, einen unzerstörbaren Baum. Wenn ihr den richtigen Baum gefunden habt, errichtet ihr zunächst ein "Baugerüst", mit dessen Hilfe ihr den eigentlichen Konstruktionsprozess beginnen könnt. Baugerüste sind in Valheim vorübergehende Holzkonstruktionen, die es euch ermöglichen, an unzugänglichen Stellen zu arbeiten. Setzt am besten zunächst ein Treppengerüst, dass ihr um den Baumstamm herum anordnet - im Idealfall nutzt ihr die Wendeltreppe im Anschluss, um euer Haus zu betreten.
Tipp: Spieler, die ohne Eisenholzpfosten arbeiten wollen, schieben die Treppenstufen seitlich "In den Baum hinein"; gleiches gilt für eure Zwischenplattformen. Damit umgeht ihr nicht nur das Stabilitätssystem von Valheim, sondern verwandelt obendrein alle Bauteile, die in den Stamm eingefügt wurden, in Fundamente.
Mit einem sicheren Gerüst, lässt es sich gut bauen. Dementsprechend beginnt ihr nun mit dem Boden eures Baumhauses, der im Idealfall aus Holzeisenpfosten und Holzplatten besteht. Um den Look eines gewissen kannibalischen Bärenvolkes vom Waldmond Endor zu wahren, bauen wir runde Baumhäuser. Platziert dazu die Holzeisenpfosten speichenförmig um den Baustamm herum, sodass der Stamm die Nabe eures "Fahrradreifens" bildet. Nehmt am besten unsere Bilder als Referenz, wenn ihr nicht wisst, was wir damit meinen. Sobald die Speichen stehen, verbindet ihr alles mit hölzernen Bodenplatten.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Den runden Look erreicht ihr, indem ihr eure Holzeisenpfosten speichenförmig anordnet. Das praktische: Dank der Holzeisenpfosten könnt ihr problemlos ein Feuer in eurem Baumhaus entzünden.
Tipp: Achtet darauf, dass die Platten mittig in den Holzeisenpfosten angebracht werden, denn sie werden sich zwangsläufig überschneiden und wir möchtet nicht, dass euer Baumhaus wie das Sommerprojekt eines gescheiterten Pfadfinders aussieht.
Zieht nun die Wände eures Hauses hoch und setzt das Dach oben drauf. Damit der Rauch eures Feuers abziehen kann, setzt ihr die Mitte eures runden Daches einfach auf vier Holzpfeiler. Und ja, ihr könnt auch über der Erde ein Lagerfeuer setzen - den mächtigen Holzeisenpfosten sei dank. Durch euren Baum-gebundene Bauweise kann es sein, dass Stockwerk zwei oder Drei mit Ästen zu kämpfen hat, die unschön durch die Wände eurer Festung clippen. Wir empfehlen deshalb, euer Baumhaus per Brücke mit weiteren runden Wipfel-Festungen zu verbinden. Stellt ein paar grüne Fackeln auf und voila: Fertig ist das gruselige aber extrem sichere Sumpf-Baumhaus.
Felsenfestung: Der Berg
Wenn es an der Zeit ist, das eigene Transportnetzwerk um eine voll ausgebaute Bergbasis zu erweitern, wird es etwas komplizierter. Der Berg liegt in der Regel nicht in Wassernähe und selbst wenn, würdet ihr im Endeffekt aus dem Biom herauslaufen, um nur eine weit entfernte Festung zu betreten. Wenn wir unsere Basis direkt im Gebirge errichten wollen, nützen uns Pfahlbauten ebenfalls nichts, denn die Wölfe greifen auch Holzeisenpfosten an, Golems teilen Belagerungsschaden aus und Drachen finden uns selbst dann, wenn wir extrem hoch bauen. Was nun? Um diese ganzen Probleme zu umgehen, orientieren wir uns an dem Volk des Händlers Haldor: Zwerge sind keine Hoch-sondern Tiefbauexperten und auch wir betätigen uns im Gebirge von Valheim als Minenarbeiter!
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Das Spiel generiert auch an Berghängen Türme – die in jedem Fall auf ebenem Grund stehen! Wir haben diesen Ort dementsprechend wegen der Lage und der generierten Plattform ausgesucht.
Eine Felsenfestung wird direkt in den Berg hinein getrieben. Dazu höhlen wir entweder eine Bergflanke aus oder suchen eine natürliche Gesteinsspalte, die wir bei Bedarf erweitern.
Bestehende Steintürme werden bei der Standortwahl extrem wichtig, denn im Gebirge mangelt es vor allem an einem: Flachem Untergrund. Die vom Spiel generierten Ruinen beheben dieses Problem gekonnt, denn rings um die Türme herum findet ihr garantiert plattes Land! Ob ihr die Ruinen wieder herrichtet und in euer Bauvorhaben mit einbindet obliegt euch. Wir empfehlen in diesem Fall allerdings, alles zu planieren und von Grund auf neu zu errichten.
Baut im Gebirge aus Stein. Das hat einerseits den Grund, dass selbst sehr gut verborgene Felsenfestungen immer noch den einen oder anderen Drachenangriff abwehren müssen. Zum anderen werdet ihr alleine durch eure Schachtarbeiten so viel Stein ansammeln, dass es unsinnig wäre, riesige Mengen an Holz ins Gebirge zu schleppen, wenn ein anderer, stärkerer Baustoff in rauen Mengen vorhanden ist.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Die fertige Bergfestung wird in die Felsspalte gebaut und nutzt die natürliche Plattform, um einen Außenhof, samt Schmiedeanlage zu beherbergen. Ihr könnt eure Schmiede natürlich auch innen errichten.
Um unsere Zwergen-Zitadelle richtig konstruieren, sucht ihr euch zunächst eine geeignete Bergflanke oder einen Turm, der an prominenter Stelle generiert wurde. Wenn beides zusammenkommt, umso besser - verlassene Türme, die in einer Steilwand generiert wurden, lassen euch praktisch uneinnehmbare Festungen bauen, denn der Feind gelangt gar nicht erst zu eurer Fronttüre.
Tipp: Ihr selbst könnt übrigens mit einem kleinen Trick jede Bergflanke erklimmen: Sprintet mit Shift auf die Wand zu und hämmert im Sekundentakt auf eure "Springen"-Taste. Euer Wikinger entwickelt mit einem Mal geradezu unheimliche Freeclimbing-Skills.
Wir empfehlen euren Festungsbau mit der großzügigen Verlegung von Steinfundamenten zu beginnen. Golems und Wölfe richten eine Menge Strukturschaden an und ihr wollt nicht, dass eure Basis in einer Kettenreaktion zusammenstürzt, weil ihr am Fundament gespart habt. Achtet darauf, in den Berg hinein zu bauen, denn je weniger "echte" Bauteile ihr nutzt, desto weniger kann bei einer Belagerung attackiert werden. Jede Wand, die ihr durch rohen Fels ersetzt ist, im wahrsten Sinne des Wortes, unverwundbar. Ob ihr eure gesamte Produktion nach innen verlegt oder einen Außen gelegenen Werkshof wie in unserem Beispiel errichtet ist euch überlassen - sicherer ist es aber, alles innerhalb eurer Festung zu platzieren.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Im Inneren der Felsenfestung haben wir uns für eine Vulkan-artige Zwergenoptik entschieden. Weil wir die Festung direkt in den Berg bauten, haben wir im Inneren mehr Platz, als man von außen annimmt.
Perfekt ist eure Felsenfestung dann, wenn ihr sie am Ende ausschließlich über ein Portal erreicht. Erinnert euch: Ihr selbst könnt mit genügend Stamina jede Wand erklimmen, so steil sie auch sein mag. Obendrein müsst ihr mit unserer Variante keine Eisenholzpfosten einsetzen, sodass ihr den Löwenanteil eures Baumaterials direkt per Portal transportieren könnt. Und wenn ihr euch darüber ärgert, dass eine blanke Felswand in der Basis unschön aussieht, seid beruhigt: Mit ein wenig Feuerstimmung und Wanddekorationen wird auch die mächtige Felsenfestung zu einem heimeligen Ort.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Ihr selbst könnt jeden Berghang mit der „Sprinten und Springen“-Technik erklimmen – für eure Feinde ist diese Festung jedoch uneinnehmbar. Holt ab und zu einen Drachen aus dem Himmel und ihr habt eure Ruhe.
Magierturm: Die Ebenen
Wenn ihr euch schließlich in die Ebenen wagt, erwartet euch eine ganz spezielle Hölle: Die Kobolde, mit denen ihr es hier zu tun bekommt sind nicht nur schnell und zäh, sondern auch extrem stark. Schamanen verleihen den Nahkämpfern und Bogenschützen einen magischen Schild, während die Kobold-Berserker die gefährlichsten Belagerungsfeinde sind, die die Early-Access-Version von Valheim für euch bereithält. Wenn ihr eure Basis komplett gesichert ist und ihr alle Tore verschlossen habt, müsst ihr immer noch mit den fliegenden Todeskitos klarkommen - und auch nach einem Nerf, der den Schaden der Monster senkte, sind sie immer noch hervorragend darin, euch mit einem Treffer zu plätten. Dementsprechend muss eure Verteidigungsstrategie aussehen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Unser Magierturm ermöglicht euch einen himmlisch ruhigen Aufenthalt in den Ebenen. Ihr seid in eurem Super-Pfahlbau absolut unangreifbar und könnt nebenbei eine Todeskito-freie Farm bewirtschaften.
Ein Pfahlbau auf einer Insel funktioniert nur, wenn es sich um Kobolde handelt und selbst dann habt ihr es in der Regel mit so vielen Feinden zu tun, dass einer davon wahrscheinlich den Weg auf eure Brücke finden wird.
Eine Farm ist in den Eben zwingend erforderlich, da Flachs und Gerste nur hier angebaut werden können. Das schließt einen Pfahlbau ebenfalls auf.
Ein Magierturm löst zwei eurer Probleme: Zum einen seid ihr so weit von allen Feinden entfernt, dass selbst Todeskitos eure Schmiede nicht mehr erreichen werden. Außerdem könnt ihr zu seinen Füßen eine Farm anlegen, die speziell gegen Todeskitos gesichert wird. Auf geht's!
Unser Magierturm setzt voraus, dass ihr ein Ebenen-Biom findet, in dem die gigantischen Menhire gespawnt wurden: Wenn ihr einen riesigen, aufrecht stehenden Stein seht, seid ihr richtig. Die Suche kann ein wenig dauern, doch der Magierturm ist so uneinnehmbar, dass sich die Geduld lohnt. Ihr beginnt, indem ihr (wie zuvor im Sumpf) eine Wendeltreppe um den Menhir herum aufbaut. Zwirbelt die Treppe bis zum Gipfel des riesigen Felsens.
Tipp: Bringt eine Menge Eisen mit, denn die Holzeisenpfosten kommen hier voll zur Geltung
Schnappt euch eure bewährten Holzeisenpfosten und beginnt damit, ein Pfahlbau-Fundament auf dem Fels zu errichten. Dazu setzt ihr einen Pfosten in den Menhir, legt eine Holzbodenplatte darauf und setzt die nächsten Pfosten an die vier Ecken der Bodenplatte. Entfernt nun den Mittelpfosten.
Wichtig: Wiederholt das Ganze mit allen vier Ecken jeder folgenden Bodenplatte! Setzt außerdem Holzeisenpfosten rings um die Bodenplatten herum. Das ist zwar extrem teuer ermöglicht es euch aber, eine komplette Schmiede sowie eine Küche mit Feuerstelle in einhundert Metern Höhe zu errichten. Ein wenig Einsatz lohnt sich hier also auf lange Sicht stark. Zudem wollt ihr euren schwindelerregend hoch errichteten Magierturm mit so vielen Fundament-Platten ausstatten wie möglich.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Das Todeskito-Netz besteht aus zwei Balken, die übereinander und leicht überhängend errichtet werden. Die Insekten erkennen die Balken nicht als zusammenhängende Konstruktion und bleiben am Überhang kleben.
Baut euer gestütztes Fundament ruhig so breit wie möglich, denn ihr benötigt eine Menge Platz. Zieht dann ein paar Wände hoch - ob ihr Stein oder Holz nehmt, ist in diesem Fall egal, denn während ihr euch in eurer Basis aufhaltet, wird euch ohnehin nie auch nur ein einziger Feind begegnen. Setzt zwei weitere Stockwerke auf den ersten Raum, um Platz für eine Handwerkskammer, ein Schlafzimmer und einen Portalraum zu schaffen. Setzt ein Dach drauf und ihr besitzt eine Basis, die zu den sichersten in Valheim gehört!
Kobolde können eure extrem lange Wendeltreppe nicht benutzen. Sie KI kommt nicht mit den nötigen Bewegungen klar und wird die Treppe eher zerstören, als sie anständig zu gebrauchen. Ersetzt die Stufen in dem Fall einfach.
Todeskitos fliegen nicht so hoch, als dass sie euch jemals erreichen würden.
Kommen wir zu eurer Festungs-Farm. Wir empfehlen stark, die Farm direkt am Fuß eures Magierturms anzulegen, denn dann könnt ihr euch im Notfall sofort in eure in luftiger Höhe gelegene Festung zurückziehen. Pflügt dazu die Erde direkt um eure Treppe herum um und pflanzt euren Flachs und eure Gerste. Achtet darauf, dass ihr die Pflanzen nicht unter dem Überhang eurer Festung setzt, denn sonst gilt das Feld nicht als "unter freiem Himmel" gelegen. Sichert nun eure Farm mit dicken Steinmauern und spitzen Pfählen - idealerweise zieht ihr sogar noch einen Burggraben um eure Mauer.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Eure Festungs-Farm liegt am Fuß des riesigen Menhirs und wird von einem Wall und dem Todeskito-Netz geschützt. Achtet darauf, dass ihr eure Gerste und euer Flachs nicht im Schatten des Hauptgebäudes platziert.
Ein Problem bleibt jedoch: Todeskitos finden immer einen Weg über euren Wall. Selbst wenn ihr große überhängende Bodenflächen an der Oberkante seiner Mauer anbringt, wird die Todeskito-KI die Festung umrunden und sich einen Weg über die Mauer suchen. Das Ganze könnt ihr beheben, indem ihr eine Gitterkonstruktion baut, wie ihr sie auch in unseren Screenshots seht. Das praktische Todeskitogitter besteht aus senkrechten Pfählen, die zwei waagerechten Balken verbunden werden, von denen einer um eine Balkendicke nach vorne versetzt wird. Schwer zu erklären, aber zum Glück haben wir Screenshots, in denen wir euch die Verteidigungsanlage zeigen bringen können. Die Todeskitos registrieren die offene Überhang-Konstruktion nicht als zusammenhängendes Hindernis und bleiben auf diese Weise an den Balken hängen. Damit wisst ihr, wie ihr jedem Biom die perfekte Valheim Festung errichtet! Sobald die Nebellande bevölkert werden, melden wir uns mit der zweiten Variante der Baumhaus-Festung - dann allerdings im Wookie- anstatt im Ewok-Style. Viel Spaß beim Bauen!
