Wenn es um große Zeichentrick-Kinofilme geht, kommt man unweigerlich auf Walt Disney. Wann aber gab es zuletzt ein konkurrenzfähiges Animationsprodukt aus Deutschland? Sieht man mal von einer Hand voller "Werners" ab, fällt einem dazu kaum etwas ein.
Das macht "Till Eulenspiegel" umso bemerkenswerter. Produzent und Regisseur Eberhard Junkersdorf ("Die verlorene Ehre der Katharina Blum") brachte die für hiesige Verhältnisse fast unglaubliche Summe von 15 Mio. Euro auf, um einen urdeutschen ländlichen Possenreißer zum Leben zu erwecken.
Till (Benedikt Weber) mogelt sich ins mittelalterliche Boomstadt, um seinen Großvater Marcus zu besuchen. Doch leider ist dieser wie vom Erdboden verschwunden. Ein Zauberspiegel kennt des Rätsels Lösung: Um seinen Opa zu retten, muss Till drei Aufgaben bestehen. Die Eule Cornelius und weitere Freunde stehen ihm dabei zur Seite. Was Till allerdings nicht weiß: Am Königshof wird ein übles Komplott geschmiedet ...
Auch die DVD kann es mit US-Top-Produktionen aufnehmen. Neben einem Making of (ca. 21 Min.) gibt es Trailer und Teaser, interaktive Spiele, umfangreiche Infos auf Texttafeln, eine Featurette zur englischen Synchro sowie Malvorlagen u.m. für DVD-ROM-User.PK
