Two Point Museum ist die Aufbau-Sim, auf die alle gewartet haben - so spaßig war es im Museum noch nie!

Test Olaf Bleich Benedikt Plass-Fleßenkämper Lukas Schmid
Two Point Museum ist die Aufbau-Sim, auf die alle gewartet haben - so spaßig war es im Museum noch nie!
Quelle: SEGA

In Two Point Museum seid ihr Kurator eurer eigenen Ausstellung. Two Point Studios liefern mit ihrem neuesten Aufbauspiel wieder einen echten Wirtschaftssimulations-Hit ab!

So stellen wir Assistenten, Hausmeister und Sicherheitspersonal ein, um die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Assistenten verkaufen zum Beispiel Tickets oder arbeiten im Souvenirshop, kümmern sich aber auch im Marketingraum um neue Werbekampagnen. Wachleute wiederum beaufsichtigen die Bereiche, sammeln aber auch Spenden ein.

Die auf den ersten Blick wichtigsten Kollegen sind jedoch die Experten. Die Bücherwürmer besitzen Schwerpunkte - nämlich Botanik, Wissenschaft, Unterwasserwelt, Urgeschichte, Weltraum oder Übernatürliches. Experten restaurieren Ausstellungsstücke oder kümmern sich etwa um Fische und Pflanzen und geben Führungen.

Außerdem analysieren sie die Objekte und steigern so den Erleuchtungsrang. Das zerstört zwar die Gegenstände, schaltet auf der anderen Seite aber auch Bonus-Dekoobjekte und Extras frei. Experten sind aber auch federführend bei der Beschaffung neuer Ausstellungsstücke. Dafür gehen sie - oft mit Unterstützung anderer Mitarbeitenden - auf Expeditionen.

Draufsicht Museum Quelle: SEGA Diese steuern wir über den Hubschrauberlandeplatz an. Auf der Übersichtskarte wählen wir Ausgrabungsgebiete wie den Knochengürtel oder den Two-Point-See und später sogar den Weltraum aus. Kehrt der Helikopter zurück, lässt er eine Kiste mit Exponaten oder anderen Fundstücken fallen. Dieser Vorgang wiederholt sich im Laufe des Spiels hunderte Male.

Die großen Saurierskelette zum Beispiel kommen nicht in einem Stück. Um sie zu vervollständigen, müssen wir die Expeditionsteams mehrmals in eine Region schicken. Die Vielfalt der Exponate ist erstklassig: Von versteinerten Fußabdrücken über eingefrorene Urmenschen bis hin zu Alien-Artefakten und sogar Geistern ist alles dabei, was sich ein fleißiger Kurator nur wünschen kann.

Mit Hilfsobjekten wie Bohrern, mit denen wir Hindernisse aus dem Weg räumen, können wir Einfluss auf das Ergebnis, mögliche Gefahren oder auch den Erkundungsgrad für diesen Bereich nehmen. Manchmal stellt uns das Spiel während der Mission vor ein Dilemma. Dann müssen wir entscheiden, wie das Team weiter vorgehen soll.

Bei aller Profit- und Erkundungslust müssen wir auch die Launen unserer Mitarbeitenden im Blick behalten. Verletzungen auf Expeditionen oder ein schlecht ausgestatteter Pausenraum kosten ebenso Motivation wie ein zu geringer Lohn. Mit zunehmender Erfahrung steigt das Personal auf und kann mit bis zu fünf Zusatzfertigkeiten fortgebildet werden.

Dinoskelett aus der Nähe Quelle: SEGA Das wiederum sorgt auch für gehobene Gehaltswünsche. Gerade im späteren Spielverlauf besteht die Herausforderung darin, die Balance zwischen Gewinnmaximierung und der Motivation des Teams zu finden. Denn eine Kündigungswelle kann man sich kaum leisten.

Der Arbeitsmarkt ist mit drei beziehungsweise maximal vier gleichzeitigen Bewerbern dünn besetzt. Auch hier kommt den Experten eine Sonderrolle zu, da wir neue Stellen für die Spezialgebiete gegen einen Obolus ausschreiben und so gezielt nach ihnen suchen können.

Gewohnt gelungenes Aufbauspiel

Aber kommen wir mal weg vom Personalmanagement und widmen wir uns dem Aufbaupart des Spiels. Denn das ist die große Stärke von Two Point Hospital. Der Schlüssel zum Spielspaß liegt hier neben der Freiheit vor allem in der Steuerung und der Überschaubarkeit des Geschehens.

Denn obwohl Two Point Hospital auch Ansichtsmodi und Statistiken bietet, werden diese nur in den seltensten Fällen wirklich benötigt. Die wichtigsten Informationen bringt das Spiel über die Benutzeroberfläche und selbsterklärende Symbole auf den Bildschirm. Aufpoppende Textboxen weisen auf besonders akute Probleme hin.

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