Billige Resteverwertung der Next-Gen-Versionen, oder ehrenhaftes Ende einer großen PS2-Karriere? Die Antwort liegt dazwischen...
Skaten (zu) leicht gemacht
Nail-The-Trick: Hier wirbelt ihr das Board fast wie in echt durch die Gegend.
Und noch ein paar Schnitzer finden sich in der PS2-Version: Zum Beispiel können Manuals jetzt auch mit einem einfachen Druck auf die Viereck-Taste ausgeführt werden. Ellenlange Kombos werden so zum Kinderspiel, was im Endeffekt eine ordentliche Portion Herausforderung nimmt. Beim Spielablauf stört, dass nie klar wird, wie viele, beziehungsweise welche Ziele ihr noch erreichen müsst, um den nächsten Level freizuspielen.
Wer im Laufe der letzten Jahre die umfangreichen Editoren für Skater, Parks, Logos und anderes schätzen gelernt hat, wird einiges vermissen. Denn hier wurde gnadenlos ausgemistet: Abgesehen von einem drastisch verkleinerten Charakter-Editor ist nichts übrig geblieben!
Bei den Multiplayer-Modi hat man ebenfalls den Rotstift angesetzt: Online geht diesmal gar nichts und auch zu zweit vor einer Konsole habt ihr lediglich die Wahl zwischen Fun-Skate, Trick-Turnier, Graffiti und dem guten alten Loser.
Technisch rangiert die achte Rollbrett-Action auf dem Niveau des Vorgängers. Grafische Verbesserungen, etwa die wesentlich lebensechteren Animationen der großen Xbox360- und PS3-Brüder, sind nicht auszumachen. Dafür bleiben uns auch deren Ruckelanfälle erspart.
