Bandai Namco stellt beim Summer Game Fest eine neue IP vor - Towa and the Guardians of the Sacred Tree. Ich habe reingespielt und dachte: Moment mal, das kenn ich doch ...
Mit Towa and the Guardians of the Sacred Tree hat Bandai Namco beim Summer Game Fest eine neue IP angekündigt. Ende Januar tauchte der Name erstmals in einer Markeneintragung als "Action-Adventure-Spiel über eine Priesterin und ihre Gefährten" auf. Dass es am Ende ein Roguelite im Stil von Hades werden würde, kam dann doch überraschend. Ich habe mir Schwert und Stab geschnappt, ein paar Gegnerwellen erledigt - und festgestellt: Irgendwie kommt mir das alles ziemlich bekannt vor.
Towa and the Guardians of the Sacred Tree (jetzt kaufen 29,99 € / 25,49 € ) hat eigentlich einen viel zu langen Titel für die recht knappe Story, die es erzählt. Wir schlüpfen in die Rolle der namensgebenden Towa, die den Frieden der Welt wahren soll. Doch - Überraschung! - eine dunkle Macht taucht auf und bedroht die Idylle. Zusammen mit weiteren Hüterinnen und Hütern ziehen wir also los, um das Böse zurückzuschlagen.
Gut, die Geschichte ist am Ende sowieso eher Mittel zum Zweck. Wobei man Bandai Namco lassen muss: Die Zwischensequenzen in den Trailern sehen echt schick aus - das erwarte ich allerdings auch. Sobald das Gameplay beginnt, ändert sich der Eindruck allerdings recht schnell.
Am Anfang war das Lager
In meiner Anspiel-Session lande ich zunächst in einem Lager, in dem sich unsere acht Gefährten versammeln. Neben eher menschlichen Figuren sind auch ein Fischwesen und ein bärenartiger Shiba dabei. Warum? Keine Ahnung - Anime-Dinge eben.
Lirum Larum, ich suche mir also einen Begleiter aus. In meinem Fall: der Fischkopf. Jeder Companion hat eigene Fähigkeiten, aber mangels Zeit konnte ich nur die meines schuppigen Freundes testen. Der trottet mir im Kampf brav hinterher und greift unterstützend ein. Alternativ kann man ihn mit dem rechten Stick auch manuell steuern. Dazu aber später mehr.
Nach ein paar belanglosen Dialogen mit teils seltsamen Sprüchen und der Wahl unseres Tsurugi und Kagura (also Krieger und Magier) geht's endlich los!
Bildergalerie
Die Umgebung wirkt dank des bunten Zeichenstils durchaus charmant. Unser Lager hat einen frühlingshaft-grünen Look, während die Gefechte in herbstlich gefärbten Arealen stattfinden. Spätestens hier lässt der Zauber aber ein wenig nach. Einige Gräser und Büsche wirken deplatziert, manche Texturen grob. Zusammen mit den teils unsauberen Kanten der Charaktermodelle wirkt das grafisch nicht mehr ganz zeitgemäß.
