True Crime: New York City

Test

Willkommen in der schillerndsten und bevölkerungsreichsten Stadt der USA! Doch in New York lauert das Verbrechen an jeder Straßenecke.

True Crime: New York City M arcus Reed ist kein normaler Cop: Aufgewachsen in der New Yorker Bronx, geriet er schnell auf die schiefe Bahn. Als Mitläufer einer Bande schlug er sich durchs Leben und drehte einige krumme Dinger. Nachdem einer Schießerei nahm ihn der Straßenpolizist Terrence Higgins unter seiner Fittiche. Terrence ist ein alter Freund von Marcus' Vater Isaiah "Kingpin" Reed. Der sitzt schon lange wegen seiner illegalen Machenschaften ein, steuert aber weiterhin seine Geschäfte aus dem Gefängnis heraus.

Eines Tages wird Terrence beim gemeinsamen Einsatz vor Marcus' Augen in die Luft gesprengt. Die Hintermänner bleiben im Dunkeln. Doch Marcus ist fest entschlossen, die Täter aufzuspüren und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Aber wo soll er nur anfangen?

Tausche schläge gegen Infos

Immer wenn Marcus keine Ahnung hat, wen er wo finden kann, ist ein Besuch bei einem Kontaktmann angebracht. Diese sind ebenso wie wichtige Orte durch Farbmarkierungen auf der Straßenkarte gekennzeichnet. Fahrt also mit eurem Dienstfahrzeug hin und quetscht den V-Mann aus. Manchmal singt er nicht sofort. In solchen Fällen hilft nur rohe Gewalt: Eine Leiste zeigt den Gemütszustand des Informanten an und ihr müsst durch rechtzeitiges Drücken der Symboltasten seinen Willen brechen. Das Spiel setzt sich aus vier Elementen zusammen und zwar aus der Hauptgeschichte mit vier Fällen (siehe Kasten), den zufällig auftauchenden Straßenverbrechen, den Renn- und Prügelevents sowie der Informationsbeschaffung.

Natürlich muss sich "True Crime: NYC" den Vergleich mit Genre-Meister "GTA" gefallen lassen. Dennoch weist das Spiel genügend Eigenheiten auf, die es davon abheben. Zum Beispiel könnt ihr viel mehr Gebäude betreten und ihr beeinflusst die Story mit eurem Verhalten. Ihr könnt den guten Cop spielen, der alle Verdächtigen verhaftet und die Unschuldigen laufen lässt. Aber ihr könnt auch als Bad Cop das Gesetz beugen, Passanten kleine Drogenpäckchen zustecken, Bestechungsgelder kassieren und illegale Waffen kaufen.

Für jede Aktion gibt es Punkte auf euer Guter-Cop/Böser-Cop-Konto. Passanten und Cops reagieren abhängig davon, welche Seite überwiegt, unterschiedlich auf euch. Darüber hinaus sammelt ihr fleißig Karrierepunkte. Mit jedem abgeschlossenen Fall und jedem eingebuchteten Verdächtigen kommt ihr einer Beförderung näher. Habt ihr einen neuen Rang erreicht, gibt's automatisch Zugang zu besseren Dienstfahrzeugen, Waffen und Fähigkeiten. So zeigt Marcus seine waghalsigen Automanöver wie Kickstarts, 180-Grad-Drehungen und das Fahren auf zwei Rädern erst ab dem dritten Rang. Habt ihr einmal über die Stränge geschlagen - also unschuldige Passanten auf dem Gewissen - werdet ihr von eurer Vorgesetzten Deena Dixon zum Streifenpolizisten degradiert. Dann muss Marcus erst einige Straßenverbrechen aufklären, bevor er wieder seine Privilegien nutzen darf.

Das Kampfsystem bietet eine ganze Reihe an Schlägen, Tritten und Griffen. Zunächst prügelt sich Marcus als Straßenkämpfer durch die Unterwelt, doch später kann er seinen Lohn in Kampfsportlehrstunden investieren. In den Dojos erlernt der Cop neue Techniken. Die könnt ihr ebenso wie die Waffen mit dem Steuerkreuz auswählen.

TECHNISCHE VERBRECHEN

Verlorene Lebensenergie regeneriert Marcus mit Snacks an Hot-Dog-Buden, mit Medikamenten oder mit einem Nickerchen im Hotel. Solltet ihr dennoch mal das Zeitliche segnen, nur keine Panik! Die Rücksetzpunkte sind fair platziert.

Wirklich nervig sind die grafischen Patzer, die immer wieder auftreten. Es gibt ständig Geschwindigkeitseinbrüche oder Ruckler. Auch plötzlich verschwindende oder durch Wände gehende Figuren weisen auf schlechte Programmierung hin. Diese Fehler passen so gar nicht zur ansonsten wunderbaren Grafik mit Häuserschluchten, dichtem Verkehr und cineastischen Zwischensequenzen. ?sh

Pro & Contra
Riesige Stadt mit unzähligen Gebäuden und MöglichkeitenSpannende MissionenImmense SpielfreiheitCooler Soundtrack
Viele nervige Grafikfehler, die die Atmosphäre dämpfenÜberladene SteuerungManchmal etwas wirre Story
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