Review: Unreal Tournament 3

Test Andreas Szedlak

Wir klären, warum UT3 den Multiplayer-Olymp erklimmen wird und welche Rolle dabei ein unscheinbares Board mit Düsen spielt.

Art of War

All das spielt sich nicht nur hervorragend, sondern sieht auch noch bombastisch aus. Die Entwickler aus Raleigh, USA liefern ein Potpourri aus kongenialen Maps, die zwar grafisch nicht an Crysis herankommen, aber jedes Mal ein individuelles Flair transportieren. Nicht selten haben wir uns dabei ertappt, dass wir einfach nur mit einem Fury hoch über den Basen gekreist sind, um die geniale Levelarchitektur zu genießen: In Sandstorm ragen riesige Obelisken in den Himmel, die von meterdicken Tentakeln umschlungen werden und erst bei näherem Hinsehen einen Geheimgang enthüllen. Gateway bietet sogar drei verschiedene Settings: Zum einen ballern Sie sich durch eine schneebedeckte Basis, während Ihnen der eiskalte Wind entgegenbläst und auf der anderen Seite eines Portals wähnen Sie sich plötzlich im Paradies. Ein Wasserfall ergießt sich wunderschön animiert im See. Die Sonne scheint und Sie möchten am liebsten die Badehose auspacken.

Wertung zu Unreal Tournament 3 (PC)

Wertung:

9.0 /10
Fazit


Ich freue mich, dass Epic sich bei der Entwicklung Zeit gelassen hat. Viel hätte schiefgehen können, wenn man diese durchgestylte Software mal eben hingeschludert hätte. Auch die Kampagne ist okay, denn sie erläutert mir alle Kniffe, die ich beim Online-Ballern brauche. Gut gemacht, Epic! Noch mehr Infos (etwa zu den Besonderheiten der PS3-Version) lest Ihr in Games Aktuell 12/2007.

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