Transformers: Untergang von Cybertron im Test: Lohnt sich die Robo-Action mit Multiplayer-Part?
TestNur eine Lizenzgurke? Von wegen! Wir verraten, wieso Transformers: Untergang von Cybertron nicht nur Fans der Serie begeistert, sondern auch ein empfehlenswertes Action-Spiel ist!
Cybertron, die Heimatwelt der Transformers, ist dem Untergang geweiht. Deshalb packen die Autobots unter der Führung von Optimus Prime ihre Habseligkeiten und versuchen, dem sterbenden Planeten auf einer gigantischen Raumschiff-Arche zu entfliehen. Die Decepticons samt Chef Megatron haben jedoch auch noch ein Wort mitzureden, genauso wie die Insecticons und die Dinobots.
In unserem Transformers: Untergang von Cybertron-Test verraten wir euch, was uns gefallen hat, was uns nicht überzeugen konnte und berichten euch von unseren Erfahrungen mit dem Action-Spiel. Wer weitere Artikel, Bilder und Videos zu Transformers: Untergang von Cybertron sucht, wird auf unserer umfangreichen Themenseite zum Spiel fündig.
Das hat uns an Transformers: Untergang von Cybertron gefallen:
Simpel, aber abwechslungsreich
Quelle: Activision
Transformers: Untergang von Cybertron-Test hat kein Deckungssystem.
Im Grunde handelt es sich bei Untergang von Cybertronum um einen Third-Person-Shooter ohne Deckungssystem, der sich quasi genauso steuert wie die übliche Genrekost. Verfeinert wird diese Basis durch verschiedene, aufwertbare Waffen, freischaltbare Perks für die spielbaren Figuren und die Möglichkeit, sich in verschiedene Gefährte zu verwandeln. In jedem der 13 Kapitel schlüpft der Spieler in einen anderen Autobot, Decepticon oder Dinobot, darunter zum Beispiel der eiserne Tyrannosaurier Grimlock und der haushohe Bruticus, der aus fünf Decepticons besteht. Flug-, Fahr- und Stealth-Missionen fehlen auch nicht. Obwohl bei allen Charakteren die Steuerung gleich bleibt, ist das Spielgefühl bei jedem Stahlkoloss ein anderes!
Tolle Soundkulisse
Schon beim Startbildschirm gibt's in Transformers: Untergang von Cybertron voll was auf die Ohren. Die Titelmelodie ist wuchtig, basslastig und ohrwurmverdächtig, die englischen Sprecher leisten hervorragende Arbeit. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht, die Untertitel sind jedoch ordentlich übersetzt. Auch die Soundkulisse kann sich hören lassen. Kurz: Transformers wird eure Wohnzimmeranlage zum Beben bringen!
Keine Vorbildung nötig
Natürlich ist es von Vorteil, wenn ihr Transformers: Kampf um Cybertron gespielt habt und mit der Seriengeschichte einigermaßen vertraut seid. Aber auch wenn ihr eigentlich nichts mit Spielzeugrobotern, die sich in Autos verwandeln, anfangen könnt, lohnt es sich, einen Blick auf Untergang von Cybertron zu werfen. Die Story ergibt auch alleinstehend Sinn, der Spannungsbogen ist ordentlich aufgebaut, die Handlung gut inszeniert. Da vergisst man schon nach kurzer Zeit, dass man einen knallbunten Roboter spielt, der sich in einen Düsenjet verwandeln kann. Eine echte Leistung von den High Moon Studios, die mit viel Liebe zum Detail gearbeitet haben und die an den richtigen Stellen Humor aufblitzen lassen, sodass die Blechbüchsen zu echten Persönlichkeiten werden.
Gute Technik
Quelle: Activision
Transformers: Untergang von Cybertron-Test hat kein Deckungssystem.
Optisch machen die Transformers wirklich etwas her: Die High Moon Studios haben es geschafft, trotz eines Übermaßes an metallischen Oberflächen jedem Kapitel einen eigenen Look zu verleihen. Durch durchdachte Beleuchtung und atemberaubende Explosions- und Staubeffekte sieht Untergang von Cybertron an einigen Stellen geradezu umwerfend gut aus. Natürlich hat der Titel nicht nur Schokoladenseiten und zeigt mancherorts auch die eine oder andere eher abschreckende Textur, aber im Großen und Ganzen sehen die Roboter wirklich hübsch aus. Die Animationen der Transformers sind gut, die Verwandlungen schön umgesetzt und wenn man genau hinsieht, entdeckt man viele bewegliche Teile an den spielbaren Helden. Ebenso erfreulich ist, dass Untergang von Cybertron bis auf kleine Ausnahmen flüssig läuft.
Alle zusammen!
Neben dem Einzelspielermodus wartet ein umfangreicher Multiplayerpart auf Teilnehmer, die sich eigene Transformers bauen und dann online in die Schlacht ziehen. Das ist zwar fast genauso aufgebaut wie im Vorgänger, fesselt aber immer noch mit motivierendem Belohnungssystem an die Konsole.
Das hat uns an Transformers: Untergang von Cybertron nicht gefallen:
Eins nach dem anderen
Wie die meisten Shooter ist Transformers: Untergang von Cybertron sehr linear, die Levels schlauchförmig. Neben den Audio-Tagebüchern und einigen versteckten Waffen gibt es kaum etwas zu entdecken. Auch das Durchspielen geht wirklich fix: Nach etwa acht Stunden seht ihr eines der beiden Enden. Wer jedoch Shooter-Fan ist, den dürfte dieses Manko kaum stören.
Beeil dich!
Die Fahrsequenzen sind weniger mitreißend als die Schussgefechte und nicht so stark inszeniert. Die mit einem Zeitlimit versehenen Abschnitte fallen zudem eher nervig als spannend aus. Wer auf häufige Rennen spekuliert, ist bei Untergang von Cybertron auf dem falschen Dampfer, dafür gibt es immerhin vergleichsweise viele Flugabschnitte, die zudem mehr Spaß machen.
Kenn ich schon!
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich das Spielprinzip so gut wie gar nicht geändert, die Story war im ersten Teil sogar noch etwas spannender. Das stört jedoch nur diejenigen, die Kampf um Cybertron gespielt haben und nun eine Weiterentwicklung der Serie verlangen und nicht nur noch mehr abgefahrene Transformers-Action im Stil vom ersten Teil.
